Was ißt man gewöhnlich in Peru und was muss man besonders beachten?

Typisch sind verschiedenste Arten Kartoffeln, Mais, Bananen, Bohnen, Reis, Avocados und Tomaten. Im Regenwald außerdem Yuca (in Afrika heißt diese Wurzel Maniok und wird in Deutschland zumeist auch unter diesem Namen angeboten, also eine Wurzel, die der Kartoffel von der Konsistenz und auch ein bisschen vom Geschmack ähnelt). Alles ganz übersichtlich angeordnet und meistens ganz gut zu erkennen. Normalerweise gibt es Hähnchen, Pute oder verschiedenes Fleisch dazu, in der Regel Schweine- oder Rinderfleisch, obwohl die Spezialität in den Anden der “Cuy”, also eine speziell gezüchtete Art der Meerschweinchen ist.

Scharf ist das Essen nicht, vorausgesetzt man lässt die rote Soße (Rocoto oder Crema Rocoto) stehen, die es häufig in einem der Saucenteller (meist 4 Stück) dazu gibt. Gleichzeitig sollte er ungewohnte Gaumen auf “Aji”, der je nach Koch scharf oder sehr scharf sein kann, eher verzichten. Fantastisch ist die Auswahl an Früchten, die es zwar in Deutschland auch immer häufiger zu kaufen gibt, die aber in Peru noch unvergleichlich leckerer schmecken und auch um einiges größer sind. Mangos, Papayas und Ananas kann man direkt essen, sehr lecker sind aber auch die Säfte, die aus diesen Früchten gemacht werden.

Auf gar keinen Fall sollte man auf das probieren der landestypischen Speisen verzichten. “Ceviche” ist ein besonderes Gericht, das man fast überall in Perú erhalten kann. Es wird aus rohem Fisch, Zwiebeln, Aji und Limonensaft hergestellt.

Es gibt natürlich in jeder Region “Platos tipicos”, was so viel wie typische Gerichte bedeutet. Wir wünschen Ihnen bei einer Gourmetreise die besten Eindrücke und viel Spaß beim faszinierenden Genuß der peruanischen Küche, die auch seit einiger Zeit ihren Einzug in Deutschland hält.