Kulinarische Erlebnisse

Was macht die peruanische Küche so besonders?

Wir glauben es ist der fast unerschöpfliche Vorrat an qualitativ hochwertigen Lebensmitteln. Peru besitzt die vielfältigsten Klima- und Landschaftszonen, die den Anbau unterschiedlichster Produkte ermöglichen. Aus den Küstengewässern des Pazifiks werden erstklassige Fisch- und Meeresfrüchte gewonnen. Mais, Getreide- und vor allem fast 5.000 Kartoffelsorten aus dem Hochland machen das Angebot schon fast unübersichtlich, aber dennoch kann man kaum vorbei und probieren, probieren, probieren.

Auf den Tellern landen dann vor allem wirklich sehr oft ordentliche Portionen, die für einen normalen Eser kaum zu schaffen sind. Ich bin selbst heute sehr oft ncoh überrasdcht, wie groß die Portionen sind.

Die Geschichte der Cocina peruana, der peruanischen Küche wurde von zahlreichen Kulturen und gesellschaftlichen Einflüssen geprägt. Ein Mix aus spanischer, afrikanischer, chinesischer, japanischer, italienischer und nicht zuletzt besonders durch Komponenten aus der Inkazeit werden die Gerichte bestimmt. Schon weil die peruanische Küche sehr gut schmeckt, werden immer mehr Produkte die in andere Länder exportiert.


Lomo Saltado

Der peruanische Lomo Saltado ist ein traditionelles Gericht der Feinschmeckerküche unseres Landes, dessen schriftliche Zeugnisse auf das Ende des 19. Jahrhunderts zurückgehen, als es als „Lomito de Vaca“, „Lomito Saltado“ oder „Lomito a la Chorrillana“ bezeichnet wurde. Heute genießt es große Beliebtheit unter denen, die unsere heimische Küche kennenlernen.

Das Gericht, so wie es damals definiert wurde und wie man es heute kennt, entstand durch die chinesisch-kantonesischen Einflüsse und verkörpert die Art des Würzens und die Verschmelzung der peruanisch-kreolischen Küche mit jener aus dem Osten. Der östliche Einfluß zeigt sich darin, dass das Gericht in der (Wok-)Pfanne gebraten wird, daher der heutige Name „Lomo Saltado“ (gebratene Lende).

Tatsächlich gibt es auch Variationen dieses Gerichtes, denn je nach Geschmack wurden einige Zutaten durch andere ersetzt. Es kann von zahlreichen anderen Gewürzen begleitet werden, ohne sein Wesen zu verlieren. Es handelt sich dabei, wie bei vielen anderen, um ein kreolisches Gericht, das es so nur in Peru gibt.

Das erfreuliche Resultat dieser gastronomischen Vermählung, Geschmack und Aromen, sind die Frucht dieser punktuellen Fusion zweier jahrtausendealter Küchen. Gleichzeitig steht der peruanische Lomo Saltado auf allen Speisekarten peruanischer Restaurants, die in den mittleren und großen Städten der Welt ihre Türen öffneten, in die Peruaner ausgewandert sind.


Ají de gallina

Probiere eines der beliebtesten Hühnchengerichte aus Peru! Am besten ist Aji de Gallina mit dem deutschen Hühnerfrikassee zu vergleichen. Gelbe Chili (Aji Amarillo) verleiht dem Gericht seine Farbe und eine leichte Schärfe. Kombiniert wird es mit Reis, Kartoffeln, hartgekochtem Ei und schwarzen Oliven.


Inca Kola

Inca Kola ist eine Cola-Marke aus Perú, die 1910 vom britischen Immigranten John Lindley in Rímac/Lima erfunden wurde. Ein Hauptbestandteil des Getränks entstammt dem Zitronenstrauch, lokal auch Hierba Luisa genannt. Der süße Geschmack erinnert einige Konsumenten an Kaugummi. Seit 1935 wird das Getränk über den Handel angeboten.

Es ist einer der wenigen Softdrinks, die in bestimmten Ländern einen größeren Marktanteil haben als Coca-Cola. 1999 kaufte Coca-Cola 50 % der Anteile seines Rivalen. Die Lindley Corporation, Besitzer der Marke, füllt auch Coca-Cola für den peruanischen Markt ab, aber die Peruaner bevorzugen Inca Kola. 1999 erwarb Coca-Cola auch die Namensrechte an Inca Kola außerhalb Perus. In Peru werden sie weiter von der Lindley Corporation gehalten.

Inca Kola ist gelb-golden und wird in einer Dose der gleichen Farbe mit einem Inka-Motiv verkauft. Das Getränk ist auch in Glas- oder Plastikflaschen verschiedener Größe erhältlich. Getrunken werden sollte die Inca Kola am besten eiskalt.


Pisco sour

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Hier wird demnächst noch vieles ergänzt...

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