{"id":17334,"date":"2018-08-23T15:00:41","date_gmt":"2018-08-23T13:00:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.alemape-tours.com\/?page_id=17334"},"modified":"2025-08-12T00:01:14","modified_gmt":"2025-08-11T22:01:14","slug":"informationen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.alemape-tours.com\/de\/informationen\/","title":{"rendered":"Informationen"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"brlbs-cmpnt-container brlbs-cmpnt-content-blocker brlbs-cmpnt-with-individual-styles\" data-borlabs-cookie-content-blocker-id=\"youtube-content-blocker\" data-borlabs-cookie-content=\"PGlmcmFtZSBzcmM9Imh0dHBzOi8vd3d3LnlvdXR1YmUtbm9jb29raWUuY29tL2VtYmVkLzFrQnhmWFQtZU8wIiB3aWR0aD0iMTI2MiIgaGVpZ2h0PSI3MTAiIGZyYW1lYm9yZGVyPSIwIiBhbGxvd2Z1bGxzY3JlZW49ImFsbG93ZnVsbHNjcmVlbiI+PC9pZnJhbWU+\">\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-preset-c brlbs-cmpnt-cb-youtube\">\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-thumbnail\" style=\"background-image: url('https:\/\/www.alemape-tours.com\/wp-content\/uploads\/borlabs-cookie\/1\/yt_1kBxfXT-eO0_hqdefault.jpg')\"><\/div>\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-main\">\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-play-button\"><\/div>\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-content\">\n<p class=\"brlbs-cmpnt-cb-description\">Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von <strong>YouTube<\/strong>. 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Ab 1.500 vor Christus bis etwa 1.600 nach Christus entwickelten sich auf peruanischem Boden verschiedene indianische Hochkulturen, wie die Chav\u00edn-Kultur, die Paracas-Kultur und die Nazca-Kultur.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-17337\" src=\"https:\/\/www.alemape-tours.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Nationalmuseum-f\u00fcr-Arch\u00e4ologie-Anthropologie-017-1.jpg\" alt=\"Lima - Museo Nacional de Arqueolog\u00eda Antropolog\u00eda e Historia del Per\u00fa\" width=\"450\" height=\"300\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.alemape-tours.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Nationalmuseum-f\u00fcr-Arch\u00e4ologie-Anthropologie-017-1.jpg 1500w, https:\/\/www.alemape-tours.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Nationalmuseum-f\u00fcr-Arch\u00e4ologie-Anthropologie-017-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.alemape-tours.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Nationalmuseum-f\u00fcr-Arch\u00e4ologie-Anthropologie-017-1-600x400.jpg 600w, https:\/\/www.alemape-tours.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Nationalmuseum-f\u00fcr-Arch\u00e4ologie-Anthropologie-017-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.alemape-tours.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Nationalmuseum-f\u00fcr-Arch\u00e4ologie-Anthropologie-017-1-900x600.jpg 900w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/>Ab etwa 1.200 entwickelte sich zus\u00e4tzlich die Kultur der Inkas, deren Reich in seiner Hochzeit fast das gesamte Gebiet der heutigen Andenstaaten S\u00fcdamerikas umfa\u00dfte.<\/p>\n<p>Die Inkas f\u00fchrten ein streng hierarchisch aufgebautes Reich, zu dessen Bev\u00f6lkerung zeitweise bis zu etwa 12 Millionen Menschen ausmachte und zentral durch einen Priesterk\u00f6nig regiert wurde. Die Priesterk\u00f6nige der Inkas galten in dieser Zeit als S\u00f6hne der des Sonnengottes.\u00a0 Zu den bekanntesten Zeugnissen der Inkakultur geh\u00f6ren unter anderem Ruinenst\u00e4dte wie Machu Picchu, Kuelap, Choquequirao und Waqrapukara.<\/p>\n<p>1532 landeten die ersten Spanier an der Nordk\u00fcste Perus, eroberten in k\u00fcrzester Zeit das Inkareich und rotteten innerhalb von etwa 40 Jahre die Inkakultur fast vollst\u00e4ndig aus.<\/p>\n<p>Es folgte die Kolonialzeit unter der spanischen Krone, die immer wieder von Widerst\u00e4nden der indigenen Bev\u00f6lkerung gepr\u00e4gt war und in einem gro\u00dfen Aufstand im Jahre 1780 m\u00fcndet. Doch erst 1821 gelang es dem Unabh\u00e4ngigkeitsk\u00e4mpfer Simon Bolivar, Peru von der Kolonialherrschaft zu befreien \u2013 in Peru wurde die Unabh\u00e4ngigkeit des Landes ausgerufen.<\/p>\n<p>Bis in die f\u00fcnfziger Jahre wechselten sich immer wieder gew\u00e4hlte Regierungen und Milit\u00e4rs an der Spitze Perus ab. Bei den Pr\u00e4sidentschaftswahlen 1990 siegte der japanisch-st\u00e4mmige Alberto Kenya Fujimori und f\u00fchrte das Volk autorit\u00e4r in das n\u00e4chste Jahrtausend. Nach seinem Sturz in 2001 befindet sich die Republik Peru nun auf einem langen Weg zu mehr Demokratie, wirtschaftlicher Entwicklung und Gleichstellung der indigenen Bev\u00f6lkerung. In der zweiten Pr\u00e4sidentschaftszeit von Al\u00e1n Garc\u00eda P\u00e9rez wurden einige verkehrsver\u00e4ndernde Massnahmen begonnen. Es wird nun wieder in Bahnen und Bahnstrecken investiert und der Ausbau der Verkehrseinrichtungen (auch des Stra\u00dfennetzes) begonnen. Bis dahin waren in einigen Orten Perus viele zum gro\u00dfen Teil vom Verfall gezeichnete Bauwerke wie Denkm\u00e4ler dem nat\u00fcrlichen Verfall \u00fcberlassen.<\/p>\n<p>Am 28. Juli 2011 \u00fcbernahm Ollanta Mois\u00e9s Humala Tasso die Pr\u00e4sidentschaft. Die ersten Monate versuchte Humala vor allem, bei Unternehmern um Vertrauen zu werben, die vorher seiner Kontrahentin Keiko Fujimori nahegestanden hatten. Gro\u00dfe Themen seines ersten Regierungsjahres waren das Bergbauprojekt Conga in der peruanischen Region Cajamarca, die Erh\u00f6hung des Mindestlohns, sowie der Beginn der angek\u00fcndigten Sozialprogramme.<\/p>\n<p>Der nun amtierende Pr\u00e4sident Pedro Pablo Kuczynski ist der Sohn eines in Berlin geborenen Mediziners und einer franz\u00f6sichen Lehrerin. Seine Eltern sind mit im Sommer 1933 nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten und der damit verbundenen Repressalien wegen j\u00fcdischer Herkunft aud dem Deutschen Reich geflohen. Pedro Pablo Kuczynski Godard konnte sich in einer \u00fcberaus knappen Stichwahl gegen seine Konkurrentin Keiko Fujimori behaupten und ist seit 28. Juli 2016 im Amt und W\u00fcrden.<\/p>\n<h1><span style=\"color: #1ca4b4;\">St\u00e4dte<\/span><\/h1>\n<p>Die gr\u00f6\u00dften St\u00e4dte sind Lima (7.363.069 Einwohner), Trujillo (861.044), Arequipa (860.000), Callao (824.329), Chiclayo (634.600), Iquitos (400.000) und Huancayo (350.000).<\/p>\n<h2><span style=\"color: #1ca4b4;\">Die Landeshauptstadt Lima<\/span><\/h2>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-17341 alignleft\" src=\"https:\/\/www.alemape-tours.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Plaza-Mayor-Lima-008.jpg\" alt=\"Plaza Mayor Lima\" width=\"450\" height=\"300\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.alemape-tours.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Plaza-Mayor-Lima-008.jpg 1500w, https:\/\/www.alemape-tours.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Plaza-Mayor-Lima-008-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.alemape-tours.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Plaza-Mayor-Lima-008-600x400.jpg 600w, https:\/\/www.alemape-tours.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Plaza-Mayor-Lima-008-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.alemape-tours.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Plaza-Mayor-Lima-008-900x600.jpg 900w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/>Lima ist die Landeshauptstadt des s\u00fcdamerikanischen Andenstaates Peru und die mit Abstand gr\u00f6\u00dfte Stadt des Landes. Im Verwaltungsgebiet der Stadt, der Provinz Lima, leben 8.890.792 Menschen (Stand 2015). In der der Gesamtumgebung Limas mit der Hafenstadt Callao leben insgesamt etwas zehn Millionen gez\u00e4hlte Einwohner. Beide St\u00e4dte bilden die Metropolregion Lima (\u00c1rea Metropolitana de Lima).<\/p>\n<p>Lima ist einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte, sowie das bedeutendste Wirtschafts- und Kulturzentrum von Peru mit zahlreichen Universit\u00e4ten, Hochschulen, Museen und Baudenkm\u00e4lern. Die Altstadt von Lima wurde 1991 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erkl\u00e4rt. Der regierende B\u00fcrgermeister ist in zweiter Amtszeit \u00d3scar Luis Casta\u00f1eda Lossio.<\/p>\n<p>Hauptziele seiner Politik der ersten Amtszeit von 2003 bis 2010 waren vor allem die Verbesserung der unzureichenden Infrastruktur und die Bek\u00e4mpfung der hohen Kriminalit\u00e4t in Lima. Seit seinem Amtsantritt wurden mehrere neuralgische Verkehrsstaupunkte entsch\u00e4rft und einige gr\u00f6\u00dfere Stra\u00dfenbauprojekte begonnen. Positiv wurde von den B\u00fcrgern zudem das gro\u00dfangelegte Programm zur Begr\u00fcnung der Stadt aufgenommen, das den Freizeitwert der Stadt erh\u00f6ht und zugleich die eklatantesten Probleme bei der M\u00fcllbeseitigung gel\u00f6st hat.<\/p>\n<h1><span style=\"color: #1ca4b4;\">Sprache(n)<\/span><\/h1>\n<p>Peru besitzt offiziell drei Amtssprachen. Die verbreitetste Sprache ist Spanisch, das von ca. 80 % der Bev\u00f6lkerung als Muttersprache gesprochen wird, au\u00dferdem sind indigene Sprachen im Gebrauch, von denen das Quechua mit 13,2 % und das Aimara die gebr\u00e4uchlichsten sind. Das Spanisch Perus weist vielf\u00e4ltige regionale F\u00e4rbungen auf. Allen gemein ist jedoch der in ganz S\u00fcdamerika verbreitete Seseo.<\/p>\n<p>In den Touristenzentren, Hotels und Gesch\u00e4ften wird jedoch auch Englisch gesprochen. Trotzdem freut sich jeder Einheimische, wenn der Gast auch nur versucht, mit ihm in Spanisch zu kommunizieren \u2013 ihr werdet \u00fcberrascht sein, mit wie viel mehr Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit man euch begegnet! Sollte die Verst\u00e4ndigung sich dennoch einmal schwierig gestalten, hilft euch eure Reiseleitung selbstverst\u00e4ndlich auch bei der \u00dcbersetzung.<\/p>\n<h1><span style=\"color: #1ca4b4;\">Zeit \/ Zeitverschiebung<\/span><\/h1>\n<p>Der Zeitunterschied gegen\u00fcber der Mitteleurop\u00e4ischen Zeit betr\u00e4gt in Peru &#8211; 6 Stunden (Peru: 12:00 Uhr \u2013 Deutschland: 18:00 Uhr). W\u00e4hrend der mitteleurop\u00e4ischen Sommerzeit sind es dann 7 Stunden.<\/p>\n<h1><span style=\"color: #1ca4b4;\">Landschaftszonen<\/span><\/h1>\n<p>Peru liegt in drei unterschiedlichen Landschaftszonen mit ihren klimatischen Besonderheiten:<\/p>\n<ul>\n<li>Costa (K\u00fcste) \u2013 ca. 12 % der Staatsfl\u00e4che,<\/li>\n<li>Sierra (Anden, Hochland) \u2013 ca. 28 %,<\/li>\n<li>Selva (Regenwald, Nebelwald) ca. 60 %.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Entlang der K\u00fcsten erstreckt sich von der ecuadorianischen bis zur chilenischen Grenze eine breite, trockene K\u00fcstenw\u00fcste. Nur die ca. 50 Fl\u00fcsse, die von den Anden in den Pazifik fliessen und ein kluges Bew\u00e4sserungssystem, versorgen die Region mit Wasser und fruchtbarem Boden. Ganz im Norden in Richtung Tumbes, befinden sich die die sch\u00f6nsten Sandstr\u00e4nde des Landes. Etwas s\u00fcdlich von Lima befinden sich mit den Ballestas Inseln ein Artenparadies mit einer reichen Tierwelt wie zum Beispiel Seel\u00f6wen, Perut\u00f6lpeln, Flamingos und Humboldtpinguinen.<\/p>\n<p>Das andine Bergland von Peru nimmt ca. 30% der Landfl\u00e4che ein und durchzieht das Land von Nordwesten bis S\u00fcdosten. Die drei Gebirgsz\u00fcge (West-, Zentral- und Ostkordillere) vereinen sich in Zentralperu und gabeln sich weiter in West- und Ostkordillere. Dazwischen liegt das Altiplano, eine Hochebene auf ca. 3.600m H\u00f6he, die am Titicacasee beginnt und sich bis nach Bolivien erstreckt. Die h\u00f6chste Erhebung des Landes ist der Nevado Huascar\u00e1n auf 6.768m.<\/p>\n<p>Das Amazonasbecken bezeichnet das Tieflandareal im Osten des Landes und nimmt \u00fcber die H\u00e4lfte der Staatsfl\u00e4che ein (ca. 58%). Peru ist nach Bolivien das Land mit dem zweitgr\u00f6\u00dften zusammenh\u00e4ngenden Urwaldgebiet. Die d\u00fcnn besiedelte Selva besteht aus einer riesigen, geschlo\u00dfenen Regenwaldfl\u00e4che, die von gewaltigen Flusssystemen und Nebenarmen durchzogen wird. Der gr\u00f6\u00dfte Flu\u00df der Region ist der Rio Amazonas, der in Peru durch den Zusammenflu\u00df seiner Quellfl\u00fcsse Ucayali und Maranon entspringt.<\/p>\n<h1><span style=\"color: #1ca4b4;\">Religionen<\/span><\/h1>\n<p>Nach dem in 2007 erhobenen Zensus beschreiben sich etwa 81,3 % der Bev\u00f6lkerung mit Alter von \u00fcber zw\u00f6lf Jahren als katholisch. Etwa 12,5 % als evangelisch, beziehungsweise evangelikal. Etwas 2,9 % geben an, nicht religi\u00f6s zu sein und 3,3 % geben eine nicht aufgef\u00fchrte Religion an.<br \/>\nDabei ist der Anteil der Katholiken in l\u00e4ndlichen Regionen etwa f\u00fcnf Prozentpunkte niedriger als in den St\u00e4dten. Die \u00fcberwiegende Mehrheit der Peruaner ist dennoch r\u00f6misch-katholisch.<\/p>\n<p>Dies ist eine Folge der christlichen Missionierung in der Folge der Eroberung durch die Spanier und nach der Unabh\u00e4ngigkeit durch Mission von Missionsgruppen aus Peru selbst, aus Deutschland, den USA, Italien und anderen L\u00e4ndern. W\u00e4hrend des Verlaufes der Konquista wurden Idole und religi\u00f6se Objekte fortw\u00e4hrend weiter nach Osten verlagert, um sie den Spaniern zu entziehen. Ausgehend vom Inkanat Vilcabamba kam es noch einmal zu einem Aufflackern der alten Kulte. Die spanische Verwaltung unter Francisco de Toledo reagierte darauf mit der Umsiedlung in Jesuitenreduktionen. An der Missionst\u00e4tigkeit waren vor allem M\u00f6nche beteiligt, unter anderem Dominikaner und Franziskaner, sp\u00e4ter auch Jesuiten (in Maynas, heute Bistum Chachapoyas). Trotz jahrhundertelanger Bek\u00e4mpfung indigener \u00dcberlieferungen sind nicht zuletzt in l\u00e4ndlichen Gebieten die katholisch-christlichen Riten mit religi\u00f6sen Traditionen aus pr\u00e4kolumbischer Zeit vermischt (Synkretismus), was sich besonders bei religi\u00f6sen Festen manifestiert.<\/p>\n<p>Wichtige religi\u00f6se Ereignisse sind das katholische Fest Se\u00f1or de los Milagros in Lima und in Cusco das Sonnenfest Inti Raymi. Dieses urspr\u00fcnglich inkaische Fest wurde im Zuge einer wachsenden R\u00fcckbesinnung im Jahr 1944 wieder eingerichtet.<\/p>\n<p>Die Ind\u00edgenas des Amazonas-Tieflands haben weiterhin ihre eigenen Religionen und Vorstellungen, zum Beispiel die Religion der Ash\u00e1ninka.<\/p>\n<p>Wie in vielen lateinamerikanischen L\u00e4ndern erleben auch in Peru seit einigen Jahrzehnten evangelikale und charismatische Kirchen und Glaubensgemeinschaften wie Siebenten-Tags-Adventisten, Assemblies of God und die Evangelikale Kirche von Peru, aber auch andere Gruppierungen wie Zeugen Jehovas und Mormonen einen grossen Zulauf, die \u2013 teilweise finanziell aus den USA unterst\u00fctzt \u2013 aktiv und manchmal auch aggressiv um Mitglieder werben.<\/p>\n<h1><span style=\"color: #1ca4b4;\">Wahlen<\/span><\/h1>\n<p>In Peru herrscht Wahlpflicht. Erscheint ein wahlberechtigter B\u00fcrger nicht zu den Pr\u00e4sidentschaftswahlen, so mu\u00df er im Nachhinein ein Busgeld (Multa) zahlen. Da es sich jedoch um geheime Wahlen handelt, kann die Abgabe nicht verwertbarer Stimmzettel nicht bestraft werden.<\/p>\n<h1><span style=\"color: #1ca4b4;\">Infrastruktur<\/span><\/h1>\n<p>Peru besitzt knapp 2300 km Eisenbahnstrecke und 72.900 km Stra\u00dfen. Die wichtigsten Verkehrswege f\u00fcr das Land sind die Panamericana und die Seewege nach Nordamerika, Ostasien und Europa.<\/p>\n<h1><span style=\"color: #1ca4b4;\">Stra\u00dfennetz<\/span><\/h1>\n<p>Durch die gro\u00dfen H\u00f6henunterschiede der Anden bestehen weiterhin infrastrukturelle Probleme vor allem bei allen in die oder \u00fcber die Anden f\u00fchrenden Achsen. Der Ausbau erfolgt sehr schnell. Innerhalb weniger Jahre stieg der Anteil asphaltierter Stra\u00dfen an diesen Achsen von ca. 15 auf fast 50 Prozent. Stra\u00dfen in H\u00f6henlagen bleiben trotz des steten Ausbaus sehr unterhaltsanf\u00e4llig, womit die Ausbauten zu einem gro\u00dfen Teil nicht langlebig sind. Wie in anderen L\u00e4ndern der Region tr\u00e4gt der \u00f6ffentliche Verkehr die Hauptlast des Reiseverkehrs und ist fast \u00fcberall vorhanden. Direkte, lange Strecken werden \u00fcberwiegend mit Nachtbussen oder \u00fcber Fl\u00fcge bedient.<\/p>\n<p>Die peruanischen Stra\u00dfen geh\u00f6ren zu den gef\u00e4hrlichsten Lateinamerikas. In den Jahren 2009 bis 2012 kamen allein bei Busunf\u00e4llen ca. 5000 Menschen ums Leben. Gesicherte Zahlen zu Todesf\u00e4llen im Stra\u00dfenverkehr liegen allerdings nicht vor.<\/p>\n<figure id=\"attachment_17344\" aria-describedby=\"caption-attachment-17344\" style=\"width: 900px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-17344\" src=\"https:\/\/www.alemape-tours.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/20161204_entfernungen_peru.jpg\" alt=\"Entfernungen n Per\u00fa\" width=\"900\" height=\"513\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.alemape-tours.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/20161204_entfernungen_peru.jpg 1000w, https:\/\/www.alemape-tours.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/20161204_entfernungen_peru-768x438.jpg 768w, https:\/\/www.alemape-tours.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/20161204_entfernungen_peru-600x342.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-17344\" class=\"wp-caption-text\">Entfernungen in Peru<\/figcaption><\/figure>\n<h1><span style=\"color: #1ca4b4;\">Luftverkehr<\/span><\/h1>\n<p>Der Aeropuerto Internacional Jorge Ch\u00e1vez befindet sich in Callao bei Lima und bew\u00e4ltigt beinahe alle Auslandsfl\u00fcge. Au\u00dferdem gibt es in jeder Stadt kleinere Flugh\u00e4fen f\u00fcr den Inlandsverkehr, 40 davon mit Hartbelagpisten, weitere 100 mit Naturpiste. In der Urwaldregion (Selva) gibt es Orte, welche nur auf vom Milit\u00e4r angelegten Flugpisten erreicht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h1><span style=\"color: #1ca4b4;\">Eisenbahnverkehr<\/span><\/h1>\n<p>Das peruanische Schienennetz besteht aus mehreren nicht miteinander verbundenen Teilnetzen. Derzeit sind zwischen 2.200 und 2.300 Kilometer in Betrieb. Etwa ebenso viele Bahnkilometer wurden irgendwann stillgelegt. Die drei gr\u00f6\u00dften Netze wurden jahrzehntelang von der staatlichen Bahngesellschaft ENAFER betrieben, in den Jahren nach 1990 wurden diese aber gr\u00f6\u00dftenteils privatisiert. Derzeit gibt es vier private Betreiber: Ferrocarril Central Andino (480 Kilometer Strecke von Callao nach Huancayo sowie von Oroya nach Cerro de Pasco), Perurail bzw. das von Orient Express Hotels angef\u00fchrte Konsortium FTSA (1.000 Kilometer Strecke zwischen Puno, Cusco und Machu Picchu), Southern Copper Corporation (230 Kilometer Strecke zwischen H\u00e4fen Matarani, Mollendo und Ilo und Bergbaugebieten) und GyM Ferrov\u00edas (21 Kilometer Metrolinie 1 in Lima).<\/p>\n<p>Der Bau einer die meisten Einzelstrecken verbindenden Bahnlinie entlang der K\u00fcste wurde einmal begonnen, macht aber kaum Fortschritte. Eine der bekanntesten Bahnstrecken Perus und eine der wenigen profitablen ist die Strecke der peruanischen S\u00fcdbahn (Ferrocarril del S\u00far) ins Urubamba-Tal nach Machu Picchu.<\/p>\n<p>Im Allgemeinen h\u00e4lt die peruanische Bev\u00f6lkerung nicht sehr viel vom Bahnverkehr. Bevorzugt wird mit Bussen oder mit Sammeltaxen gefahren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfl\u00e4che unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. 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