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Das Neueste zum Coronavirus (COVID-19) in Peru

 

Aktualisierung vom 24. November 2020

Plus Ultra nimmt ab 7. Dezember die Flüge zwischen Madrid und Lima wieder auf

Die spanische Fluggesellschaft Plus Ultra hat sich bereit erklärt, die Direktflüge zwischen Madrid und Lima wieder aufzunehmen, sobald die Regierungsbehörden dies erlauben. Das Unternehmen hat jedoch bereits ein wahrscheinliches Datum für die Wiederaufnahme dieser Operationen, da es Reservierungen auf seiner Website ab Montag, dem 7. Dezember 2020 ermöglicht hat.

Gemäss dem Reiseplan auf der offiziellen Website www.plusultra.com soll die Strecke Madrid – Lima und umgekehrt ab dem 7. Dezember wöchentlich (jeden Montag) bedient werden. Der Hinflug verlässt die spanische Hauptstadt um 11.00 Uhr und der Rückflug verlässt Lima um 19.30 Uhr. (in beiden Fällen Ortszeit).

Diese Nachricht wurde kürzlich auch von dem auf Luftfahrt spezialisierten Portal Torre El Dorado verbreitet, das darauf hinweist, dass Plus Ultra die Rückkehr seiner Flüge zwischen Madrid und Lima vorbereitet, nachdem die Flüge mehrere Monate lang wegen der Schließung der Grenzen aufgrund des Covid-19 ausgesetzt waren.

„Die Fluggesellschaft hat in ihrer Agenda die Wiederaufnahme des Flugbetriebs am Jorge Chavez International Airport in Lima vom Adolfo Suarez/Barajas International Airport in Madrid ab Montag, dem 7. Dezember 2020, mit einem Flug pro Woche (Montag) vorgesehen“, so die kolumbianischen Medien. Er sagte, dass der Reiseplan für die Rückkehr von Plus Ultra nach Peru wie folgt aussieht:

PLUS Ultra

Quelle: Plus Ultra

 

Aktualisierung vom 14. November 2020

Weitere Attraktionen öffnen wieder ihre Pforten

  • Kuélap aus der Region Amazonas ist seit dieser Woche wieder für Touristen zugänglich.

 

Folgende Airlines führen internationale Flugverbindungen ab und an Lima durch:

Südamerika

Argentinien

    • Buenos Aires
      • COPA Airlines
      • LATAM
    • Rosario
      • COPA Airlines
    • Mendoza
      • Airolineas Argentinas
      • LATAM
      • SKY Airlines
    • Córdoba
      • Airolineas Argentinas
      • LATAM
      • SKY Airlines
    • Tucumán
      • Airolineas Argentinas

Brasilien

    • Brasilia
      • COPA Airlines
      • LATAM
    • Río de Janeiro
      • DELTA
      • LATAM
    • Sao Paulo
      • COPA Airlines
      • LATAM
    • Porto Alegre
      • LATAM
    • Foz de Iguazú
      • LATAM

Chile

    • Santiago de Chile
      • JETSMART SpA
      • LATAM
      • SKY Airline

Kolombien

    • Bogóta
      • Latam
      • Viva Air
    • Cali
      • Copa Airlines
      • Latam
    • Medellin
      • Copa Airlines

Ecuador

    • Quito
      • Aero Mexico
      • AVIANCA
      • COPA Airlines
      • LATAM
    • Guayaquil
      • AVIANCA
      • COPA Airlines
      • LATAM
      • Spirit

Nordamerika

Kanada

    • Toronto
      • Aero Mexico
      • American Airlines
      • Air Canada
      • DELTA
      • COPA Airlines
      • United Airlines
      • WestJet

Vereinigte Staaten

    • Fort Lauderdale
      • American Airlines
      • COPA Airlines
      • DELTA
      • Jetblue
      • LATAM
      • Spirit
      • VIVA Air
    • Houston
      • American Airlines
      • Aero Mexico
      • COPA Airlines
      • DELTA
      • Spirit
      • United Airlines
    • Miami
      • American Airlines
      • Aero Mexico
      • COPA Airlines
      • DELTA
      • LATAM
      • Spirit
      • VIVA Air
      • United Airlines

Mittelamerika

Mexiko

    • Mexiko City
      • Aero Mexico
      • American Airlines
      • COPA Airlines
      • DELTA
      • LATAM
      • SKY Airline
    • Cancun
      • Aero Mexico
      • American Airlines
      • COPA Airlines
      • DELTA
      • LATAM
      • SKY Airline
      • Spirit
      • United Airlines

Panama

    • Panama City
      • Aero Mexico
      • American Airlines
      • AVIANCA
      • COPA Airlines
      • DELTA
      • LATAM
      • Spirit

 

Aktualisierung vom 21. Oktober 2020

Machu Picchu wurde am 1.11.2020 nach langmonatiger Schließung feierlich wiedereröffnet

Die historische Inkastadt Machu Picchu lockte in den letzten Jahren zunehmend hunderttausende Touristen nach Peru, nach Cusco und zum Machu Picchu. Wegen der stark ausgeprägten Corona-Pandemie war das 1983 zum Unesco-Weltkulturerbe erklärte Touristenziel jedoch für acht Monate geschlossen worden.

Jetzt folgte es eine feierliche Wiedereröffnung und das beliebte Reiseziel in Peru ist nun sehr stark beschränkt wieder Besuchern zugänglich. Aus Sicherheitsgründen dürfen nur 675 Besucher pro Tag die Touristenattraktion betreten, vor der Schließung waren es ca. 20.000 Besucher täglich.

Weil die Infektionszahlen nun nach einer langen Phase von verschiedenen Lockdownmaßnahmen wieder sinken, öffnet sich Peru schrittweise wieder für die Touristen. Die Grundlagen für die umfangreichen Neustarts der vielen Attraktionen sind umfassende Hygieneprotokolle, die ein sicheres Reisen garantieren sollen. Ziel war es, das Siegel „Safe Travels“ des
World Travel & Tourism Council (WTTC) zu erhalten, was erst vor vor wenigen Wochen verliehen wurde.

Sello SafeTravels Machu Picchu

Der internationale Flughafen Jorge Chavez wurde bereits Anfang Oktober 2020 wieder geöffnet. Zunächst waren nur nationale Flüge aus wenigen Städten erlaubt, die in maximal bis zu vier Flugstunden erreichbar sind. Seit dem 1. November sind auch Verbindungen aus zehn Ländern gestattet, die maximal bis zu acht Stunden Flugzeit entfernt sind.

IATA

Bei der Einreise in Peru müssen Touristen einen negativen PCR-Tests und eine Erklärung zum Gesundheitszustand vorlegen. Dieser darf maximal 72 Stunden alt sein.

Weitere Maßnahmen:

Zu den wichtigsten Regelungen in Peru gehört das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Öffentlichkeit und zwar zu JEDER Zeit. Auch das Personal der Unterkünfte, Restaurants und der vielfältigen Sehenswürdigkeiten muss eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen – ebenso wie alle Reiseleiter.

Vielzahl an neuen Protokollen:

Eine fast unüberschaubare Menge an speziellen Covid-19-Protokollen, die von der peruanischen Regierung erlassen wurden, gelten u.a. für Flüge, Züge, Hotels, Hostels, Restaurants, Museen, Naturschutzgebiete und Outdoor-Aktivitäten wie z.B. Wanderungen und Kanutouren. Dabei ist stets ein Mindestabstand von 1,5 Metern überall einzuhalten. Viele Museen und archäologische Ausgrabungsstätten wurden gerade erst im Oktober mit einer verordneten Kapazität von maximal 50 Prozent wieder eröffnet.

Trujillo - Chan Chan

Mit der Kampagne „Volver“ (Zurückkehren) möchte Peru zunächst den Tourismus aus dem Inland ankurbeln. So können sich die Tourdurchführenden Agenturen und Firmen vorbereiten, ab voraussichtlich Frühjahr 2021 wieder Besucher aus aller Welt zu empfangen. Die Tourismusbranche der drittgrößte Wirtschaftssektor im Land.

Chachapoyas - Cocachimba - Catarata de Gocta

 

Aktualisierung vom 21. Oktober 2020

Erfahre mehr über die 24 Destinationen, die ab 9. November 2020 wieder internationale Flüge von und nach Peru anbieten werden

Ab November werden wir 24 Flugrouten zu 10 Ländern in Nordamerika, Südamerika, Mittelamerika und der Karibik mit einer Reichweite von 8 Stunden ermöglichen.
👉 Denke daran, die bereits etablierten Biosicherheitsprotokolle einzuhalten!

Sechs US-Destinationen wurden in der zweiten Phase der Wiederbelebung der Flugverbindungen in Betracht gezogen.

Das Ministerium für Verkehr und Kommunikation (MTC) bestätigte heute Abend, dass die Regierung Perus ab 9. November 24 Flugrouten in 10 Länder von Nordamerika, Südamerika, Mittelamerika und der Karibik mit einer Reichweite von 8 Stunden ermöglichen wird, wie heute Nachmittag vom Präsidenten der Republik, Martin Vizcarra, angekündigt wurde.

Diese Destinationen sind seit dem 5. Oktober 2020 zugelassen:

Chile

  • Santiago

Ecuador

  • Quito
  • Guayaquil

Kolombien

  • Bogota
  • Cali
  • Medellin

Panama

  • Panama City

Paraguay

  • Asuncion

Bolivia

  • La Paz
  • Santa Cruz

Uruguay

  • Montevideo

Nachfolgend sind die 24 Destinationen aufgeführt, die ab 9. November 2020 wieder für internationale Flüge ab und an Peru zur Verfügung stehen werden:

NACH SÜDAMERIKA

Kolumbien

  • Cartagena

Brasilien

  • Rio de Janeiro
  • Sao Paulo
  • Brasilia
  • Porto Alegre
  • Foz do Iguaçu

Argentinien

  • Buenos Aires
  • Rosario
  • Mendoza
  • Cordoba
  • Tucuman

NACH MITTELAMERIKA UND IN DIE KARIBIK

Kuba

  • Havanna

Jamaika

  • Montego-Bucht

Dominikanische Republik

  • Punta Cana

Costa Rica

  • Sankt Josef

El Salvador

  • San Salvador

NACH NORDAMERIKA

Mexiko

  • Mexiko-Stadt
  • Cancun

Vereinigte Staaten

  • Los Angeles
  • New York
  • Orlando
  • Miami
  • Houston
  • Atlanta

Canada

  • Toronto

Bekanntlich sind Spanien und Frankreich mit einer zweiten Ansteckungswelle konfrontiert, die beide Länder in eine schlechtere gesundheitliche Lage versetzt hat als die, die ihre Bevölkerung zwischen Februar und April dieses Jahres getroffen hat. Deshalb wurde eine Wiederaufnahme der Flüge nach Europa nicht in Betracht gezogen; Sonderflüge (Repatrierungsflüge) zwischen Lima, Madrid, Paris und Amsterdam werden jedoch bis heute weitergeführt.

Quelle: NotiTransportes, MTC und gob.pe

 

Aktualisierung vom 11. Oktober 2020

Heute möchten wir euch einmal ein paar aktuelle Aussagen zu den an Bord der Flugzeuge verbauten Filter aufzeigen:

Geringes Ansteckungsrisiko mit COVID-19 auf Flügen

Forschungsergebnisse weisen auf geringes Risiko für COVID-19-Übertragung während des Fluges hin

Die IATA (International Air Transport Association) hat zusammen mit den Herstellern ein Media Briefing gemacht. Die Ergebnisse stellen wir euch hier vor.

„Das Risiko, dass ein Passagier an Bord COVID-19 bekommt, scheint sehr gering zu sein.
Mit etwa 44 identifizierten potenziellen Fällen flugbedingter Übertragung unter 1,2 Milliarden Reisenden ist dies ein Fall pro 27 Millionen Reisende.

Wir sind uns bewusst, dass dies eine Unterschätzung sein kann, aber selbst wenn 90% der Fälle nicht gemeldet würden, wäre dies ein Fall pro 2,7 Millionen Reisende.
Wir halten diese Zahlen für äußerst beruhigend. Darüber hinaus trat die überwiegende Mehrheit der veröffentlichten Fälle auf, bevor das Tragen von Gesichtsbedeckungen im Flug weit verbreitet wurde “, sagte Dr. David Powell, Medical Advisor der IATA.

Studien der Hersteller

Airbus

Airbus setzte CFD ein, um eine hochpräzise Simulation der Luft in einer A320-Kabine zu erstellen, um zu sehen, wie sich Tröpfchen, die durch Husten entstehen, innerhalb des Kabinenluftstroms bewegen. Die Simulation berechnete Parameter wie Luftgeschwindigkeit, Richtung und Temperatur an 50 Millionen Punkten in der Kabine, und zwar bis zu 1.000 Mal pro Sekunde.

Airbus nutzte dann die gleichen Werkzeuge, um eine flugzeugfremde Umgebung zu modellieren, wobei mehrere Personen einen Abstand von 1,8 Metern (sechs Fuß) voneinander einhielten. Das Ergebnis war, dass die potenzielle Exposition geringer war, wenn man in einem Flugzeug nebeneinander saß, als wenn man sich in einer Umgebung wie einem Büro, einem Klassenzimmer oder einem Lebensmittelgeschäft in einem Abstand von sechs Fuß voneinander befand.

Nach mehreren, sehr detaillierten Simulationen mit den genauesten wissenschaftlichen Methoden, die es gibt, liegen uns konkrete Daten vor, die zeigen, dass die Flugzeugkabine eine viel sicherere Umgebung bietet als öffentliche Innenräume“, sagte Bruno Fargeon, Airbus Engineering und Leiter der Airbus-Initiative „Keep Trust in Air Travel“. „Die Art und Weise, wie die Luft in Flugzeugen zirkuliert, gefiltert und ausgetauscht wird, schafft eine absolut einzigartige Umgebung, in der man nebeneinander sitzend genauso geschützt ist, wie wenn man in einem Abstand von sechs Fuß nebeneinander auf dem Boden stehen würde.

Boeing

Mit Hilfe von CFD verfolgten die Forscher von Boeing, wie sich Partikel aus Husten und Atmung in der Flugzeugkabine bewegen. Es wurden verschiedene Szenarien untersucht, darunter der hustende Passagier mit und ohne Maske, der hustende Passagier, der sich auf verschiedenen Sitzen einschließlich des Mittelsitzes befand, sowie verschiedene Variationen der individuellen Belüftungsöffnungen der Passagiere über Kopf (so genannte Gaspers) an und aus.

„Diese Modellierung bestimmte die Anzahl der Hustenpartikel, die in die Atmungsräume der anderen Passagiere eindrangen“, sagte Dan Freeman, der Chefingenieur der Confident Travel Initiative von Boeing. „Wir verglichen dann ein ähnliches Szenario in anderen Umgebungen, wie zum Beispiel in einem Büro-Konferenzraum. Basierend auf der Anzahl der in der Luft schwebenden Partikel ist das Nebeneinander-Sitzen der Passagiere in einem Flugzeug dasselbe, als stünden sie in einer typischen Gebäudeumgebung mehr als sieben Fuß (oder zwei Meter) voneinander entfernt.

Embraer

Unter Verwendung von CFD-, Kabinenluftströmungs- und Tröpfchenausbreitungsmodellen, die in maßstabsgetreuen Kabinenumgebungs-Tests validiert wurden, analysierte Embraer die Kabinenumgebung unter Berücksichtigung eines hustenden Passagiers in mehreren verschiedenen Sitzen und die Luftströmungsbedingungen in unseren verschiedenen Flugzeugen, um diese Variablen und ihre Auswirkungen zu messen. Die von Embraer durchgeführte Untersuchung zeigt, dass das Risiko einer Übertragung an Bord extrem gering ist, und die tatsächlichen Daten über möglicherweise aufgetretene Übertragungen während des Fluges untermauern diese Ergebnisse.

Luis Carlos Affonso, Senior Vice-President of Engineering, Technology and Strategy, Embraer, sagte: „Das menschliche Bedürfnis zu reisen, sich zu verbinden und unsere Lieben zu sehen, ist nicht verschwunden. Tatsächlich brauchen wir in Zeiten wie diesen unsere Familien und Freunde noch mehr. Unsere heutige Botschaft lautet, dass man dank der vorhandenen Technologie und Verfahren sicher fliegen kann – alle Forschungsarbeiten belegen dies. Tatsächlich ist die Kabine eines Verkehrsflugzeugs einer der sichereren Räume, die während dieser Pandemie überall verfügbar sind“.

Sicherheit hat immer oberste Priorität

Diese Forschungsanstrengungen zeigen die Kooperation und das Engagement aller am Luftverkehr Beteiligten für die Sicherheit und liefern den Beweis, dass die Kabinenluft sicher ist.

Die Luftfahrt verdient sich ihren Ruf in Sachen Sicherheit mit jedem einzelnen Flug. Dies ist für das Fliegen zur Zeit von COVID-19 nicht anders. Eine kürzlich von der IATA durchgeführte Studie ergab, dass 86% der Reisenden der letzten Zeit der Meinung waren, dass die COVID-19-Maßnahmen der Branche sie sicher machen und gut umgesetzt werden.

„Es gibt keine einzige Maßnahme, die es uns ermöglicht, im Zeitalter von COVID-19 sicher zu leben und zu reisen. Aber die Kombination der Maßnahmen, die ergriffen werden, gibt Reisenden auf der ganzen Welt die Gewissheit, dass COVID-19 ihre Flugfreiheit nicht besiegt hat. Nichts ist völlig risikofrei. Aber mit nur 44 veröffentlichten Fällen einer möglichen Übertragung von COVID-19 während des Fluges unter 1,2 Milliarden Reisenden scheint das Risiko, sich an Bord mit dem Virus zu infizieren, in der gleichen Kategorie zu liegen wie bei einem Blitzschlag“, sagte Alexandre de Juniac, Generaldirektor und CEO der IATA.

„Die detaillierte rechnergestützte Strömungsforschung der Flugzeughersteller zeigt, dass die Kombination der vorhandenen Konstruktionsmerkmale des Flugzeugs mit dem Tragen von Masken ein risikoarmes Umfeld für die Übertragung von COVID-19 schafft. Wie immer werden sich Fluggesellschaften, Hersteller und alle an der Luftfahrt beteiligten Stellen von der Wissenschaft und globalen Best Practices leiten lassen, damit das Fliegen für Passagiere und Besatzung sicher bleibt“, sagte de Juniac.

Hier die Links zu allen Dokumenten:

View the IATA Presentation (PDF)
View the Airbus Presentation (PDF)
View the Boeing Presentation (PDF)
View the Embraer Presentation (PDF)
View the full Media Briefing (YouTube)

Quelle:  Briefing IATA vom 8. Oktober 2020


Aktualisierung vom 4. Oktober 2020

Wiederaufnahme des Flugverkehrs in Peru: Reiserouten und Fluggesellschaften

Peru öffnet ab Montag 5. Oktober 2020 seinen Luftraum für internationale kommerzielle Flüge. Im Rahmen der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie war dieser seit sechs Monaten geschlossen, rund zehn Millionen Reisende waren betroffen. Die Verbindung wird zunächst zu elf Zielen in sieben Ländern hergestellt, die maximale Flugdauer darf höchstens vier Stunden betragen. Die ersten Fluggesellschaften, die am internationalen Flughafen Jorge Chávez in Lima starten und landen, sind die chilenische „Latam Airlines“, „SKY“ und „JetSMART“. Später kommen die kolumbianische „Viva Air“ und die panamaische „COPA“ hinzu. Die Ziele, die eine Verbindung mit Peru ermöglichen, sind: Guayaquil und Quito (Ecuador), La Paz und Santa Cruz (Bolivien); Bogotá, Cali und Medellín (Kolumbien), Panama-Stadt (Panama), Asunción (Paraguay), Montevideo (Uruguay) und Santiago (Chile). Obwohl Brasilien und Mexiko offene Grenzen haben, wurden sie in dieser ersten Phase nicht berücksichtigt, da die Flüge mehr als vier Stunden dauern.

Quelle: LatinaPress

 

Aktualisierung vom 1. Oktober 2020

Internationale Flüge: Dies sind die 7 Ziele, die ab nächster Woche erlaubt sind

Internationale Flüge werden ab 5. Oktober 2020 als Teil der Phase 4 der wirtschaftlichen Erholung wieder aufgenommen

Ab diesem 5. Oktober 2020 werden die internationalen Flüge wieder aufgenommen, nachdem sie durch die Covid-19-Pandemie gelähmt waren.

Präsident Martín Vizcarra erläuterte die Reiseziele, die ab diesem Datum zur Verfügung stehen werden.

7 Reiseziele

Der Präsident wies darauf hin, dass Peruaner nun nach Kolumbien, Ecuador, Panama, Paraguay, Uurguay und Chile reisen können.

Darüber hinaus werden 11 Reiseziele zur Verfügung stehen.

„Die Flüge ermöglichen nach und nach den Transfer der Passagiere zum und vom Flughafen mit einer Reichweite von bis zu 4 Stunden.
Dies wurde geschätzt. Es gibt ein Protokoll für diese Flüge zwischen der Minsa und dem MTC“, fügte er hinzu.

Was werden in der Zwischenzeit die 11 Reiseziele sein? (Siehe Kasten)

Info Destinos

Welche Maßnahmen werden für Reisen ergriffen?

Der Leiter des MTC, Carlos Estremadoyro, kommentierte vor der Covid-Kommission des Kongresses der Republik die Maßnahmen, an denen in diesem Sektor gearbeitet wird.

„Aus Respekt und Solidarität mit anderen sollten wir uns an die Protokolle halten, die in Flughäfen und Flugzeugen umgesetzt wurden. Wir haben bereits Erfahrungen mit der Wiederaufnahme von Inlandsflügen. Mit der nächsten Wiederaufnahme der internationalen Flüge arbeiten wir weiter daran, dass die Menschen ihre Arbeit wieder aufnehmen können, unter anderem studieren, aber auf ihre Gesundheit achten“, sagte der Minister.

Darunter sind einige, die den für nationale Flüge angegebenen ähnlich sind, wie z.B.: Luftfiltersysteme ähnlich denen, die in Operationssälen verwendet werden, Desinfektion von Flugzeugen vor und nach dem Einsteigen der Passagiere.

Die Flughafenkonzessionäre ihrerseits müssen die Verantwortung dafür übernehmen:

  • Beschilderung von Räumen in Reihen, um sozialen Abstand zu wahren
  • Platzieren der Alkohol-Gelspender zur Händedesinfektion in verschiedenen Bereichen des Luftterminals
  • Schutzplatten in Passagier-Servicebereichen einsetzen
  • Markieren der Plätze, die in den Räumen nicht besetzt werden können.

Im Falle von Passagieren internationaler Flüge hatte Präsident Martín Vizcarra darauf hingewiesen, dass ein Molekulartest mit einer Gültigkeitsdauer von maximal 48 Stunden vorgelegt werden muss.

Passagiere, die zu inländischen Reisezielen reisen, werden weiterhin die eidesstattliche Erklärung, die keine Symptome von COVID-19 aufweist, zusammen mit ihren Daten einreichen.

Falls ein Reisender am Flughafen Symptome meldet, wird er an der Einreise gehindert.

Quelle: RPP

Aktualisierung vom 29. September 2020

Die peruanischen Grenzen öffnen sich am 1. Oktober wieder für den internationalen Flugverkehr.

 

Aktualisierung vom 25. September 2020

Hier die aktuellen Termine für Rückholflüge:

    • 25.09.2020 mit Air France von Lima nach Paris
    • 02.10.2020 mit Air France von Lima nach Paris
    • 03.10.2020 mit Iberia von Lima nach Madrid
    • 08.10.2020 mit Iberia von Lima nach Madrid
    • 09.10.2020 mit Air France von Lima nach Paris
    • 10.10.2020 mit Iberia von Lima nach Madrid
    • 16.10.2020 mit Air France von Lima nach Paris
    • 17.10.2020 mit Iberia von Lima nach Madrid

Die Kontaktadressen der Airlines findet ihr hier…

 

Aktualisierung vom 2. September 2020

  • Die Ministerin für Außenhandel und Tourismus Rocío Barrios hat angekündigt, dass internationale Flüge in Phase 4 zuerst nur für den Geschäftstourismus zurückkehren werden.
  • Der Leiter des MTC, Carlos Estremadoyro, informierte diesen Mittwoch, dass ab kommenden 1. Oktober internationale Flüge zurückkehren werden.
  • Die passenden Handelsbeschränkungen dafür werden im September schrittweise zurückgenommen.
  • Darüber hinaus wird im September der Verkauf von Tickets wieder aufgenommen, während mit den Fluggesellschaften Vereinbarungen getroffen werden.
  • In der Tat muss der MTC den Betrieb der Flughäfen gewährleisten und mit den Fluggesellschaften zusammenarbeiten, was eine größere Nachfrage im Hotel- und Gaststättengewerbe zur Folge haben wird. Die Menschen werden nicht zur Freizeitgestaltung kommen, sondern zur Arbeit“, sagte der Verkehrsminister.
  • Estremadoyro sagte, dass im September der Verkauf von Flugtickets und Gesundheitsprotokollen vorbereitet wird, wobei er anerkannte, dass einige Fluggesellschaften die Vorschläge bereits akzeptiert haben und andere noch diskutiert werden. Wir haben einen ganzen Monat Zeit, dies zu organisieren“, sagte er.
  • Er sagte auch, dass die ersten Länder, zu denen die Handelsgrenzen wieder geöffnet würden, Spanien, die Vereinigten Staaten, Mexiko, Chile und möglicherweise Brasilien sein würden – die ersten Ziele, so Estremadoyro -, während das Außenministerium für die Verwaltung des Zugangs für Bürger zuständig sein werde, die von Peru aus zu Zielen reisen, die noch keine Einreise erlauben oder andere Bedingungen als die hier festgelegten haben.
  • Natürlich werden wir mit einer begrenzten Anzahl von Flügen beginnen.
  • Nicht dass ich, wenn ich fünf Flüge zu einem Zielort hätte, alle fünf öffnen würde. Und selbst wenn ich sie öffne, wie es an der innenpolitischen Front geschehen ist, wird es keine Nachfrage geben. Wir dürfen hier im Land 18 Flüge pro Tag durchführen, und wir nutzen 10.
  • Es besteht keine Nachfrage mehr. Das wird von jeder der Fluggesellschaften geregelt werden. Sollte es eine Übernachfrage geben, werden wir diese selbst einschränken. Wenn wir vier Flüge nach Spanien haben, werden wir nur zwei erlauben“, erklärte er.

 

Aktualisierung vom 28. August 2020

  • Eben wurde die Verlängerung des Ausnahmezustandes in Peru bis zum 30. September ausgesprochen.
  • Die Regierung gab an, dass in 4 Regionen des Landes – Cusco, Moquegua, Puno und Tacna – sowie in mehr als 46 Provinzen in 14 weiteren Departements eine strenge Quarantäne aufrechterhalten wird.
  • Familien- und gesellschaftliche Zusammenkünfte sind in Peru eingeschränkt. Dies kündigte der Chef der PCM, Walter Martos, an, nachdem er die Verlängerung des nationalen Ausnahmezustands bis zum 30. September mit obligatorischer Ausgangssperre an Sonntagen angekündigt hatte.
    Gesellige Zusammenkünfte und Familienbesuche sind streng verboten, was in den letzten Wochen die größte Ansteckungsgefahr darstellt, ebenso wie freundschaftliche Zusammenkünfte, geschweige denn Partys“, erklärte er von Iquitos aus.
  • Martos Ruíz erinnerte daran, dass es notwendig ist, den Gebrauch der Maske, das Händewaschen und die soziale Distanzierung beizubehalten, ebenso wie die Verwendung des Gesichtsschutzes an Orten mit größerer Agglomeration.

 

Aktualisierung vom 17. August 2020

  • Passagiere auf Sonderflügen müssen einen negativen Molekulartest vorlegen.
  • Er wird Teil des Verfahrens bei der Einreise nach Peru aus dem Ausland sein.
  • Heute Morgen wurde der Technische Leitfaden zum Protokoll zu Händen von Reisenden, die mit Sonderflügen nach Peru ein- und aus Peru ausreisen, veröffentlicht. Dieser Leitfaden legt die notwendigen Verfahren für die Einreise von Passagieren ins Land und die Biosicherheitsmaßnahmen fest, die sie vor dem Einsteigen und bei der Ausschiffung einhalten müssen. In diesem Zusammenhang wurde festgelegt, dass alle Passagiere auf Sonderflügen, die in das Land einreisen, ein Dokument vorlegen müssen, das ein negatives Ergebnis des molekularen Tests auf COVID-19 belegt.
  • Gemäss dem Dokument legt die Regel fest, dass Passagiere, die auf Sonderunterstützungsflügen in das Land einreisen, die zuvor vom Außenministerium koordiniert wurden, ein Dokument vorlegen müssen, das ein negatives Ergebnis des Molekulartests für COVID-19 zum Zeitpunkt des Verlassens des peruanischem Territoriums beweist.
  • Ebenso ist festgelegt, dass auch eine klinische oder epidemiologische Entlassungsbescheinigung vorgelegt werden kann. So sieht die Verordnung vor, dass das vorzulegende Dokument im Ursprungs- oder Herkunftsland des Passagiers ausgestellt werden muss und nicht älter als drei Tage vor der Reise sein darf.

Quelle: Portal de Turismo

 

Aktualisierung vom 13. August 2020

Erreichbarkeit der Botschaft

  • von Montag bis Freitag von 8:00 bis 16:30 Uhr und am Freitag von 8:00 bis 13:00 Uhr unter Telefon: +51 1 203 5940
  • sowie über deren Kontaktformular.
  • Die Botschaft bleibt weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen.
  • Es wurde mit der vorsichtigen Öffnung der Konsularabteilung begonnen. Eine Vorsprache ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.
  • Wegen der weiter im Land bestehenden virusbedingten Situation werden nur eingeschränkte Besuchsmöglichkeiten angeboten, damit die notwendigen hygienischen Regeln eingehalten werden können.
  • Eine selbständige Terminbuchung ist nicht möglich, da die Botschaft aufgrund der eingeschränkten Terminkapazitäten besonders begründete Fälle vorrangig wahrnehmen, unter Beachtung der derzeitigen Einreisebeschränkungen.
  • Das Bereitschaftsdiensttelefon (+51 997 576 200) ist nur für Notfälle (z.B. Unfall, Überfall oder Todesfall) erreichbar,von Montag bis Donnerstag von 16:45 bis 24:00 Uhr,
    am Freitag von 13:30 bis 24:00 Uhr und
    am Wochenende von 7:30 bis 24:00 Uhr.
  • An das Bereitschaftstelefon kannst du im Notfall auch eine SMS oder eine WhatsApp-Nachricht schicken. Es werden hier keine Auskünfte zu Ausreisemöglichkeiten oder Visafragen erteilt.

 

Aktualisierung vom 12. August 2020

  • Präsident Vizcarra kündigt aufgrund steigender Corona-Infektionen für Peru wieder eine allgemeine Ausgangssperre für die Bevölkerung an Sonntagen ein.
  • Auch werden Familienfeiern verboten, wie Präsident Martin Vizcarra ankündigte.
  • In Peru war am Mittwoch die Rekordzahl von 8875 Neuinfektionen innerhalb eines Tages verzeichnet worden.
  • Nach Brasilien und Mexiko ist Peru das Land mit der dritthöchsten Zahl an registrierten Coronavirus-Infektionen und Todesopfern in Lateinamerika. Rund 498.500 Ansteckungsfälle sowie mehr als 21.700 Verstorbene wurden bis Mittwoch in dem Land gezählt.
  • Aufgrund der Ausbreitung von Covid-19 hat die peruanische Regierung den Ausnahmezustand in den Provinzen Putumayo und Mariscal Ramón Castilla in der Region Loreto um weitere sechzig Tage verlängert (Oberstes Dekret Nr. 93-2020-PCM). Die Nationalpolizei (PNP) wird die Maßnahme mit Unterstützung der Streitkräfte überwachen. Dies bedeutet, dass die verfassungsmäßigen Rechte in Bezug auf persönliche Freiheit und Sicherheit, Unverletzlichkeit des Wohnsitzes und Versammlungs- und Transitfreiheit durch das Staatsgebiet aufgehoben werden. Dies ist in Artikel 2 der politischen Verfassung von Peru enthalten.
  • Gleichzeitig wird vor einem russischen Impfstoff gewarnt, der als „Hochriskantes Experiment“ eingestuft wird (Sputnik V). „Diese Meldungen aus Moskau müssen mit absoluter Vorsicht und Sorgfalt behandelt werden. Die politischen Absichten sind klar erkennbar, haben mit der Realität aber absolut nichts zu tun und verunsichern die Bevölkerung“, so der für die peruanische Regierung zuständige Infektologe Ciro Maguiña, Vizedekan des „Colegio Médico del Perú“.

 

Aktualisierung vom 10. August 2020

Am 6.8.2020 meldete die Weltgesundheitsorganisation (WHO), dass innerhalb eines Tags weltweit so viele Neuinfektionen von COVID.19 bestätigt wurden wie nie zuvor. Diese Zahl – 256.344 – übersteigt das gesamte Infektionsgeschehen der Krankheit in Deutschland, und zwar deutlich. Global betrachtet breitet sich das Virus massiver aus denn je.

Per 6.8.2020, so die WHO, waren weltweit 18.614.177 bestätigte Corona-Erkrankungen und 702.642 Todesfälle durch Corona-Infektionen zu verzeichnen. Die aktuellen Zahlen kannst du unter https://covid19.who.int nachlesen.

Es ist derzeit rechtlich nicht grundsätzlich verboten, in Corona-Risikogebiete zu reisen. Es sollte aber jeder Reisende für sich sehr kritisch prüfen, ob eine solche Reise, gleich aus touristischen Zwecken oder anderen privaten Zwecken, unbedingt notwendig und vernünftig ist.

Die aktuelle Liste der Corona-Krisengebiete findest du auf der Internetseite des RKI. Die Liste der betroffenen Länder wird täglich aktualisiert. Das Auswärtige Amt wart eindringlich von Reisen dorthin, wenn sie nicht unbedingt notwendig sind. Mehr Informationen findest du auf der Internetseite des Auswärtigen Amts.

Wichtig: Bindende Testpflicht ab 8. August 2020!

Alle Rückkehrer aus sogenannten Risikogebieten müssen nach der ab 8. August 2020 geltenden Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums bei der Einreise nach Deutschland einen negativen Test vorweisen können, der nicht älter als 2 Tage ist.

Wer einen solchen Test nicht vorweisen kann, muss sich bei der Einreise, spätestens jedoch innerhalb von 72 Stunden (kostenlos) bei der Einreise testen lassen.

Das gilt sowohl für Einreisende an den Flughäfen als auch für jene, die auf dem Seeweg oder Landweg (auch mit dem privaten Pkw, dem Zug oder Fernbussen) nach Deutschland einreisen. Diese Verpflichtung ist mir einem Bußgeld von bis zu 25.000 Euro bußgeldbewehrt.

Bis zu 14 Tage nach der Einreise kann das zuständige Gesundheitsamt noch einen Corona-Test verlangen. Wenn dieser nicht vorgelegt werden kann, hat das Amt die Befugnis, einen solchen Test anzuordnen.

Eine Wiederholungstestung ist möglich.

Nach wie vor gilt die allgemeine 14-tägige Quarantänepflicht für Einreisende aus Risikogebieten, die kein negatives Testergebnis haben. Das heiß, bis das Ergebnis des Corona-Tests vorliegt, gilt auch für diejenigen, die sich zum Beispiel am Flughafen bei der Ausreise aus dem Risikogebiet oder der Einreise testen ließen: sie müssen sich in Selbstquarantäne begeben. Je nach Testeinrichtung und Labora8usstattung kann es mehrere Tage dauern, bis ein Ergebnis vorliegt.

ABER!

Durch einen solchen Test ist nicht gesichert, dass man auch wirklich keine Corona hat. Ein Test kann negativ ausfallen, obwohl man das Virus bereits in sich trägt, da man erst zwei Tage vor Ausbruch der Symptome ein positives Testergebnis erzielen kann. So kann ein negatives Testergebnis dazu führen, die Person in trügerischer Sicherheit zu wiegen.

 

Aktualisierung vom 8. August 2020

Die peruanische Regierung beschloss, die Sonderrückführungsflüge der FAP Air Group Nr. 8 auszusetzen, und verhandelte mit dem Konzessionär Lima Airport Partners (LAP) über die Möglichkeit der Wiederaufnahme dieser Flüge vom internationalen Flughafen Jorge Chavez aus, wie konsularische Quellen in Peru berichten.

In diesem Zusammenhang berichtete die italienische Botschaft in Peru auf ihrer Website, dass das Nationale Institut für Zivilverteidigung (Indeci) ohne vorherige Ankündigung bekannt gab, dass ab 3. August keine Rückführungsflüge vom Militärflughafen mehr genehmigt werden. „Nach den erhaltenen Informationen sind Verhandlungen zwischen den peruanischen Behörden und dem Zivilflughafen Jorge Chávez (LAP) im Gange, um die Sonderflüge von diesem Flughafen wieder aufzunehmen“, sagte das diplomatische Hauptquartier.

Die gleiche Version wurde von der französischen Botschaft in Lima bekannt gegeben: „Nach der Entscheidung der peruanischen Behörden, den Militärflughafen Callao (Gruppe 8) nicht mehr für humanitäre Flüge zu nutzen, werden diese Flüge, insbesondere die Flüge nach Europa, vorübergehend ausgesetzt, um den kommerziellen Flughafen Jorge Chávez wieder in Betrieb zu nehmen“.

„Der für den 13. August geplante Flug der KLM könnte aufrechterhalten werden, wenn der Jorge-Chavez-Flughafen in Lima an diesem Tag geräumt wird. Air France wartet immer noch auf Informationen der peruanischen Behörden.

Unterdessen teilte die US-Botschaft mit, sie habe Informationen von der peruanischen Regierung erhalten, die darauf hinweisen, dass sich die Boarding-Verfahren für die bevorstehenden Rückführungsflüge auf dem Luftwaffenstützpunkt Grupo 8 in Callao wahrscheinlich im August ändern werden.

Es gibt Hinweise, dass der Flug Lima – Miami am Freitag, den 14. August, der vom Reiseveranstalter Solange Reps ermöglicht wurde, noch geplant und voll ist. Deshalb plant die Agentur für Freitag, den 21. August, einen neuen Flug von Lima nach Miami.

„Wenn es Änderungen bei den Daten oder Zeiten der Flüge gibt, die derzeit für den 14. und 21. August geplant sind, wird das Reisebüro Solange Reps die Passagiere per E-Mail benachrichtigen. Der internationale Flughafen Jorge Chavez bleibt für internationale kommerzielle Flüge geschlossen“, sagte die US-Botschaft.

Eine ähnliche Version wurde von der Botschaft des Vereinigten Königreichs in Peru vorgelegt: „Die peruanische Regierung überprüft derzeit die Vorkehrungen für Rückführungsflüge. In der Zwischenzeit wurden alle internationalen Rückführungsflüge für die ersten beiden Augustwochen ausgesetzt. Weitere Informationen werden veröffentlicht, sobald wir sie haben“.

Es sei darauf hingewiesen, dass es bis heute keine offizielle Mitteilung der peruanischen Regierung gibt, in der diese Information oder die Verschiebung der Rückführungsflüge vom Flughafen Jorge Chávez angegeben ist. Auch der Konzessionär LAP hat sich zu diesem Thema nicht geäußert. Wir werden dich hier weiter informieren.

 

Aktualisierung vom 2. August 2020

  • Aufgrund der momentan sehr unsicheren Situation, wann die Grenzen nach Peru wieder für den internationalen Luftverkehr wieder geöffnet werden, haben wir uns leider zu dem Schritt entschlossen abzuwarten bis:
    •  die Grenzen tatsächlich und dauerhafter geöffnet werden, denn es ist wie bei vielen anderen Maßnahmen in Peru zu erwarten, dass es von heute auf morgen geändert wird
    • die neuen Regelungen für Transporte zu Land und in der Luft, für Restaurants und Hotels, sowie der Sehenswürdigkeiten wie Machu Picchu vieler anderer Ziele sich besser durchgesetzt haben
    • die Kontrollen der Regelungen eine positive Entwicklung der Maßnahmen aufzeigen, was zur Zeit noch nicht abzusehen ist
    • die wichtigsten Regionen Peru’s durchgängig für Touristen zugänglich sind. Zur Zeit sind wichtige Ziele auf den Routen im Norden und auch Süden leider tabu

Wir hoffen auf euer Verständnis, denn dieses Vorgehensweise schützt vor allem eure eigene Gesundheit, die aller Reisenden und natürlich auch der einheimischen Bevölkerung.

Unsere Überlegungen sind dahingehend, den Reiseverkehr aus allen Ländern voraussichtlich erst zum zweiten Quartal 2021 wieder aufzunehmen.

 

Aktualisierung vom 1. August 2020

FLUGGESELLSCHAFTEN BEGINNEN, FLÜGE NACH CUSCO AUSZUSETZEN

  • Der Minister für Verkehr und Kommunikation (MTC), Carlos Estremadoyro, teilte heute mit, dass der interprovinzielle Land- und Flugverkehr in den Regionen, die in die Quarantäne zurückgekehrt sind, wegen der Zunahme der Fälle von Covid-19-Infektionen ausgesetzt wird.
  • Dabei handelt es sich um die Regionen Madre de Dios, Ancash, Moquegua, Tacna, Cusco, Puno, Huancavelica, Cajamarca, Amazonas und Apurimac, also um die Regionen, die sich bereits in Quarantäne befinden: Arequipa, Ica, Junín, Huánuco und San Martín.

Repatriierungsflüge

  • AIR EUROPA kündigt für den 18. August 2020 einen Charterflug nach Madrid an.

 

Aktualisierung vom 30. Juli 2020

Ausnahmezustand und gezielte Quarantäne bis zum 31. August verlängert

  • Die Exekutive verlängerte offiziell den nationalen Ausnahmezustand und die gezielte Quarantäne in einigen Regionen des Landes bis zum 31. August.
  • Der Standard sieht eine gezielte Quarantäne in den Departements Arequipa, Ica, Junín, Huánuco und San Martín sowie in der Provinz Tambopata (Madre de Dios), in den Provinzen Santa, Casma und Huaraz (Ancash) vor.
  • Die Disposition erreicht auch die Provinzen Mariscal Nieto und Ilo (Moquegua), die Provinz Tacna (Tacna), Cusco und La Convención (Cusco), San Román und Puno (Puno).
  • Er erreicht auch die Provinz Huancavelica (Huancavelica), die Provinzen Cajamarca, Jaén und San Ignacio (Cajamarca), Bagua, Condorcanqui und Utcubamba (Amazonas) sowie die Provinzen Abancay und Andahuaylas (Apurímac).
  • In den oben genannten Orten ist der Personenverkehr nur für die Bereitstellung von und den Zugang zu wesentlichen Dienstleistungen und Gütern sowie für die Erbringung von Dienstleistungen wirtschaftlicher Aktivitäten, die von der Regierung genehmigt wurden, erlaubt.

 

Aktualisierung vom 27. Juli 2020

Erste Lockerungen in Bezug auf COVID-19 zeichnen sich ab

  • Zwar halten die strengen Auflagen in Peru noch an, doch zahlreiche positive Tendenzen zeichnen sich ab.
  • Im August sollen dann die letzten Beschränkungen weitgehend aufgehoben werden.
  • Fluglinien wie Britisch Airways, Air Europa, Air France, IBERIA und KLM werden ihre Flüge ab Juli mit einem eher limitierten Flugplan nach Lima wieder anbieten.
  • Generell ist der Tourismus neben er Agrarwirtschaft in Peru einer die wichtigsten Wirtschaftsfaktoren des Landes.
  • Viele Experten arbeiten zur Zeit daran, die Sicherheits- und Hygienestandards für die zukünftigen Reisenden zu gewährleisten.
  • Neubuchungen nach Südamerika sind aktuell möglich, der Reisezeitraum sollte aus unserer Sicht eher im zweiten Quartal 2021 liegen, denn bis dahin wurden die neuen Regelungen für alle beteiligten Sparten, wie Fluggesellschaften, Hotels und Restaurants, sowie der Besuchsziele und der Tourguides auch mehrfach geprüft und sollten dann auch zuverlässiger sein.
  • Auch Buchungen und vorbereitende Beratungen für 2021 nehmen wir sehr gerne an!

 

Aktualisierung vom 19. Juli 2020

  • Nationale Flüge laufen und internationale Grenzöffnung angekündigt.
  • Seit gestern haben sowohl Interprovinzbusse als auch nationale Flüge begonnen, um den Tourismussektor in Peru zu reaktivieren.
  • Die nationalen Kämpfe werden zu etwa 30 % der vor dem COVID-19-Protokoll durchgeführten Flüge durchgeführt, um sicherzustellen, dass jeder Flug alle Protokolle erfüllt.
  • Nur Reisende dürfen den Flughafen betreten, um die Exposition von außen zu begrenzen.
  • Die Fluggesellschaften bitten die Reisenden, sich elektronisch einzuchecken und wegen der langen Warteschlangen 3 Stunden im Voraus am Flughafen einzutreffen.
  • Masken sind beim Betreten des Flughafens obligatorisch, Maskenschilde sind beim Fliegen vorgeschrieben, und niemand kann ohne eine eidesstattliche Erklärung über seinen Gesundheitszustand an Bord gehen.
  • Die Fluggesellschaften geben den Passagieren Handschuhe aus, die sie in den Kabinen tragen müssen.
  • Alle Fluggesellschaften scheinen die gleiche „eidesstattliche Gesundheitserklärung“ zu verwenden, die direkt von den Websites der Fluggesellschaften heruntergeladen werden kann.
  • Die Temperaturen werden beim Betreten des Flughafens und beim Einsteigen in die Kabine gemessen.
  • Alle Flugzeugkabinen sind mit HEPA-Filtern ausgestattet, von denen bekannt ist, dass sie bis zu 99,96 % der Viren und Bakterien abtöten.
  • Die Kabinenbesatzung wird angewiesen, die Toiletten des Flugzeugs alle 15 Minuten zu reinigen.
  • Gegenwärtig besetzen sie die Flugzeuge zu 100 %.

Machu Picchu

  • Machu Picchu sollte am 24. Juli für nationale Reisende geöffnet werden, die Eröffnung wurde jedoch verschoben, da die lokalen Gemeinden und Betreiber mehr Zeit benötigen, um die sanktionierten Sicherheitsprotokolle einzuhalten.
  • Bei der Öffnung von Machu Picchu für die Öffentlichkeit sind nur 675 Besucher pro Tag zugelassen, um soziale Distanzierung bei der Erkundung der Ruinen zu ermöglichen.

Internationale Flugaktivierung von Bolivien, Kolumbien oder Chile nach Cusco

  • Das peruanische Ministerium für Verkehr und Kommunikation hat internationale Regionalflüge direkt zwischen Bolivien, Kolumbien und Chile nach Cusco genehmigt.
  • Die Regionalflüge sollen im September und Oktober aktiviert werden, vorausgesetzt, dass es in den COVID-19-Fällen zu keinen Spitzenwerten kommt.
  • Derzeit gibt es in Peru 98.907 aktive Fälle, mehr als die Hälfte davon in Lima.

Das restliche Phasenmodell

Phase 4 (vorgesehen ab August)

  • – Bauwirtschaft: ausgewählte Infrastrukturprojekte
  • – Bergbau: alle restlichen Aktivitäten
  • – Dienstleistungen: nationaler Personentransport, Schönheitssalons und Friseure, Unterhaltungssektor, touristische Sehenswürdigkeiten, Messen etc.

 

Aktualisierung vom 8. Juli 2020

Vorläufiges Datum für die Wiederaufnahme der Inlandsflüge angekündigt

Am Montag, dem 6. Juli, fand auf Einladung von DIRCETUR, dem regionalen Dachverband für Tourismus in Cusco, ein Treffen statt, bei dem Folgendes bekannt gegeben wurde:

  • LATAM ist derzeit die einzige Fluggesellschaft, die ihre Lizenz zur Wiedereröffnung vorgelegt hat. Sie hoffen, ab dem 15. Juli einige interne Flüge aufnehmen zu können-
  • Sowohl die Flughäfen von Lima als auch von Cusco haben ihre COVID-19-Betriebspläne vorgelegt und bestätigen, dass sie bereit sind, Passagiere zu empfangen. Es wird gestaffelte Flüge geben, etwa einen pro Stunde, nur Passagiere dürfen das Flughafenterminal betreten und Masken sind obligatorisch. Am Flughafen können keine Tickets gekauft werden, und es wird um Online-Check-in gebeten. Handwaschmöglichkeiten werden sowohl innerhalb als auch außerhalb des Flughafens zur Verfügung stehen.
  • Der interprovinzielle Busbahnhof hat ebenfalls angekündigt, dass er bereit ist, am 15. Juli zu öffnen, sofern dies erlaubt ist.
  • Perurail und Incarail hoffen auch, ab dem 15. Juli wieder begrenzte touristische Dienstleistungen von und nach Machu Picchu anbieten zu können, sofern dies erlaubt ist, und über alle Protokolle für sichere Zugreisen zu verfügen.
  • Das Ministerium für Tourismus hat Protokolle über die Wiedereröffnung von Reisebüros, Hotels und neue bewährte Führungsmethoden herausgegeben. Amazonas Explorer hat unsere Lizenz zur Wiederaufnahme des Betriebs beantragt und wartet auf die Bestätigung, hoffentlich in den nächsten ein bis zwei Tagen.
  • Wir arbeiten weiterhin von zu Hause aus und bleiben sicher.

Inka Trail zum Machu Picchu

  • Sernamp hat neue Protokolle zur Öffnung des Inkapfades nach Machu Picchu herausgegeben.
  • Dies beinhaltet eine reduzierte Gruppengröße – 6 Teilnehmer je Führer plus ein Träger /Assistent, maximal 120 insgesamt pro Tag, Gruppen müssen getrennt bleiben, das Kochen von Mahlzeiten unterwegs ist nicht erlaubt (Lunchpakete sind erlaubt).

 

Aktualisierung vom 3. Juli 2020

Verlautbarungen der Deutschen Botschaft

Die Deutsche Botschaft Lima ist auch während des Ausnahmezustands für Sie erreichbar.

    • von Montag bis Freitag von 8:00 bis 15:00 Uhr und am Freitag von 8:00 bis 13:00 Uhr unter Telefon: +51 1 203 5940
    • sowie über unser Kontaktformular.

Die Botschaft bleibt weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen.

Wir bereiten allerdings zur Zeit die Öffnung der Konsularabteilung für den Publikumsverkehr für Mitte / Ende Juli vor.

Eine Vorsprache wird künftig nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich sein. Wegen der weiter im Land bestehenden virusbedingten Situation werden zunächst nur eingeschränkte Besuchsmöglichkeiten angeboten werden können, damit die notwendigen hygienischen Regeln eingehalten werden.

Sobald Termine gebucht werden können, werden wir dies bekanntgeben.

Das Bereitschaftsdiensttelefon (+51 997 576 200) ist nur für Notfälle (z.B. Unfall, Überfall oder Todesfall) erreichbar,

    • von Montag bis Donnerstag von 15:00 bis 24:00 Uhr,
    • am Freitag von 13:00 bis 24:00 Uhr und
    • am Wochenende von 7:30 bis 24:00 Uhr.

An das Bereitschaftstelefon können Sie auch eine SMS oder eine WhatsApp-Nachricht schicken.

Info

Laut Dekret Nr. 116-2020 PCM gelten ab Mittwoch, den 1. Juli, bis Freitag, den 31. Juli 2020, folgende Regeln:- Für die Regionen Arequipa, Ica, Junín, Huánuco, San Martín, Madre de Dios und Áncash gilt weiterhin eine häusliche Quarantäne. D.h. jeweils ein Angehöriger des Haushalts darf weiterhin die Wohnung nur verlassen, wenn medizinische Hilfe oder in anderen Notfällen gebraucht wird, bei dringenden Fahrten zum Krankenhaus, zum Einkaufen (Lebensmittel, Apotheken), zum Besuch einer Bank oder um staatliche finanzielle Hilfe zu erhalten.
Bei Fahrten ins Krankenhaus in Notfällen darf die erkrankte Person von einem Familienmitglied begleitet werden.

In Lima und allen übrigen Regionen gilt diese Beschränkung nur noch für Personen, die einer Risikogruppe angehören (über 65 alt oder mit Vorerkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes, Herzerkrankungen, Lungenkrankheiten oder Krebs), sowie Kinder bis 14 Jahre.

Letztere dürfen sich in Begleitung eines Erwachsenen, der im selben Haushalt wohnt, für eine Stunde außerhalb der Wohnung aufhalten, müssen jedoch im Umkreis von 500 Metern zur Wohnung bleiben. Sie müssen dabei eine Mund-Nase-Maske tragen und einen Mindestabstand von zwei Metern einhalten.

– Generell müssen alle in der Öffentlichkeit eine Mund-Nase-Maske tragen. Es ist außerdem ein Mindestabstand von mindestens einem Meter einzuhalten. (Die Vorschrift, dass bei Einkäufen und Bankbesuchen zusätzlich Handschuhe getragen werden müssen, ist aufgehoben.)

– Die an den Sonntagen bislang geltende ganztägige Ausgangssperre betrifft nur noch die im ersten Absatz genannten Regionen.

– Es gelten weiterhin nächtliche Ausgangssperren: in den oben angeführten Regionen von 20:00 bis 4:00 Uhr und in Lima und den übrigen Regionen von 22:00 bis 4:00 Uhr.

– Versammlungen jeglicher Art, Festivitäten sowie zivile und religiöse Aktivitäten bleiben weiterhin untersagt.

– Seit dem 25. Mai wurden einige wirtschaftliche Aktivitäten erlaubt, unter anderem

Online-Verkauf von Kleidung, Schuhen, Haushaltsartikeln, Büro- und Schulbedarf
Zahnärzte, Augenärzte, Physiotherapie, Tierärzte
Lieferservice durch Dienste wie Glovo, Rappi und Uber
Elektriker, Klempner, Schreiner, Gärtner und ähnliche Handwerker.
Friseure dürfen zur Dienstleistung ins Haus kommen, öffnen aber nunmehr auch ihre Salons – nur mit 50%iger Kundenbelegung.
Verbandssport wie Profifußball ohne Publikum

– Seit dem 22. Juni dürfen Einkaufszentren wieder öffnen, allerdings können dort einige Geschäfte noch geschlossen sein, und es werden weniger Menschen als sonst in die Einkaufszentren gelassen.

– Die peruanische Grenzen einschließlich die Flughäfen bleiben bis auf weiteres geschlossen.

– Bitte beachten Sie außerdem die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts zu Peru.

 

Aktualisierung 1. Juli 2020

Die Phase 3 des Wiederausstiegs beginnt heute

Was sind die ab heute wirksamen Veränderungen?

  • Gesamter Groß- und Einzelhandel
  • Bauwirtschaft: ausgewählte Infrastrukturprojekte
  • Bergbau: mittlere Betriebe und Exploration
  • Dienstleistungen: internationaler Flugverkehr, Reisebüros, touristische Sehenswürdigkeiten (mit begrenzter Kapazität), Vergnügungsparks, Restaurants, Call Center

 

Aktualisierung vom 3. Juni 2020

Ausstiegsstrategie – Phase 3 beginnt am 1. Juli 2020

Ausnahmezustand wurde bis 31. Juli 2020 verlängert

  • Am 27. Juni kündigte Präsident Martin Vizcarra an, dass der Ausnahmezustand bis zum 31. Juli verlängert wird, dass aber die schrittweise Wiedereröffnung Perus mit Vorsicht erfolgen kann.
  • Bis zum 29. Juni 2020 gab es nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Peru 9.504 COVID-19 Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19. Das sind nur 3,36 % von 282.365 bestätigten positiven Fällen. Verschiedene Gebiete Perus sind ziemlich dramatisch betroffen. In Lima z.B. gab es 157.050 Fälle, und der nächste Zweite ist Callao nebenan mit 17.944 Fällen, während die Region Cusco nur 1.175 Fälle und nur 19 Todesfälle zu verzeichnen hat. Die wichtigsten COVID-19-Cluster konzentrieren sich auf die Küsten- und Dschungelregionen Perus, nicht auf die Andenregionen. Die Theorie besagt, dass die stärkere UV-Strahlung, die große Höhe oder Menschen in den Bergen mit stärkeren Lungen bedeutet, dass das Virus in den Anden nicht so wirksam ist (oder es könnte sein, dass diese Regionen die Quarantänebestimmungen strenger befolgt haben).
  • In Peru werden pro Tag zwischen 15 und 20 Tausend Menschen getestet.

Änderungen seit unserem letzten Update

  • Die Quarantäne in Arequipa, Ica, Junín, Huánuco, San Martin, Madre de Dios und Áncash hat keine Änderung des Zeitplans zur Folge. Im übrigen Peru wurden die Quarantänemaßnahmen für alle außer für Personen unter 14 Jahren, Hochrisikopersonen und über 65-Jährige aufgehoben. Unter 14-Jährige dürfen sich im Umkreis von 500 m um ihr Haus bis zu einer Stunde pro Tag bewegen. Den über 65-Jährigen wird empfohlen, das Haus nicht zu verlassen, es sei denn, dies ist absolut notwendig.
  • Anderswo, zum Beispiel in Cusco, beginnt das Leben einer neuen, sozial entfernten Normalität zu ähneln. Masken und soziale Distanzierung zwischen 1 und 2 Metern sind die Norm. Banken, Supermärkte usw. sind auf 50 % Kapazität und Desinfektion beschränkt. Einkaufszentren sind offen, aber mit begrenzter Kapazität. Ab dem 1. Juli können Restaurants, die die korrekten Sanitärprotokolle einhalten, mit 40 % Kapazität öffnen. Sie richten auch Lieferdienste ein. Die Bauarbeiten dürfen wieder aufgenommen werden, wenn die Maßnahmen zur Infektionsprävention abgeschlossen sind. In Cusco sind die Busse zu 50 % ausgelastet. Sogar einige wenige Frisöre haben geöffnet, da sie alle Masken tragen und nicht zu überfüllt sind. Die Polizei und die Streitkräfte sind befugt, alle oben genannten sozialen Distanzierungsmaßnahmen durchzusetzen.
  • Mit Ausnahme der oben genannten Regionen ist der Aufenthalt am Sonntag zu Hause nicht mehr obligatorisch. Aber Versammlungen großer Gruppen einschließlich Gottesdiensten sind nach wie vor verboten.
  • Die Befürchtungen hinsichtlich eines Krankenhausmangels wurden ausgeräumt, so dass in den nächsten Wochen die Zahl der Krankenhausbetten auf 14.000 und die der Beatmungsgeräte auf 2.000 steigen wird. Sie arbeiten auch mit privaten Krankenhäusern zusammen, um den Preis der Behandlung für die Peruaner erschwinglich zu halten.
  • 24.06.2020_Bekanntmachung der Regierungsaktionen (Spanisch)

Kann ich nach Peru reisen? Ist Peru offen für internationalen Tourismus?

  • Alle internationalen Grenzen nach und aus Peru sind geschlossen, außer aus humanitären Gründen.
  • Frachtflüge und Häfen dürfen wieder für den Export von Waren geöffnet werden.
  • Die Einfuhr von Produkten nach Peru ist nach wie vor in erster Linie nur für lebensnotwendige Güter und medizinische Ausrüstung vorgesehen, aber Unternehmen können nun damit beginnen, Lizenzen für den Frachttransport nach und aus Peru zu beantragen.
  • Die Eröffnung von Machu Picchu war für den 1. Juli geplant, aber das wurde verschoben, bis bessere Protokolle in Kraft treten. Es wurde noch kein offizielles Datum für die Wiedereröffnung festgelegt.
  • Der Inka-Trail ist derzeit geschlossen, aber der Pfad (104 km) soll aber demnächst wieder mit reduzierter Teilnehmerzahl eröffnet werden, sobald Machu Picchu öffnet.
  • Nationale Flüge und interregionale Busreisen sollen in den ersten beiden Juliwochen gestattet werden, aber es gibt derzeit keinen Termin für die Aufnahme internationaler Flüge.
  • Die peruanische Regierung steht mit anderen Ländern in Verbindung, um die Öffnung von Flügen zu prüfen. Es wurde davon gesprochen, dass die ersten „Korridore“ Cusco – Bogota, Cusco – Santiago und Cusco – La Paz sein sollen.
  • Perurail hat angekündigt, dass sie bereit sind, mit dem Personentransport nach Machu Picchu zu beginnen, und hat alle Protokolle zur sicheren Beförderung von Passagieren in Kraft gesetzt. Ihre Betriebsgenehmigung wurde erneut genehmigt, Nun warten sie nur noch auf die Eröffnung von Machu Picchu.
  • Der Regenbogenberg (Montaña Vinicunca) bleibt für alle Besucher geschlossen.

Wie geht es weiter?

  • Wir werden uns bemühen, diesen Nachrichten-Blog von nun an regelmäßiger zu aktualisieren. In der Zwischenzeit bleiben Sie bitte sicher, bleiben Sie zu Hause, und wir hoffen, Sie alle bald zu sehen.
  • Wenn Sie weitere Fragen haben, können Sie uns gerne unter info@alemape-tours.com kontaktieren.

Aktualisierung vom 15. Juni 2020

Machu Picchu bereit zur Wiedereröffnung am 1. Juli

  • Die Vereinigung der Tourismusagenturen von Cusco haben uns einen Einblick in die neuen Abläufe beim Besuch von Machu Picchu gegeben, wenn am 1. Juli wieder eröffnet wird. Diese Regeln müssen jedoch noch vor dem 20. Juni vom Gesundheitsministerium genehmigt werden.

Zusammenfassend lässt sich der Vorschlag wie folgt zusammenfassen:

    1. Die Züge und Busse werden nur zu 50 % ausgelastet sein. Also nur 16 Personen in einem Bus mit 32 Sitzplätzen.
    2. Unter normalen Umständen können Sie Machu Picchu nicht ohne einen Führer betreten. Aber es wird jetzt eine Obergrenze von 7 Touristen pro Führer geben.
    3. In den Bussen und Bahnen müssen Masken getragen werden. Und einige Quellen scheinen darauf hinzuweisen, dass auch im Park Masken getragen werden müssen (es handelt sich um sehr schlecht formulierte Artikel).
    4. Gruppen müssen einen Abstand von 20 m zu anderen Gruppen einhalten.
    5. Machu Picchu wird 2 geführte Wege haben (einige Quellen sagen 4), die nur in einer Richtung begangen werden können. Die Strecken sind noch nicht veröffentlicht, aber es wird eine lange und eine kurze Strecke geben. Diese werden zwischen einer Stunde und 20 Minuten und zwei Stunden dauern. Früher galt dein Ticket 4 Stunden, aber der Besuch wird nun limitiert. Es kann auch sein, dass du warten musst, bis Gruppen in sicherem Abstand vorbeikommen, bevor du weitergehen darfst. Der Sonnentempel wird geschlossen bleiben.
    6. Nur 75 Personen pro Stunde wird es gestattet Machu Picchu zu betreten. Geht man davon aus, dass dies wie bisher von 6 bis 17 Uhr der Fall ist, sind es nur noch 770 Personen pro Tag, gegenüber früher etwa 5.000 Personen.
    7. Um den Tourismus anzukurbeln, wird der Ort für peruanische Schlüsselkräfte, Kinder und über 65-jährige kostenlos sein. In einem Artikel heißt es, dass dies auf alle Besucher ausgedehnt werden kann, wenn sich die internationalen Grenzen wieder öffnen. aber dies ist nicht bestätigt.
    8. Alle diese Bestimmungen werden am Eingang des Geländes erläutert.
    9. Der 4-tägige Inka-Trail bleibt vorläufig geschlossen, aber der Inka-Trail mit 104 km wird voraussichtlich ab dem 1. Juli ebenfalls geöffnet, jedoch mit einem Limit von nur 120 Passagieren pro Tag und einer reduzierten Gruppengröße von 1 Führer für je 6 Touristen.
  • Es ist noch unklar, wie hoch die neuen Kosten dafür sein werden oder ob die Preise voraussichtlich gleich bleiben werden.
  • Die offizielle Website von Machu Picchu wird derzeit überarbeitet und hoffentlich auch auf den neuesten Stand der neuen Regeln gebracht.

Wir werden Sie auf dem Laufenden halten, sobald wir mehr wissen.

Quelle:

  • RPP Noticias

Aktualisierung vom 19. Juni 2020

Ausstiegsstrategie jetzt in Phase 2 – Verlängerung des sanitären Ausnahmezustands bis zum 7. September 2020

  • Bis zum 9. Juni 2020 wurden in Peru 203.736 Personen positiv auf COVID-19 getestet. Davon haben 92.929 Menschen das Coronavirus erfolgreich isoliert und sich davon erholt. 9.903 Menschen befinden sich derzeit im Krankenhaus und 1.077 auf der Intensivstation oder an einem Beatmungsgerät. Darüber hinaus gab es 5.738 Todesfälle.
  • Lima is the highest infected region by far with 120,183 cases. Compared with neighbouring Callao at 14,284 the second highest, Cusco only has 1,274 and Apurimac just 295. For more details please visit the webpage where they report daily.
  • Lima ist mit 120.183 Fällen die bei weitem am stärksten infizierte Region. Im Vergleich zum benachbarten Callao, das mit 14.284 die zweithöchste Infektionsrate aufweist, sind es in Cusco nur 1.274 und in Apurimac nur 295. Weitere Einzelheiten findest du auf der MINSA-Webseite, auf der die MINSA täglich Bericht erstattet.

Politisch gesehen gibt es drei Hauptpolitikbereiche, die alle zusammenwirken

1 Ausnahmezustand

  • Peru rief am 15. März den Ausnahmezustand aus. Er wurde immer wieder verlängert und wird derzeit voraussichtlich bis zum 30. Juni andauern.
  • Peru ist nun in die zweite Phase der Ausstiegsstrategie von COVID-19 in den meisten Teilen Perus eingetreten. Tumbes, Piura, Lambayeque, La Libertad, Loreto, Ucayali und Teile von Ica und Ancash sollen in Phase eins verbleiben. Sie dürfen das Haus nur auf lebensnotwendigen Reisen verlassen, z.B. beim Einkauf von Lebensmitteln, und können bei bestimmten Unternehmen mit Hauslieferungen beginnen.
  • Im Ausnahmezustand werden die verfassungsmäßigen Rechte in Bezug auf die persönliche Freiheit und Sicherheit, die Unverletzlichkeit der Wohnung sowie die Versammlungs- und Bewegungsfreiheit im Staatsgebiet eingeschränkt.

2 Quarantäne

  • Eigentlich von der peruanischen Regierung als „obligatorische soziale Distanzierung“ bezeichnet, erlaubt es ihnen, Ausgangssperren zu verhängen, wie sie es während des gesamten Ausnahmezustands getan haben.

3 Zustand des sanitären Notstands

  • In Peru wurde für 90 Tage vom 10. Juni bis zum 7. September der sanitäre Notstand ausgerufen.
  • Beachten Sie, dass dies nicht mit dem Ausnahmezustand identisch ist.
  • Der sanitäre Notstand ermöglicht es dem Gesundheitsministerium (MINSA), schnell Güter und Dienstleistungen zur Bekämpfung der Pandemie zu erwerben, ohne dass eine öffentliche oder staatliche Genehmigung erforderlich ist. Es ist auch dazu da, Pläne zu erstellen, um mit dem Verlassen der Abriegelung zu beginnen. Dazu gehört die Gründung lokaler und interner Unternehmen, vorausgesetzt, sie verfügen über Protokolle zur Minimierung des Risikos der Verbreitung des Coronavirus. Es bedeutet auch, dass die MINSA Hilfe von Polizei und Streitkräften erhält, um alle Maßnahmen umzusetzen, die sie für angemessen halten.

Veränderungen in Peru

  • Im Juni ist in Peru normalerweise eine wichtige Festivalsaison, alle wurden abgesagt oder verschoben oder online gestellt wurden. Es ist auch die Mitte des Winters und der Beginn der jährlichen Grippepandemie, und mit der neu eingeführten sozialen Distanzierung hoffen wir auf einen Rückgang der vermeidbaren Todesfälle durch Lungenentzündung sowie durch COVID-19.
  • Krankenhäuser haben über einige Mängel und sogar über Fälle von Diebstahl persönlicher Schutzausrüstung an Orten wie Arequipa und Piura berichtet. In anderen Teilen Perus wie Lima werden sie jetzt in öffentlichen Verkehrsmitteln an wichtige Mitarbeiter in der Stadt verteilt.
  • Da nun Phase zwei beginnt, in Kraft zu treten, wurden einige Bestimmungen aufgehoben oder geändert:
    • Das persönliche Training ist jetzt zwischen 5 Uhr morgens und 13 Uhr abends von Mo-So erlaubt. Es darf jedoch nur allein und nur im Umkreis von 3 km von zu Hause aus ausgeübt werden.
    • Der Sonntag ist immer noch ein totaler Tag mit totaler Ausganssperre und du musst zu Hause bleiben.
  • Ausgangssperre und Quarantäne bleiben weiterhin bestehen, und niemand darf zwischen 21.00 Uhr und 4.00 Uhr und von 18.00 Uhr bis 4.00 Uhr morgens für diejenigen, die sich noch in Phase eins befinden, hinausgehen.
  • Einige Wassersportarten wie Surfen oder Kajakfahren sind mit Genehmigung der örtlichen Behörden erlaubt.
  • Es ist nun erlaubt, für wesentliche Fahrten den Privatwagen zu benutzen. Das Fahren zu Übungszwecken ist jedoch nicht erlaubt.
  • Der öffentliche Nahverkehr konnte wieder eröffnet werden, und es heißt, dass Tests für öffentliche Bedienstete zur Verfügung gestellt werden.

Unter dem sanitären Ausnahmezustand

  • Die Wiederaufnahme der Bauarbeiten ist erlaubt, sofern sie soziale Distanzierung praktizieren können oder eine angemessene persönliche Schutzausrüstung (PSA) zur Verfügung gestellt wird und verfügbar ist.
  • Mit der Genehmigung des Gesundheitsministeriums und einer angemessenen COVID-19-Prävention, die am Arbeitsplatz durchgesetzt wird, kann das Unternehmen seinen normalen Betrieb aufnehmen. Die Unternehmen müssen ihre Pläne bei MINSA zur Genehmigung einreichen. Es ist noch unklar, wie dies durchgesetzt werden soll.
  • Es wurden Gesetze erlassen, die sicherstellen, dass die Behandlung von COVID-19 wie Paracetamol, Hydroxychloroquin und Ibuprofen zum gleichen Preis erfolgt. Und das Horten ist illegal, indem man Höchstpreise für solche Medikamente festlegt. (Bitte beachten Sie, dass AlemaPE-Tours die oben genannten Medikamente weder vorschlägt noch rät, sondern lediglich die Anleitungen der Regierung übersetzt)

Reisen nach Peru

  • Die Regierung hat eine 14-tägige Quarantäne über alle Personen verhängt, die aus Italien, Spanien, Frankreich und China einreisen. Obwohl die Liste der Länder demnächst aktualisiert werden soll, überprüfen Sie bitte die MINSA Website und Prevención y Control de Enfermedades (CDC).

Derzeit gibt es jedoch keine kommerziellen Flüge von überall her nach und aus Peru

  • Wenn du dann COVID-19-Symptome aufweisen, musst du dich an die Behörden wenden, und diese werden dir sagen, was zu tun ist.
  • „Jede Person, die aus Ländern mit epidemiologischem Hintergrund in das Staatsgebiet einreist, die auf der vom Minsa Centre for Epidemiology, Prevention and Disease Control (CDC) erstellten Liste stehen, wie z.B. die Italienische Republik, das Königreich Spanien, die Französische Republik und die Volksrepublik China, muss eine 14-tägige Isolation zu Hause oder in einem Hotel durchlaufen. Die Liste der Länder wird von der CDC aktualisiert und auf ihrer Website und der des Gesundheitsministeriums veröffentlicht“.
  • Im Falle von Symptomen einer Atemwegsinfektion muss die Person in häuslicher Isolation mit der Gesundheitsbehörde der entsprechenden Gerichtsbarkeit kommunizieren, um die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen“.

Peru in den Medien

  • Am 29. Mai 2020 waren in Cusco Aufnahmen eines Baggers im Umlauf, der Berichten zufolge ein Massengrab für die Opfer von COVID-19 schuf. Es wurde als Leichenhalle entlarvt, in der nicht beanspruchte Leichen entsorgt werden, da sie überfüllt sind. Die meisten davon sind darauf zurückzuführen, dass aufgrund der derzeitigen Quarantäne keine Beerdigungen stattfinden können. Keiner der Leichen war eine „biologische Gefahr“, was bedeutet, dass keiner an einer Infektionskrankheit gestorben war. Der Nachrichtensender, der über die Geschichte berichtete, steht vor einer Untersuchung wegen des Vorwurfs, Panik und Angst zu schüren. RPP
  • CNN produzierte auch diese etwas voreingenommene “Was bei der Virusreaktion Perus schief gelaufen ist (Englisch)”
  • Al Jazeera berichtete unter anderem etwas unfair über Peru geht der Sauerstoff zur Behandlung von COVID-19-Patienten aus (Spanisch).

Wie geht es weiter?

Anfang Juli / August plant Peru den Beginn von Phase drei unserer Ausstiegsstrategie, die Änderungen beinhalten sollte:

  • Öffnung einiger Turnhallen und Zulassung von Gruppen von organisierten Sportarten wie Fußball oder Volleyball. Öffnung der meisten Veranstaltungsorte mit einer Kapazität von 50 %.
  • Rückkehr zu normalen internen Geschäftspraktiken.
  • Die Schulen werden erst im nächsten Jahr wieder geöffnet, das Online-Lernen wird voraussichtlich fortgesetzt.
  • LATAM hat die Aufnahme von Inlandsflügen im Juli und von internationalen Flügen bereits im August angekündigt.

Cuscos Test- und Todesopferstatistiken

  • Für aktuelle Statistiken zu COVID-19 und Cusco empfehlen wir:

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Quellen

Peru21

Depor

Wir werden uns bemühen, diesen Nachrichten-Blog von nun an regelmäßiger zu aktualisieren. In der Zwischenzeit bleib bitte sicher, bleib zu Hause, und wir hoffen, dich bald zu sehen. Wenn du weitere Fragen hast, zögere nicht, uns unter info@alemape-tours.com zu kontaktieren.

 

Aktualisierung vom 25. Mai 2020

Der Ausnahmezustand ist bis 30. Juni 2020 verlängert worden

  • Am Freitag, den 22. Mai 2020 kündigte Präsident Vizcarra Pläne für die Fortsetzung des Ausnahmezustands bis zum 30. Juni 2020 an. Der Ausnahmezustand wird auch weiterhin bestehen bleiben, jedoch mit der Lockerung bestimmter Beschränkungen, um eine gewisse wirtschaftliche Wiederbelebung zu ermöglichen.
  • Seit heute, Montag, dem 25. Mai 2020 (dem 71. Tag der Abriegelung), nehmen die COVID-19-Fälle in den Provinzen weiter zu, scheinen jedoch in Lima, Loreto und einem Großteil des Nordens von Peru stagniert zu haben.
  • Am Samstag, den 23. Mai 2020, erlebte Cusco seinen bisher größten Anstieg an Fällen, und es wird erwartet, dass die Zahl der Fälle weiter ansteigen wird, aber hoffentlich in den kommenden Tagen etwas langsamer.
  • Es ist erwähnenswert, dass Cusco, wo wir ansässig sind, nur 757 Fälle (und 8 Todesfälle) hat, was weitaus weniger ist als Lima (75.716), Piura (4.219) und Arequipa (2.501), um nur einige der Departements zu nennen. Wir hoffen, dass dies alles ein wenig relativiert.

Wir treten nun in die so genannte Phase 1 der vorgeschlagenen Lockerung der Sperrmaßnahmen ein. In dieser Phase sind die wichtigsten Änderungen:

  1. Die Ausgangssperre wurde auf 21.00 bis 4.00 Uhr reduziert (mit Ausnahme einiger der am schlimmsten betroffenen Gebiete, in denen es immer noch 19.00 bis 6.00 Uhr ist).
  2. Sie dürfen jetzt mit dem Privatwagen zum Einkaufen fahren, aber immer noch darf nur 1 Person pro Familie einkaufen gehen.
  3. Computertechniker, Klempner, Elektriker, Schreiner, allgemeine Wartungsarbeiten, Zahnärzte, Friseure und Schönheitspflegepersonal dürfen arbeiten, jedoch nur bei Hausbesuchen.
  4. Der Profisport (jedoch ohne anwesende Fans) darf wieder aufgenommen werden.
  5. Online-Shopping für Kleidung, Schuhe, Elektro-Haushaltsgeräte, Schulutensilien und Bürobedarf ist erlaubt.
  6. Kinder dürfen einmal am Tag 30 Minuten lang trainieren, jedoch nur im Umkreis von 500 m von ihrem Zuhause aus.
  7. Restaurants, die über die richtigen Protokolle verfügen, können damit beginnen, Lieferdienste anzubieten.

Touristisch

Inti Raymi Festival goes online

  • EMUFEC, der Veranstalter des Stadtfestes von Cusco, hat angekündigt, am 24. Juni Inti Raymi virtuell zu veranstalten, und ermutigt alle Cuzqueños, sich daran zu beteiligen. Mehr dazu erfahren Sie unter: YouTube

Inlandsflüge sollen im August und internationale Flüge im Oktober wieder aufgenommen werden

  • Das peruanische Ministerium für Verkehr und Kommunikation wies darauf hin, dass der Inlandsflugverkehr während der „dritten Phase“ des Konjunkturprogramms der Regierung (Juli – August) wieder aufgenommen werden sollte.
  • Die internationalen Grenzen würden noch einige Monate lang geschlossen bleiben. Die Wiederaufnahme des Luftverkehrs (national und international) wird von den Ergebnissen der beiden ersten Phasen (Mai – Juni) abhängen.

Neue peruanische Regelungen für Reiseveranstalter und Reisebüros wurden veröffentlicht

  • Wussten Sie, dass mindestens 70 % der Reiseveranstalter in Peru nicht legal registriert sind?
  • Das Ministerium für Außenhandel und Tourismus hat eine neue Verordnung für Reisebüros veröffentlicht, um die Formalität der Unternehmen zu gewährleisten und die Endverbraucher zu schützen.
  • Bis heute sind 5.816 Reisebüros im offiziellen „Nationalen Verzeichnis der Tourismusdienstleister“ registriert, von denen 60 % in Lima und Cusco konzentriert sind.
  • AlemaPE-Tours ist einer der wenigen legalen Anbieter in Lima und wir sind stolz darauf, alle unsere Betriebslizenzen in Ordnung zu haben.
  • AlemaPE-Tours hat für die neuen zusätzlichen Anforderungen alle notwendigen Zertifikate und Prüfungen neu gemacht.

Der internationale Flughafen Jorge Chavez wird zum besten Flughafen Südamerikas gewählt

  • Der internationale Flughafen Jorge Chavez in der Hauptstadt Lima wurde bei den World Airport Awards erneut als bestes Flughafenterminal Südamerikas ausgezeichnet. Die Auszeichnungen, die für die weltweite Flughafenindustrie die prestigeträchtigsten sind, basieren auf den Ergebnissen der „World Airport Survey“, die zwischen September 2019 und Februar 2020 durchgeführt wurde.

 

Aktualisierung vom 18. Mai 2020

Öffnung der internationalen Grenzen im September?

  • Die tägliche Zahl der Infektionen mit COVID-19 steigt in Peru weiter an, scheint sich jedoch zu verlangsamen.
  • Der peruanische Nachrichtensender RPP berichtete über ein neues wissenschaftliches Modell, das besagt, dass Peru seinen Höhepunkt ab dem 19. Mai 2020 in Lima und bis zum 1. Juni 2020 in anderen Regionen, je nach deren Abgelegenheit, erreichen sollte.
  • The model also indicates the level of infections should then plateau for roughly 21 days before hopefully falling. But this is dependent on the lockdown continuing.
  • Die Grenzschließungen sind derzeit noch bis zum 24. Mai 2020 in Kraft.

Touristisch

  • Das Verkehrsministerium hat den vorgeschlagenen Zeitplan für die Öffnung der interprovinziellen Buslinien und internen Fluggesellschaften auf „irgendwann zwischen Juli und August“ verschoben.
  • Diese wird nach und nach landesweit eingeführt, je nachdem, welche Gebiete am wenigsten betroffen und besser in der Lage sind, mit einer zweiten Infektionswelle fertig zu werden, die möglicherweise kommt.
  • Der Zeitplan für die Öffnung der internationalen Grenzen und der Luftwege wurde ebenfalls auf die „Phase 4“ verschoben – die letzte Phase des Plans zur Wiedereröffnung Perus, die ab „jederzeit von September bis Oktober“ erfolgen kann. Dies wird auch davon abhängen, ob gegenseitige Vereinbarungen mit anderen Ländern getroffen werden und strenge Protokolle eingehalten werden, an denen derzeit gearbeitet wird.
  • Restaurants in Lima sind jetzt in der Lage, nur noch einen Liefer-/Mitnahmeservice anzubieten, und dies auch nur dann, wenn sie genehmigt wurden und sehr strenge Protokolle erfüllen, um den korrekten Umgang mit Lebensmitteln und die soziale Distanzierung des Personals zu gewährleisten.

Diese Vorschläge sind „vorläufig“ und nicht rechtsverbindlich. Sie werden wöchentlich überarbeitet.

Aktualisierung vom 11. Mai 2020

Quarantäne bis Ende Mai verlängert

  • Am Freitag, den 8. Mai 2020, kündigte der peruanische Präsident an, dass der Ausnahmezustand in ganz Peru bis zum 24. Mai 2020 bestehen bleiben wird.
  • Alle müssen zu Hause bleiben, außer bei wichtigen Ausflügen. Kinder dürfen in Begleitung eines Elternteils täglich 30 Minuten lang Sport treiben, sollten sich jedoch nicht weiter als 500 m von ihrem Zuhause entfernen.
  • Einige Bergbau-, Fischerei- und Bauarbeiten sind jetzt erlaubt, aber der allgemeine Handel ist nach wie vor verboten.

Touristisch

  • Heute gab die Regierung bekannt, dass sie vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2020 Nationalparks, bestimmte Museen und archäologische Stätten für peruanische Kinder und über 60-Jährige kostenlos öffnen wird. Das ist ihre Idee, wie man den Tourismus wieder ankurbeln kann!
  • In anderen tourismusbezogenen Nachrichten haben die Fluggesellschaften von Avianca angekündigt, dass sie in den USA Insolvenz nach Chapter 11 beantragen, um sich selbst umzustrukturieren. Infolgedessen wird Avianca Peru (ihre Tochtergesellschaft, die Inlandsflüge innerhalb Perus durchführt) nicht mehr existieren.
  • Sie planen nach wie vor, Flüge nach Peru von ihren wichtigsten Drehkreuzen Bogota und San Salvador aus aufrechtzuerhalten und die Flüge aufzunehmen, sobald sie erlaubt sind.

Aktualisierung vom 5. Mai 2020

Vorgeschlagene schrittweise Rückkehr zur Normalität nach der Abriegelung

  • Die derzeitige Sperre gilt noch bis zum 11. Mai 2020.
  • Gestern, am 4. Mai 2020, hat die peruanische Regierung die folgenden Vorschläge zur Lockerung der derzeitigen Abriegelung angenommen.
  • Bitte beachte, dass es sich hierbei um eine vorläufige Regelung handelt und dass am Ende jeder Phase eine vollständige Überarbeitung erfolgt, bevor der nächsten Phase zugestimmt wird.
  • Hier kannst die aktuelle Statistiken für COVID-19 in Peru einsehen, unter anderem nach Region, Geschlecht und Alter.

Phase 1: MITTE BIS ENDE DES MAI 2020

  • Es wird eine allmähliche Wiedereröffnung einiger Industriezweige geben, einige im Bergbau und einige im Baugewerbe sowie den Verkauf landwirtschaftlicher Produkte und den elektronischen Handel. Auch Unternehmen, die im Bereich der Telekommunikation tätig sind und die Landwirtschaft und Lagereinrichtungen ergänzen, werden sich öffnen.

Touristisch

  • Restaurants können für den Liefer- und Abholservice geöffnet werden, Hotels nur für COVID-19-Patienten, Touristentransporte für wichtige Aktivitäten.

Phase 2: JUNI 2020

  • Die Wiedereröffnung der Papier- und Druckindustrie, der Untertagebau, mehr Bau- und Sanitärprojekte, der eingeschränkte Zugang zu Einkaufszentren, der Verkauf aller landwirtschaftlichen Produkte und der Import/Export für Einzelhandelszwecke.

Touristisch

  • Restaurants, aber mit reduzierter Öffnungskapazität, interprovinzieller Transport und interne Flugreisen müssen wieder aufgenommen werden, Reisebüros nur virtuell.

Phase 3: JULI 2020

  • Die Wiedereröffnung des gesamten Bergbaus, der Bausanitäranlagen und des Handels.

Touristisch

Restaurants sind normal geöffnet, internationale Flugreisen sind erlaubt, Reisebüros sind für die Öffentlichkeit zugänglich, Unterhaltungszentren sind wieder geöffnet und touristische Stätten sind für die Öffentlichkeit zugänglich, jedoch nur in begrenzter Zahl.

Phase 4: AUGUST 2020

  • Alle Industrien und der Handel arbeiten normal.

Touristisch

Geschäfte „wie gewohnt“ an allen touristischen Standorten. Die vollständige Wiedereröffnung von Schönheitssalons, Spas, Unterhaltungseinrichtungen und Mietobjekten. Kongresse, Messen, Versammlungen erlaubt. Nationale und internationale Reisen im Allgemeinen erlaubt.

 

Aktualisierung vom 28. April 2020

Peru hat 27.517 Fälle von Coronavirus (COVID-19)

  • Es gab 728 Todesfälle und über 8425 Wiederherstellungen.
  • Über 3968 befinden sich derzeit im Krankenhaus, davon 568 auf der Intensivstation an mechanischen Beatmungsgeräten.
  • Gegenwärtig gibt es in ganz Peru 656 Betten auf der Intensivstation.
  • Es wurden über 232.747 Verdachtsfälle getestet.
  • Hier kannst du aktuelle Statistiken für COVID-19 in Peru einsehen, unter anderem nach Region, Geschlecht und Alter.
  • Nachstehend findest du eine fortlaufende Zeitleiste, die zeigt, wie COVID-19 in Peru vorangekommen ist und wie sich das Leben und die vom Staat getroffenen Maßnahmen mit der Zeit verändert haben. Ältere Einträge werden oft durch neuere ersetzt worden sein, aber ich behalte sie hier der Geschichte zuliebe.

Aktualisierung vom 23. April 2020

Peru verlängert die Quarantäne bis 10. Mai 2020

  • Peru hat die Spitze der Kurve noch nicht erreicht. Der letzte Tag wird der 10. Mai 2020 sein, aber das kann sich wieder ändern.
  • 2,74 % Sterblichkeitsrate der mit COVID-19 identifizierten Personen in Peru.

 

Aktualisierung vom 22. April 2020

Gesundheitsministerium und das Colegio de Medicos fordern die Regierung auf, die Quarantäne zu verlängern

  • Die Regierung hat ihren Rat bisher befolgt, also könnte dies durchaus geschehen. Sie sagen, dass die Zahl der Fälle von COVID-19 in Peru immer noch zunimmt, wir sind noch nicht auf dem Höhepunkt der Kurve, daher wäre es gefährlich, sich zu öffnen. Das Gesundheitsministerium hat um weitere zwei Wochen gebeten.

 

Aktualisierung vom 21. April 2020

Quarantäne-Ende noch nicht festgelegt

  • Der Präsident sagte, dass die Entscheidung, ob nächste Woche eröffnet wird oder nicht, ständig überprüft wird.

 

Aktualisierung vom 20. April 2020

Sterblichkeitsrate in Peru bei 3 %, die Hälfte vieler Länder

  • Der Präsident sagte, dass 3 % der Fälle sterben, das ist die Hälfte der weltweiten Rate von 6 %.

Private Hochschulen sollten ihre Gebühren anpassen

  • Der Präsident sagte, die Gebühren sollten angepasst werden, da die Schulen nicht in der Lage seien, Unterricht mit physischer Präsenz abzuhalten. Die Bildungsministerin sagte, dass sie die Möglichkeit wieder eröffnen könnten, sich bei staatlichen Schulen anzumelden, wenn sie dies wünschen. Staatliche Schulen nehmen an einem System der Fernlehre über Fernsehen, Radio und Internet sowie über soziale Medien teil.

 

Aktualisierung vom 19. April 2020

  • Supermärkte und Apotheken sollen von Montag bis Samstag von 7 bis 17 Uhr geöffnet sein.

 

Aktualisierung vom 18. April 2020

Über 800.000 Tablet-Computer sollen an ländliche Haushalte verteilt werden, deren Kinder sie am dringendsten benötigen

  • Das Internet wird als Teil des Tablettpakets kostenlos zur Verfügung gestellt, damit diese Kinder in den ländlichsten Gebieten ihre Studien fortsetzen können.
  • 97.756 Tabletts mit Internet werden auch an Lehrer in ländlichen Gebieten verteilt – einschließlich Solarladegeräte, wo es keinen Strom gibt.

Inti Raymi gestrichen

  • Diese findet normalerweise am 24. Juni 2020 statt und ist eine der geschäftigsten Wochen für den Tourismus in Cusco.

Diese Woche werden in Lima weitere 1000 Krankenhausbetten für COVID-19-Patienten eröffnet

  • Die Betten werden in den beiden Türmen der Villa Panamericana stehen, die im Rahmen der Panamerikanischen Spiele (einer Leichtathletik-Meisterschaft) errichtet wurde. Derzeit gibt es in Lima 900 Betten, von denen etwa 600 belegt sind.

 

Aktualisierung vom 17. April 2020

Schulgebühren

  • 90 % der Eltern sind mit der Zahlung der Schulgebühren im Rückstand.
  • Einige Schulen haben sich bereit erklärt, die Schulgebühren zu senken, da sie nicht in der Lage sind, die gleichen Leistungen zu erbringen, wie wenn die Kinder die Schule besuchen könnten. Einem Bericht zufolge sind 90 % der Eltern mit der Zahlung der Schulgebühren im Verzug, einige haben das Geld nicht, andere hoffen, dass die Gebühren gesenkt werden.

Darlehen im Rahmen von Reactiva Peru werden mit 0,5 % von der BCR an Banken verzinsts

  • Die Darlehen zur Unterstützung der Unternehmen bei der Weiterbeschäftigung von Mitarbeitern werden von der Banco Central de Reserva zu einem Zinssatz von 0,5 % an die Banken und Finanzinstitute ausgeliehen. Es bleibt zu hoffen, dass sie dies zu einem entsprechend niedrigen Zinssatz an die Unternehmen weitergeben.

 

Aktualisierung vom 16. April 2020

Über eine Million ländliche Haushalte erhalten morgen eine Zahlung von 760 Soles

  • Für die Desinfektion von Tunneln gebe es keine wissenschaftlichen Belege, so die Gesundheitsministerin.
  • Der Minister sagte, dass die Tunnel nicht funktionieren, da sie nicht die Oberfläche desinfizieren, sondern sie versuchen, die Menschen zu desinfizieren, was nicht funktioniert.
  • Mehr als 10.000 Peruaner wurden bisher repatriiert.

Aktualisierung vom 14. April 2020

Einführung einer Geldstrafe für diejenigen, die gegen die Regeln der Isolation verstoßen

Du kannst aus folgenden Gründen mit einer Geldstrafe zwischen 86 und 430 Soles belegt werden Wenn du nicht innerhalb von 5 Tagen zahlen, wirst du bestraft, indem du nicht in der Lage bist, die Bank zu benutzen oder irgendwelche Rechtsgeschäfte zu tätigen. Dies wird über deinen Reisepass / DNI kontrolliert. Menschen mit Autismus sind davon ausgenommen. Menschen dürfen ihren Hund auch kurzzeitig in der Nähe ihrer Wohnung ausführen.

  • Keinen Abstand von einem Meter zu anderen im Supermarkt halten.
  • Ausgehen in der Gesellschaft anderer Menschen.
  • Nicht mit einer Maske auf der Straße.
  • Ohne einen genehmigten Grund auf der Straße zu sein (Einkauf von Lebensmitteln oder Medikamenten oder Arbeitern, die für den Lebensunterhalt notwendig sind).
  • Du bist an einem Sonntag draußen, an dem niemand draußen sein darf.
  • Überschreiten der Ausgangssperre.
  • Wenn du dich ohne die entsprechende Erlaubnis in einem Privatfahrzeug aufhälst.

 

Aktualisierung vom 13. April 2020

Medizinisches Personal, das über 60 Jahre alt ist oder mit medizinischen Problemen in den Ruhestand geht

  • Dies ist zu ihrem eigenen Schutz. Ausländer, die die Bedingungen erfüllen, werden eingestellt, um den dringenden Bedarf an medizinischem Personal zu decken. Diese Antwort wurde den Leuten gegeben, die fragten, ob venezolanische Einwanderer, die ihre Dienste als Ärzte angeboten haben, akzeptiert werden. Bestimmte Aspekte der Presse und der Gesellschaft greifen Menschen dieser Nationalität bei jeder sich bietenden Gelegenheit weiterhin traurig an.

In Bezug auf die Beschäftigung wurden neue Gesetze verabschiedet

  • Dies wird die „Suspension perfecta de labores“ ermöglichen. Dies bedeutet, dass eine Person weiterhin angestellt ist oder in den Büchern eines Unternehmens geführt wird und weiterhin eine Krankenversicherung erhält, aber es wird nicht erwartet, dass sie arbeitet und der Arbeitgeber sie nicht bezahlen muss. Die Idee besteht darin, Arbeitsplätze für den Fall zu erhalten, dass es wieder aufwärts geht, und die Massenentlassung von Mitarbeitern zu vermeiden. Dies ist für maximal 90 Tage erlaubt. Die Massenentlassungen, die CONFIEP (eine Gruppe von Geschäftsleuten wollte, dass sie nicht entlassen werden, wiederholte der Arbeitsminister).
  • Diesen Arbeitnehmern wird es erlaubt sein, einen Teil des Pensionsfonds (AFP) sowie ihre „Compensation por Tiempos de Servicio (CTS)“, einen Fonds, in den die Arbeitgeber für jeden Arbeitnehmer einzahlen und der normalerweise zur Deckung von Zeiten der Arbeitslosigkeit verwendet wird, zu entnehmen, um ihnen durch die Zeit ohne Lohn zu helfen.
  • Der Minister erklärte, die Suspendierung perfecta de labores könne nicht willkürlich nach dem Willen des Arbeitgebers durchgeführt werden, sie sei der letzte Ausweg, wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer keine andere Vereinbarung treffen konnten, wie z.B. die Ausschöpfung des Urlaubs oder die Reduzierung der Arbeitszeit, und die einzige verbleibende Alternative sei die Entlassung. Sie sagte, dass die Unternehmen beaufsichtigt werden, um sicherzustellen, dass dies fair angewandt wird.
  • Unternehmen, die von staatlichen Hilfen wie Reactiva Peru profitieren, können nicht auf die Suspension Perfect de labores zurückgreifen. Am 16. April 2020 sagte jedoch ein Sprecher des Arbeitnehmerverbandes SUNAFIL, das Gesetz sei nicht so geschrieben, und leider könnten Unternehmen das Geld nehmen und immer noch Leute entlassen, die die Suspension Perfect nutzen, so dass sie keinen Anreiz hätten, Arbeitnehmer zu behalten.
  • Arbeitnehmer, die weniger als 2400 Soles pro Monat verdienen und keinen Zugang zum CTS haben, können vom Staat 760 Soles pro Monat subventioniert werden. Dies gilt vor allem für so genannte MYPES oder Kleinstunternehmen“.

Rückzug der Rentenfonds für mehr Menschen geöffnet

Die folgenden Personenkategorien können nun Vorbezüge aus ihren AFP-Pensionskassen tätigen:

  • Wer „suspension perfecta de labores“ nimmt, kann bis zu 2000 Soles zurückzahlen lassen.
  • Diejenigen, die nicht mehr arbeiten, können bis zu 2000 Soles zurückzahlen lassen.
  • Diejenigen, die weniger als 2400 Soles verdienen, können 2000 Soles ihrer AF in zwei Stufen von 1000 Soles abziehen.

Peru will Strafen für diejenigen einführen, die sich nicht an die Isolation halten

  • Der Präsident kritisierte diejenigen, die sich weigern, sich daran zu halten, und die alle betreffen. Er erinnerte daran, dass nur 1 Person pro Familie einkaufen gehen kann. Zu viele Menschen gehen immer noch in Gruppen oder zu zweit aus, weshalb sie Geldstrafen einführen, um zu versuchen, dies zu beenden.

Indecopi wird über 40 Firmen untersuchen, die Produkte anbieten, die angeblich COVID-19 verhindern oder behandeln

  • Indecopi ist der Verbraucher-Wachhund für Peru. Es gibt zwar viele, die hier in Peru wirklich an alternative Medikamente glauben, aber es scheint unwahrscheinlich, dass sie eine Prävention oder Behandlung für COVID-19 gefunden haben. Ob diese Unternehmen in diesem Fall wirklich fehlgeleitet sind oder versuchen, Menschen auszubeuten, ist noch nicht klar.

 

Aktualisierung vom 11. April 2020

Regierung wird Änderungen des wirtschaftlichen Rettungsplans in Erwägung ziehen

  • Der Präsident des Ministerrates sagte, das angekündigte Rettungspaket werde gegebenenfalls geändert werden.

Arbeitsministerin erklärt Unternehmen, dass sie Massenentlassungen nicht billigen wird

  • Unter dem Druck der CONFIEP, einer Gruppe von Geschäftsleuten, die das Recht auf Massenentlassungen ihrer Beschäftigten fordern, sagt die Ministerin, sie werde nicht zulassen, dass diese die Arbeitnehmerrechte ignorieren. Die CONFIEP argumentiert, dass sie Massenentlassungen vornehmen müsse, um andere Arbeitsplätze zu schützen, aber ihr Plädoyer ist von vielen nicht gut aufgenommen worden.
  • Die Ministerin berief heute ein Treffen mit ihnen ein, um zu umreißen, was sie zulassen und was sie nicht zulassen wird.

Aktualisierung vom 10. April 2020

Peru streicht bestimmte Tage für Männer und Frauen

  • Der Präsident sagte, dies habe eindeutig nicht funktioniert, so dass die neue Regel eine Person pro Familie unabhängig vom Geschlecht lautet. Wie bisher darf niemand am Sonntag ausgehen. Die Ausgangssperre endet nun jeden Morgen um 4 Uhr statt wie bisher um 5 Uhr morgens, damit die Märkte früher öffnen können, was bedeutet, dass die Zahl der Personen auf eine zusätzliche Stunde verteilt werden kann.

 

Aktualisierung vom 8. April 2020

Perus verlängert die Quarantäne bis zum 26. April 2020

  • Der Präsident sagt, dass der Ministerrat heute darüber beraten wird.

Erinnerung an bisherige finanzielle Massnahmen

  • 3 Millionen der ärmsten Haushalte werden 760 Soles erhalten – aufgeteilt in zwei Teile. Einige haben die erste Zahlung bereits erhalten, andere sind noch im Prozess.
  • 35 % des Lohns derjenigen, die weniger als 1500 Soles erhalten, werden von der Regierung übernommen.

Die Verbreitung falscher Informationen über COVID-19 in Peru könnte zu einer 6-jährigen Gefängnisstrafe führen

  • Neue Maßnahmen, mit denen verhindert werden soll, dass Menschen Desinformationen verbreiten, die Angst und Panik um COVID-19 herum erzeugen, bedeuten, dass Straftäter bis zu 6 Jahre Gefängnis riskieren können.

Aktualisierung vom 7. April 2020

Der Präsident prüft derzeit, ob die Arbeitnehmer 2000 Soles aus den AFP-Pensionsfonds entnehmen dürfen

  • Diejenigen, die seit 6 Monaten arbeitslos sind, dürfen bereits 6 Monate zurückziehen, aber heute sagte der Präsident, dass sie prüfen, ob sie das verlängern können, damit auch diejenigen, die noch arbeiten und in den Büchern eines Unternehmens stehen, 2000 Soles zurückziehen können.

Peru lanciert finanzielles Rettungspaket Reactiva Peru

  • Die Regierung startete den Plan Reactiva Peru, der einen Wert von 30.000 Millionen Soles haben soll. Viele sagen jedoch, der Plan sei fehlerhaft und gehe nicht weit genug. Der Tourismussektor hält den Plan für unzureichend, um den massiven Verlust von Arbeitsplätzen zu verhindern.

Situation der Rückholflüge

  • Inzwischen ist das vierte Flugzeug von Lima nach Frankfurt gelandet. Dabei waren einige der 35 Deutschen und Staatsangehörige einer ganzen Reihe anderer Länder mit Unterstützung der Deutschen Botschaft aus Pucallpa in Lima ankamen.
  • Es waren schwierige Umständen, die einige Gruppen aus dem Norden Perus mit der Hilfe des Teams von AlemaPE-Tours und Uwe Gerlach (Iquitos) gut meistern konnten. Dabei gab es unzähliche Kontrollen durch Polizei- und Militärposten. Ein Dankeschön auch an die Deutsche Botschaft, die mit den Vermittlungen und den Sondergenehmigungen einiges zu leisten hatte.

Verlautbarungen der Deutschen Botschaft in Lima

17.00 Uhr – E-Mail der Deutschen Botschaft

Liebe Landsleute,

wir freuen uns, dass wir mit drei Rückholflügen der Bundesregierung gestern und heute, einem mit der Lufthansa ab Lima und zwei mit Latam ab Cusco, weitere gut 600 Personen nach Deutschland ausfliegen konnten.

Wir gehen davon aus, dass es uns damit nun gelungen ist, aus dem Raum Cusco so gut wie alle akut ausreisewilligen Reisenden aus Deutschland zurückzuholen. Leider konnten einige wenige Deutsche, die dort unter Quarantäne stehen, nicht mitfliegen. Ihre Ausreise wurde trotz unserer großen Bemühungen vor Ort und in Lima letztlich von der regionalen Gesundheitsbehörde in Cusco nicht bewilligt, obwohl wir bis zur letzten Minute und unter Verschiebung der Abflugzeit des Fliegers alles versucht haben. Wir sind hierüber verärgert und enttäuscht. Unser Konsularteam vor Ort bespricht jetzt mit den Betroffenen, wie es weitergeht, wir werden natürlich auch weiterhin engen Kontakt zu ihnen halten und sie z.B. mit Lebensmittellieferungen versorgen.

Der Lufthansa-Flug am Montag war voll besetzt, wobei uns auch diesmal wieder überrascht hat, wie viele bei www.rueckholprogramm.de Gemeldete doch nicht sofort ausreisen möchten, wenn wir sie kontaktieren, und wie viele am Morgen des Abflugs einfach nicht zum Sammelpunkt kommen, ohne vorher abzusagen (am Montag waren es 35!). Glücklicherweise arbeiten wir mit gut aufgestellten Wartelisten, so dass alle Plätze besetzt werden konnten.

Wir wissen aber auch, dass es auch im Raum Lima immer noch Menschen gibt, die nach Deutschland zurückreisen möchten, aber bislang noch nicht ausreisen konnten.

Nach den vielen Rückholflügen der letzten Wochen, insgesamt waren es 16 Flüge innerhalb von zweieinhalb Wochen, sind wir dabei, unsere Datenbank zu aktualisieren und den weiteren Bedarf abzuschätzen. Sie können uns dabei unterstützen, indem Sie uns, wenn Sie sich vorübergehend in Peru aufhalten, Ihren Wunsch, bei einem Rückhoflug nach Deutschland berücksichtigt zu werden, per E-Mail an konsulat@lima.diplo.de mitteilen (bitte geben Sie dabei für alle Miteisenden Namen, Vornamen, Geburtsdatum, Passnummer und Aufenthaltsort an).

Währenddessen versuchen wir, Ihnen Mitreisemöglichkeiten bei anderen Fluggesellschaften zu vermitteln. Wir haben am Wochenende auf den heutigen Flug der skandinavischen SAS hingewiesen, den auch einige Deutsche in Anspruch genommen haben. Auch KLM fliegt morgen nach Europa, hier konnten wir einige Reisende aus Deutschland platzieren. Schließlich wird es weitere Flüge von Air France und Iberia diese Woche geben. Wir bemühen, alle diese und kommende Flügen auch für Sie zu öffnen.

Das gelingt umso besser, je aktueller Sie Ihre Daten auf www.rueckholprogramm.de halten. Bei der Anwendung wurde inzwischen ein Feld „Rückholung nicht mehr erforderlich“ eingeführt. Bitte kreuzen Sie dieses an, wenn Sie wieder in Deutschland sind.

Wir raten Ihnen außerdem, das Angebot einer Mitreise mit einem anderen europäischen Rückholflug dann auch anzunehmen, wenn es an Sie herangetragen wird. Natürlich ist es zum Beispiel einfacher, mit einem Direktflug nach Deutschland zurückzukehren. Denken Sie aber daran, dass dies unter normalen Umständen auch nicht möglich gewesen wäre.

Wir werden Sie, wie immer in diesen bewegten Wochen, auch weiter über E-Mails, Website und Facebook über die neuesten Entwicklungen informieren.

Bitte beachten Sie, dass am Gründonnerstag (9. April), am Karfreitag (10. April) und am Ostersonntag (12. April) in Peru eine jeweils ganztägige Ausgangssperre herrscht.

Bleiben Sie gesund!

Ihre Deutsche Botschaft Lima

 

Aktualisierung vom 6. April 2020

Osterdonnerstag und -freitag werden komplett gesperrt

  • Gegenwärtig dürfen Männer und Frauen an getrennten Tagen ausgehen. Am Sonntag darf niemand ausgehen, d.h. Donnerstag, den 9. und Freitag, den 10. Tag darf niemand zum Einkaufen, zur Bank usw. ausgehen. Schlüsselkräfte können weiterhin wie gewohnt arbeiten.

Das Krankenhaus Ate en Lima verfügt jetzt über 200 Betten auf der Intensivstation

Über 51.000 Menschen wegen Verletzung der Quarantäne/ Ausgangssperre inhaftiert

  • Was mit diesen Menschen geschieht, bleibt abzuwarten, aber ihre Namen und Identitäten werden aufgezeichnet, und sie könnten später angeklagt werden.

Kinder in staatlichen Schulen beginnen ihr Schuljahr mit einem Monat Verspätung über Fernunterricht

  • Um nicht zu viel vom Schuljahr zu verlieren, wird die Schule aus der Ferne stattfinden, bis es möglich ist, die Schulen wieder zu öffnen, was frühestens im Mai geschehen wird.
  • Kinder haben Zugang zu einer Reihe von Bildungsressourcen – Radio, Fernsehen und Mobiltelefon – mit freiem Zugang zu einer offiziellen Bildungsseite, die keine Daten auf Ihrem Telefon oder Computer verwendet.
  • Der Präsident sagte, dass es zwar nicht einfach sein wird und dass nicht jeder virtuelle Bildung durchführen kann, da nicht jeder über einen Internetzugang, geschweige denn über einen Computer verfügt, weshalb sie mit „Fernunterricht“ beginnen. Er sagte, es sei eine große Chance, die Bildung in Peru für die Zukunft voranzubringen.
  • Abgelegene Gebiete, die Schulbücher und -material zusammen mit den gelieferten Nahrungsmitteln erhalten werden.

Die allgemeine Situation in Lima

  • Die Straßen sind leer und heute sind nur wenige Männer unterwegs.
  • Die Banken öffnen von 10.00 bis 14.00 Uhr, manche Filialen bleiben komplett geschlossen.
  • Es wird in Aussicht gestellt, dass am Gründonnerstag und Karfreitag analog Sonntag verfahren wird, das heißt: Komplette Ausgangssperre.
  • Die ersten Firmen rechnen damit ab 13. April 2020 wieder im Büro arbeiten zu können.
  • Die Rettungsflüge aus Deutschland haben jetzt Peruaner die heimkehren wollen mit an Board und das ist gut so.
  • Wer in Peru ankommt ist automatisch in einer 14-tägigen Quarantäne in einem Hotel, Deutschland plant gleiches.

 

Aktualisierung vom 3. April 2020

Häusliche Isolation wird am 12. April 2020 enden

  • Der Präsident gab bekannt, dass alle Hinweise aus den Berichten, die sie prüften, darauf hindeuteten, dass der Plan funktioniere und am 12. April enden werde. Er sagte jedoch, dass sich die Dinge allmählich wieder normalisieren würden und dass bald ein Plan bekannt gegeben werde, wie man schrittweise mit der Wiedereröffnung des Landes beginnen werde. Der Gesundheitsminister sagte, dass sie nach dem 12. April in bestimmten Gebieten „konzentrierte Quarantänen“ anwenden könnten.

Masken sollen zur Pflicht gemacht und kostenlos abgegeben werden

  • Peru wird Masken herstellen, die vom Gesundheitsministerium verteilt werden, und jeder, der ausgeht, muss eine tragen.

Verlautbarungen der Deutschen Botschaft in Lima

16.00 Uhr – E-Mail der Deutschen Botschaft

Liebe Landsleute,

mit elf Rückhoflügen der Bundesregierung in dieser Woche (zwei aus Arequipa, vier aus Cusco, sowie je einer aus Iquitos, Lima, Piura, Tarapoto und Trujillo) werden über 1700 Passagiere nach Deutschland geflogen sein, in ihrer großen Mehrheit Deutsche und ihre Familienangehörigen, aber auch EU-Bürgerinnen und Bürger sowie Staatsangehörige anderer Länder, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben.

Bei diesem Kraftakt haben uns viele unterstützt, bei denen wir uns ausdrücklich bedanken möchten: Unsere Honorarkonsulinnen und Honorarkonsule vor Ort, die Deutsche Schule Alexander von Humboldt und der deutsche Club Germania in Lima, das Deutsch-Peruanische Kulturinstitut ICPA und die Deutsche Schule Max Uhle in Arequipa, die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit mit ihrem im ganzen Land tätigen Personal, Freiwilligenorganisationen und viele mehr. Ohne sie wäre diese große Zahl an Rückholflügen nicht zu bewältigen gewesen, deshalb: Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Zusammen mit den beiden Lufthansa-Flügen der letzten Woche hat die Bundesregierung nun knapp 2.400 Personen ausgeflogen.

Uns allen ist aber klar, dass es nach wie vor viele Personen aus Deutschland gibt, die sich vorübergehend in Peru aufhalten, nach Deutschland zurückreisen möchten und bisher nicht berücksichtigt werden konnten.

Um einen genauen Überblick darüber zu bekommen, welche Personen aus Deutschland sich jetzt noch vorübergehend in Peru sind, und um weitere Rückholflüge für die nächste Woche planen zu können, haben wir folgende Bitte:

Wenn Sie sich nur vorübergehend in Peru aufhalten und unmittelbar ausreisen möchten, tun Sie bitte Folgendes:

• Wenn Sie dies noch nicht getan haben: Registrieren Sie sich bei www.rueckholprogramm.de (Schaltfläche „Registrieren“).

• Wenn Sie bereits registriert sind: Gehen Sie auf www.rueckholprogramm.de und melden sich noch einmal mit Ihrer E-Mail und Ihrem Passwort an, um Ihre Daten anzuschauen (Schaltfläche „Anmelden“). Tun Sie dies zwingend auch, wenn sich nichts verändert hat. Wir werden nur diejenigen berücksichtigen, die sich noch einmal angemeldet haben.

• Tragen Sie bei „Kontaktdaten im Ausland“ im Feld „Adresse (Aufenthaltsort im Ausland)“ bitte nur eine der folgenden Alternativen ein:

Wenn Sie sich in einer der folgenden Städte befinden: den Namen der Stadt

    • Lima
    • Cusco
    • Arequipa
    • Tarapoto
    • Trujillo
    • Piura
    • Iquitos

Wenn Sie sich in keiner der Städte befinden, aber sich den Transport in eine der genannten Städte organisieren können:

    • Lima Umgebung
    • Cusco Umgebung
    • Arequipa Umgebung
    • Tarapoto Umgebung
    • Trujillo Umgebung
    • Piura Umgebung
    • Iquitos Umgebung

(Zusätzlich können Sie auch weitere Angaben zum genauen Aufenthaltsort geben.)

Personen, die sich in Ayacucho,  Chincha Huancavelica, Huánuco, Huaraz, Ica, Oxapampa, Nasca, Paracas, Pozuzo oder Tingo María gefinden, geben bitte „Lima Umgebung“ ein und machen weitere Angaben zum genauen Aufenthaltsort.

Klicken Sie auf der nächsten Seite dann unbedingt auf die Schaltfläche „Daten ändern / bestätigen“ rechts unten.

Bitte machen Sie dies sofort, spätestens bis Samstag, den 4. April, 20.00 Uhr (peruanischer Zeit).

Das System registriert dies mit dem jeweiligen Datum, und wir wissen so genau, wer aktuell an einer Ausreise interessiert ist.

Wenn Sie mit mehreren Personen im Land unterwegs sind, beachten Sie bitte Folgendes:
–  Jeder bzw. jede Mitreisende muss einzeln bei www.rueckholprogramm.de registriert sein.
–  Und nur eine Person der Reisegemeinschaft sollte bei seinen bzw. ihren Daten angeben, wer die Mitreisenden sind.

(Falls Sie sich wundern, wieso die Botschaft nicht genau weiß, wie viele Ausreisewillige in Peru sind: Das hängt damit zusammen, dass doch eine ganze Reihe von Touristinnen und Touristen  aus Deutschland mit den Rückholflügen anderer Länder nach Europa gereist sind und uns dies nicht immer mitgeteilt haben.)

Bislang planen wir weitere Rückflüge aus Lima am 6. April und aus Cusco am 7. April und je nach Ihren Rückmeldungen ggf. auch aus anderen Orten.

Und für diejenigen Deutschen, die längerfristig in Peru sind und derzeit auch hier bleiben möchten, gilt: Ihre bei der elektronischen Liste zur Erfassung von Deutschen im Ausland („Elefand“) eingetragenen Daten sind nicht verloren. Wir werden in Zukunft weiter damit arbeiten. Nur im Moment und bezogen auf die jetzigen Rückholflüge konzentrieren wir uns auf die Informationen bei www.rueckholprogramm.de. Dort, bei www.rueckholprogramm.de, sollte sich nur eintragen, wer als Touristin oder Tourist in Peru gestrandet ist.

Bleiben Sie gesund!

Ihre
Deutsche Botschaft Lima

 

Aktualisierung vom 2. April 2020

Männer und Frauen sollen nur an getrennten Tagen ausgehen dürfen

  • Montag, Mittwoch und Freitag – nur Männer dürfen raus. Dienstag, Donnerstag und Samstag – nur Frauen dürfen raus. Der Präsident erklärte, durch die Halbierung der Bevölkerung sei es leichter zu kontrollieren. Sonntags darf niemand hinausgehen. Dies beginnt morgen, am 3. April 2020.
  • Männer und Frauen, die in wesentlichen Diensten wie Geschäften, Banken und Krankenhäusern arbeiten, sind von dieser neuen Regel ausgenommen. Sie können weiterhin an den Tagen der Woche zur Arbeit gehen, an denen sie es müssen.
  • Der Präsident stellte klar, dass sich nicht jeder als „männlich“ oder „weiblich“ identifiziert und dass Soldaten und Polizisten, die die Beschränkungen durchsetzen, Anweisungen erhalten werden, um sicherzustellen, dass dies kein Grund ist, diejenigen zu diskriminieren, die dies nicht tun.

12.30 Uhr – Der Präsident kündigt folgende neue Maßnahmen ab 03.04. in Peru an:

Um die Zahl zu reduzieren gibt es eine weitere Maßnahme zusätzlich zur sozialen Quarantäne:

    • Montag, Mittwoch, Freitag: nur Männer dürfen Einkäufe tätigen, zur Apotheke
    • Dienstag, Donnerstag, Samstag: nur Frauen dürfen Einkäufe tätigen, zur Apotheke
    • Sonntag: komplette Ausgangssperre, keiner darf auf die Straße

Zahlreiche Freiwilligenorganisationen bringen ihre Freiwilligen Helfer auch mit Unterstützung der von AlemaPE-Tours betreuten WhatsApp-Gruppen im Norden von Peru (Trujillo, nach Lima um den nächsten Rückholflug zu nutzen.

 

Aktualisierung vom 1. April 2020

Wirtschaftsplan mit einem Wert von 12 Punkten des Bruttoinlandproduktes

  • Der Wirtschaftsminister verteidigte die Entscheidung der Regierung, 25 % der AFP-Pensionsfonds nicht freizugeben. Sie sagte, sie hätten einen sehr ehrgeizigen Plan, der 12 Punkte des Bruttoinlandsprodukts kosten werde, und eine solche Maßnahme würde Peru nicht die Stabilität geben, diesen Plan umzusetzen.

Wie wird Peru Frauen schützen, die Gefahr laufen, mit einem gefährlichen Partner eingesperrt zu werden?

  • Während der Quarantänezeit gingen bei der Sondernummer, die zur Meldung häuslicher Gewalt eingerichtet wurde, 5418 Anrufe wegen häuslicher Gewalt ein. In 538 Fällen wurden Spezialteams ausgesandt, was dazu führte, dass 25 Frauen und ihre Kinder in sichere Unterkünfte gebracht wurden. Die Frauenministerin berichtete auch, dass 43 Vergewaltigungen gemeldet worden seien, darunter auch Vergewaltigungen von Kindern in ihren eigenen Wohnungen.

Lima verwandelt Stierkampfarena in eine vorübergehende Unterkunft für Obdachlose

Entnahmen aus dem Pensionsfonds AFP bis zu 2000 Soles sollen erlaubt sein

  • Wer in den letzten sechs Monaten nicht „en planilla“ oder in den Büchern einer Firma war, kann bis zu 2000 Soles aus seiner Pensionskasse beziehen. Dies gilt für 3 Millionen Personen, etwa die Hälfte aller Personen, die über Pensionsfonds in den AFPs verfügen.
  • 1.400.000 können den gesamten Betrag auf ihrem Konto abheben, da sie nicht mehr als insgesamt 2000 Soles in ihrem Pensionsfonds haben.
  • Diejenigen, die noch arbeiten, haben die Möglichkeit, im April oder Mai keine Beiträge in ihren Pensionsfonds einzuzahlen und so in diesen beiden Monaten zusätzlich 10 % ihres Lohns einzubehalten.
  • Inmitten der Forderungen einiger Politiker, es jedem zu gestatten, 25 % seiner AFP oder seines Pensionsfonds abzuziehen, verteidigte der Präsident die Position des Finanzministers, der erklärte, dass dies keine realisierbare Option sei – da ein massiver Bargeldabzug eine enorme Auswirkung auf den Wert der 75 % hätte, die in den Pensionsfonds verbleiben.
  • Der Präsident erklärte, dass sie sich entscheiden müssen, wer davon profitieren kann – also besser diejenigen auswählen, die es am meisten brauchen. Der Betrag, der freigesetzt wird, so dass 3 Millionen Menschen jeweils bis zu 2000 Soles abheben können, entspricht dem Betrag, der freigesetzt würde, wenn nur die 20.000 Spitzenverdiener in Peru 25 % ihrer Rentengelder abheben dürften.
  • Er fuhr fort, dass das Rentensystem reformbedürftig sei, und sie beabsichtigen, dies zu tun, wenn die Krise vorüber ist.

Verlautbarungen der Deutschen Botschaft in Lima

9.30 Uhr – Mitteilung auf der offiziellen Webseite der Deutschen Botschaft in Lima

Nachricht aus der deutschen Botschaft:

Einzelne Reisende in Ayacucho, Huancayo, Huánuco, Ica, Oxapampa und Pucallpa müssen sich aus eigener Kraft nach Lima bewegen.

Die Botschaft stellt hierfür einen Passierschein aus. Davon betroffen sind lt. Botschaft:

Ica: 55 Personen, Huánuco: 21 Personen, Oxapampa: 19 Personen, Pucallpa: 14 Personen, Ayacucho: 8 Personen, Huancayo, 8 Personen.

Aktualisierung vom 31. März 2020

Das Geschäfte sind nur zwischen 7.00 und 16.00 Uhr geöffnet

  • So sind die Menschen vor der Sperrstunde wieder in ihren Häusern. In den Gebieten, in denen die Ausgangssperre um 14.00 Uhr beginnt, schließen die Geschäfte um 14.00 Uhr.

Verlautbarungen der Deutschen Botschaft in Lima

12.30 Uhr – E-Mail der Deutschen Botschaft

WICHTIGE ÄNDERUNG DES FLUGES IQUITOS – LIMA, geplant für den 31. März:

Der für Dienstag geplante Rückholflug der Bundesregierung von Iquitos nach Lima musste leider verschoben werden, da uns die peruanischen Behörden die Genehmigung für den Flug versagt haben. Sie wollen nach wie vor keinen Flug nach Lima erlauben, der nicht noch am selben Tag und unmittelbar zur Weiterreise nach Deutschland führt.

Wir werden den Flug aus Iquitos leider nicht an den Lufthansa-Flug aus Lima am 03. April anbinden können.Aus diesem Grund planen wir, wie auch bereits an anderen Standorten, eine Ausreise über Santiago de Chile am 03. April. Wir bemühen uns mit Hochdruck darum, dass Sie wie geplant am Freitag Ihre Heimreise nach Deutschland antreten können. Dazu halten wir Sie informiert. Die Deutschen, die sich in und um Iquitos aufhalten, wurden darüber bereits per E-Mail informiert.

Ihre

Botschaft Lima

 

Aktualisierung vom 30. März 2020

Ausgangssperre verlängert

  • Die Ausgangssperre wird verlängert. Ursprünglich zwischen 20.00 Uhr und 5.00 Uhr in Kraft, wurden 36.000 Personen wegen Nichteinhaltung der Ausgangssperre festgenommen. Die Ausgangssperre wird nun in ganz Peru um 18 Uhr beginnen – mit Ausnahme von vier Regionen, in denen sie um 16 Uhr beginnen wird -, da sie in diesen Regionen am wenigsten eingehalten wurde: Tumbes, Piura, Loreto und La Libertad. Jeder, der dabei erwischt wird, wie er sich nicht an die Regeln hält, kann angeklagt werden.
  • Verschärfung der Ausgangssperre: Bisher 20.00 bis 5.00 Uhr , NEU: 18.00 bis 5.00 Uhr, in La Libertad, Loreto, Tumbes, Lambayque von 16.00 bis 5.00 Uhr.

Zwei Krankenhäuser in Lima für COVID-19-Fälle eröffnet

  • Zwei Gebäude, die für die panamerikanischen Spiele 2019 gebaut wurden, sind in Krankenhäuser umgewandelt worden, um Patienten mit Coronavirus aufzunehmen.

 

Aktualisierung vom 29. März 2020

Verlautbarungen der Deutschen Botschaft in Lima

18.00 Uhr – E-Mail der Deutschen Botschaft

Liebe Landsleute,
nach der gestrigen Ankündigung der Wochenplanung möchten wir Ihnen nun Hinweise zur weiteren Umsetzung geben:

An erster Stelle steht für uns, dass Sie mit aktualisierten Daten erreichbar sind.
Wir wollen sicherstellen, dass Ihre Daten durch die Umstellung von Elefand auf  Rückholprogramm nicht verloren gegangen sind.

Sie müssen zwingend auf www.rueckholprogramm.de registriert sein.
Das ist noch nicht bei allen der Fall.

Bitte sorgen Sie dafür, dass wir Sie unter einer gültigen Telefonnummer erreichen können und Ihnen unter einer gültigen E-Mail Adresse weitere Informationen zu Ihrer Rückkehr zusenden können.

Bitte schließen Sie Ihre Registrierung auf www.rueckholprogramm.de
bis spätestens Montag, 30.03.2020 13:00 Uhr (Lima-Zeit) ab.

Wir werden danach nicht mehr mit den Daten aus Elefand arbeiten.

Es gilt zudem für Sie alle weiterhin:
Stellen Sie bitte Ihre Erreichbarkeit mittels Ihrer angegeben Handynummer oder per E-Mail sicher. Laden Sie Ihr Handy auf und lassen dieses angeschaltet. Prüfen Sie mehrmals täglich Ihren E-Mail Eingang.

Bitte schauen Sie zudem auch in Ihren Spam Order, falls hier unsere Nachrichten landen sollten.

1. Cusco
Seit einiger Zeit bemühen wir uns, Sie aus der Umgebung nach Cusco zu holen.
Sie werden zeitnah von uns über Ihre Rückreisemöglichkeit nach Deutschland und zu den ersten vier Flügen am 01. und 02. April telefonisch oder per E-Mail informiert. Bitte sehen Sie es uns aber auch nach, wenn nicht alle sich in Cusco und Umgebung Befindlichen mit den ersten vier Flügen werden ausreisen können. Wir bemühen uns bereits um weitere Flugmöglichkeiten.

2. Iquitos
Für den Flug am 31. März liegt die Koordinierung vor Ort in der Hand des Honorarkonsuls der Republik Österreich, Herrn Stefan Germuth. Herr Germuth handelt in unserem Auftrag und Sie können seinen Aussagen vertrauen. Wir werden auf diesem Flug alle Deutschen mitnehmen, die in Iquitos sind. Wir wissen aber, dass einige von Ihnen Iquitos nicht rechtzeitig erreichen können. Auch die Anzahl der Europäer ist größer als die Kapazität des Flugzeuges. Deshalb wird es einen zweiten Flug geben, den ein anderes europäisches Land organisieren wird. Hierzu sind wir in enger Abstimmung mit unseren europäischen Partnern.
Wir werden Sie für den Weiterflug nach Deutschland am 3. April ab Lima vorsehen.

3. Piura
Zum Sammelpunkt zählen für uns die Bereiche um:
Piura, Máncora, Tumbes, Talara, Paita, Zarumilla, Torritos, Chulucanas.
Wir haben gestern an alle bei uns Registrierten in dieser Region eine E-Mail mit weiteren Hinweisen versandt.

4. Tarapoto
Zum Sammelpunkt zählen die Bereiche um:
Chachapoyas, Moyobamba, Yurimaguas, Tarapoto.
Auch hier haben wir eine E-Mail mit Hinweisen versandt.

5. Trujillo
Zum Sammelpunkt zählen:
die Provinzen Lambayeque mit Chiclayo, Cajamarca mit Cajamarca Chimbote und Umgebung (nicht ganz Ancash, Deutsche südlich von Chimbote sollten nach Lima reisen). Und selbstverständlich die Provinz La Libertad mit Trujillo und Huanchaco.
Wir werden in Kürze auf Sie zukommen.

6. Arequipa
Hier beginnt bereits heute der Transport per Bus von Puno nach Arequipa. Für den Großraum Arequipa versenden wir ebenfalls in Kürze eine E-Mail mit weiteren Informationen.

7. Lima
Heute hat uns ein Bus aus Huaraz erreicht. Von Orten, die eine Tagesreise von Lima entfernt sind (z.B. Nasca, Paracas etc.), sollten Sie bitte versuchen, nach Lima zu kommen. Auch hier erfassen wir momentan die Namen und informieren Sie. Wir sehen den nächsten Abflug aus Lima für den 03. April vor.

Wir versuchen, mit diesen Sammelpunkten möglichst viele von Ihnen in Peru zu erreichen. Es gibt allerdings Orte, die nicht per Flugzeug erreichbar sind, oder Gegenden, in denen Sie sehr verstreut sind.  Ich denke besonders an die Andenregionen und Orte wie z.B. Oxapampa, Huanuco, bis hin nach Pucallpa. Wir überlegen weiterhin, was die besten Optionen für Ihre Rückreise nach Deutschland sind.
Fühlen Sie sich also bitte nicht zurückgelassen, wenn Sie sich nach diesen Hinweisen nicht zuordnen können. Wir werden zeitnah mit Lösungen für diese Orte auf Sie zukommen.

Ihre Deutsche Botschaft Lima

Aktualisierung vom 28. März 2020

Situation um die Rückholung von festsitzenden Reisenden

  • Es sind 600 Deutsche gesund und wohlbehalten in Frankfurt angekommen. Danke an die Deutsche Botschaft und auch die Betreuer der WhatsApp-Gruppen, die dise Organisation der Rückholflüge für viele Reisende aus den Außenbezirken erst ermöglicht haben.
  • Die LATAM setzt ab heute alle Flüge in Peru bis Ende April aus.

Verlautbarungen der Deutschen Botschaft in Lima

18.00 Uhr – E-Mail der Deutschen Botschaft – Weitere Rückholflüge nach Deutschland

Liebe Landsleute,

am Donnerstag und Freitag sind die ersten beiden Lufthansaflüge von Lima nach Deutschland abgehoben und haben mehr als 600 Personen nach Deutschland gebracht. Wir wissen, dass viele von Ihnen noch auf diese Möglichkeit warten und Ihre Geduld langsam auf die Probe gestellt wird. Aber glauben Sie uns, wir bemühen uns mit aller Kraft, Ihnen dies zu ermöglichen. Leider werden uns in der gegenwärtigen Situation des Häufigeren Knüppel zwischen die Beine geworfen.

Bereits diese ersten beiden Flüge durchzuführen, war ein riesiger Kraftakt, geprägt durch mehrere Rückschläge. Landegenehmigungen wurden versprochen, dann doch nicht erteilt; dann wurden absurde Zeitfenster angeboten, die mit internationalen luftfahrrechtlichen Regelungen nicht in Einklang zu bringen waren. Erst Gespräche auf höherer politischer Ebene zwischen dem Auswärtigen Amt und dem peruanischen Außenministerium konnten hier Abhilfe schaffen. So konnten die ersten beiden Flieger starten.

Wir wissen, insbesondere unsere Landsleute außerhalb Limas machen gerade eine schwierige Zeit durch. Noch einmal: Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung für Sie. Wir möchten mit diesem Brief größtmögliche Transparenz über unsere Planung geben. Dies alles ist aufgrund noch ausstehender peruanischer Genehmigungen nicht in Stein gemeißelt, wird aber hoffentlich so oder so ähnlich ablaufen. In jedem Falle werden wir Sie persönlich über ihre individuelle Rückkehrmöglichkeit informieren. Daher gilt: Stellen Sie Ihre Erreichbarkeit mittels Ihrer angegeben Handynummer oder per E-Mail sicher. Laden Sie Ihr Handy auf und lassen dieses angeschaltet. Prüfen Sie mehrmals täglich Ihren E-Mail Eingang.

Nun zu unseren Planungen:

1. Iquitos und Umgebung:
Einen konkreten Vorschlag können wir bereits in Iquitos und Umgebung geben. Am 31.03. haben wir einen Flug vom Flughafen Iquitos nach Lima geplant. Auch dieser steht weiterhin unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigung, aber wir sind zuversichtlich, dass wir diese Genehmigung erhalten werden. Ihr Weiterflug nach Deutschland erfolgt dann von Lima aus. Dazu unten mehr. Bitte begeben Sie sich so schnell wie möglich nach Iquitos.

2. Allgemein für alle anderen Regionen:
Wir halten eine Rückkehr nach Deutschland via Lima nach unseren bisherigen Erfahrungen für nicht praktikabel und durchführbar. Die Gefahr, dass man uns nicht ausreichend Landegenehmigungen für Rückkehrflüge von Lima aus erteilt und Sie in Lima stranden, ist zu groß. Ob die Flüge aus der Provinz nach Lima genehmigt werden, ist auch ein zu großer Unsicherheitsfaktor. Wir sind auch nicht davon überzeugt, dass der Landweg eine bessere Alternative nach Lima darstellt, auch wenn dies Botschaften anderer Länder anders sehen mögen und daher Busse auf den Weg geschickt haben. Wir glauben, dass ein Durchkommen der Busse und eine rechtzeitige Ankunft in Lima keinesfalls gesichert sind. Daher setzen wir all unsere Kraft derzeit darauf, Sie über Santiago de Chile auszufliegen. Wir stehen hierzu im engen Kontakt mit der chilenischen Fluggesellschaft LATAM, die uns dies ermöglichen will.

3. Cusco:
Um eines klarzustellen: WIR HABEN KEINE FLÜGE ABGESAGT! Diese Falschinformation kursierte in den sozialen Medien. Fakt ist, dass die uns zugesicherten Landegenehmigungen für die angekündigten Flüge aus Cusco, obwohl lange angemeldet, von den peruanischen Behörden nicht erteilt wurden. Wir haben daraufhin jedoch umgehend neue Landegenehmigungen für den 01. und 02. April beantragt. Wir planen an den beiden Tagen je zwei Flüge nach Santiago de Chile, von wo es weiter nach Deutschland geht. Auch dies steht leider unter dem Vorbehalt der Genehmigung der peruanischen Behörden. Zur Vorbereitung der Abreise werden eine Kollegin und ein Kollege der Botschaft nach Cusco reisen und Sie vor Ort unterstützen.

4. Arequipa, Piura, Tarapoto, Trujillo:
Auch von diesen Orten planen wir jeweils Flüge nach Santiago de Chile und eine Weiterreise nach Deutschland. Konkrete Daten werden wir Ihnen schnellstmöglich mitteilen. Sollten Sie sich in Mancora befinden, begeben Sie sich bitte nach Piura; wenn Sie in Huanchaco sind, fahren Sie bitte nach Trujillo.

5. Lima: Auch für Lima planen wir zwei weitere Flüge nach Deutschland, und zwar am 03. und 06.04. (Wenn Sie sich nicht in Lima und Umgebung aufhalten, gilt: Begeben Sie sich bitte nicht nach Lima – Ausnahme Iquitos, siehe Punkt 1 –, sondern bleiben Sie in den unter 3. und 4. genannten Orten bzw. begeben sich dorthin. Für Sie gibt es auf diesen Flügen keine Kapazitäten.)

Dies ist unsere Planungsgrundlage, mit der wir an die peruanische Regierung herangetreten sind. Wir werden mit aller Kraft für deren Umsetzung kämpfen. Sollten wir zur Anpassung der Pläne aufgrund fehlender Kooperation der peruanischen Behörden gezwungen sein, werden wir Sie umgehend informieren. Aber hoffen wir das Beste!

Wie eingangs gesagt: Wir wissen um Ihre Situation. Es ist vollkommen nachvollziehbar, dass Sie mit Unverständnis, Ärger und Wut reagieren. Wir nehmen das über die vielen E-Mails und die sozialen Netzwerke sehr deutlich wahr. Aber glauben Sie uns, auch wir sind wegen der aktuellen Situation sehr frustriert. Die letzte Woche war für uns eine Woche mit Rückschlägen. Wir waren in den letzten Tagen bis zur Erschöpfung tätig, um das Rückholprogramm aus Peru zu realisieren und sind unermüdlich auf den verschiedensten Ebenen immer wieder an die peruanische Regierung herangetreten. Wir tun dies auch weiterhin. Haben Sie bitte Geduld mit uns und geben Sie uns die notwendige Flexibilität. Nur so werden wir in diesem Land ans Ziel kommen.

Ihre Deutsche Botschaft Lima

 

Aktualisierung vom 27. März 2020

Peru will ein Finanzpaket zum Schutz der Wirtschaft ankündigen

  • Der Präsident sagte, es seien weitere wirtschaftliche Maßnahmen auf dem Weg, um Unternehmen und ihren Arbeitnehmern zu helfen, damit sich die Wirtschaft von der Situation erholen kann.

 

Aktualisierung vom 26. März 2020

Situation der Rückholungsflüge

  • Die erste Lufthansa Maschine mit 367 Passagieren startet heute von Lima in Richtung Frankfurt. Die Anweisungen an die betroffenen Personen für die organisierten Vorgänge am Treffpunkt in Lima wurden gestern erst am späteren Abend per E-Mail von der deutschen Botschaft verteilt. Eine Familie aus dem Langzeitaufenthalten die mit Kindern und Hund in Peru leben, wollte nun doch nicht mehr berücksichtigt werden, da Hunde bei der Lufthansa nicht transportiert werden. Das führt zu verschiedenen fehlschlagenden Versuchen seitens der Deutschen Botschaft, diese Plätze doch noch nachzubesetzen, was leider wegen der schlechten Erreichbarkeit einiger Festsitzender Touristen nicht ausgeführt werden kann. Dies verärgert den Botschafter aus unserer Sicht mit Recht. Er teilte uns das auch in einer direkten Mitteilung mit und kündigte noch eine entsprechende Mitteilung an.

Häusliche Quarantäne wird in Peru bis zum 12. April verlängert

  • Der Präsident sagte, die Entscheidung, die Frist um 13 Tage zu verlängern, beruhe auf den Berichten der Gesundheitsbehörden.
  • Sofortmaßanhmen wie häusliche Quaratäne, eine Ausgangssperre von 20.00 bis 5.00, das Verbot der Benutzung von Privatfahrzeugen, Schließung der Grenzen und die Aussetzung von Inlandsflügen sind bis 12.04.2020 verlängert.

Arbeitnehmer dürfen CTS zurückziehen

  • Der CTS ist ein Sparfonds, in den ein Teil Ihres Lohns automatisch eingezahlt wird. Wenn du dann deine Arbeit verlierst, hast du etwas Geld, mit dem du über die Runden kommst, bis du eine andere Arbeit findest. In der gegenwärtigen Situation haben viele ihre Arbeit verloren oder ihre Stunden und Löhne wurden gekürzt. Der Präsident sagte, man erlaube den Menschen, bis zu 2400 Soles abzuziehen. Wenn sie ihre Arbeit verloren haben, hatten sie bereits das Recht, alles zu nehmen.

Die Regierung zahlt 35 % der Löhne und Gehälter aller Angestellten, die weniger als 1500 Soles pro Monat verdienen

  • Wurde in der heutigen Ansprache des Präsidenten bekannt gegeben.

Verlautbarungen der Deutschen Botschaft in Lima

16.00 Uhr – E-Mail der Deutschen Botschaft

Liebe Landsleute,

der erste Rückholflug ist raus und wir rufen gerade diejenigen an, die auf der Passagierliste für den zweiten Rückholflug stehen. Dieser fliegt am morgigen Freitag, 27. März, nach Frankfurt.

Wie versprochen haben wir heute Flüge für Cusco angemeldet. Konkret wollen wir für den 31. März zwei Flüge von Cusco nach Santiago de Chile organisieren, mit Anschlussflug am Abend nach Deutschland. Diese Flüge liegen in der Hand von LATAM, eine besondere Betreuung in Santiago entfällt, sie steigen einfach im Transit um.
Dies scheint uns der beste Weg, nachdem, außer den USA, bisher kein Land einen Flug über Lima hat organisieren können.
Wir stoßen mit diesem Vorhaben auf große Offenheit bei den Behörden, weil es den Engpass Lima entlastet.

Ferner wollen wir am 3.April einen LH-Flug von Lima nach Frankfurt anbieten. Nach den jüngsten Erfahrungen können Sie nur dann auf dem Landweg nach Lima kommen, wenn wir Ihnen einen Passagierschein mit einem Abflug aus Lima ausstellen. Das ist für alle interessant, die eine Tagesreise  (unter Beachtung der Ausgangssperre) von Lima entfernt sind. Dazu melden Sie sich bitte bei uns, sofern wir nicht bereits mit Ihnen im Gespräch sind.

Wir haben ferner beantragt, dass wir am Morgen des 3. April einen Flug aus Arequipa genehmigt bekommen, damit Sie hier den LH-Flug umsteigen können.

Es ist auf peruanischer Seite nun der deutliche Wille spürbar, das Verfahren zu verbessern. Außenminister Meza-Cuadra hat das heute in einer Mail an die EU-Botschafter bekräftigt. Daher könnten für eine solche Anbindung die Chancen besser werden, wenngleich es nicht sicher ist.

Ziel unserer Anstrengungen ist selbstverständlich, dass Sie alle bald möglichst nach Deutschland fliegen können.

Wir mussten am Mittwoch feststellen, dass eine Vielzahl von Personen, die wir auf der Basis ihrer Registrierung auf www.rueckholprogramm.de angerufen haben, nicht an der Rückkehr interessiert waren, lieber auf einen späteren Zeitpunkt warten etc…. Im Ergebnis haben wir bis in den frühen Morgen Nachrückerlisten abgearbeitet und konnten trotzdem nicht alle Plätze füllen. Das verärgert  Sie sicherlich genauso wie mich.
Mit Verlaub gesagt: Das Rückholprogramm der Bundesregierung ist kein Wunschkonzert. Wenn wir Sie kontaktieren, dann gehen wir davon aus, dass Sie auch tatsächlich zurückkehren wollen.
Wenn Sie also bereits in Deutschland sind (auch durch unsere Flüge) oder Ihre Ausreise aus Peru zurückstellen, dann helfen Sie uns und streichen Sie Ihre Registrierung. Sie können sich jederzeit wieder anmelden. Wir brauchen diese Planungssicherheit. Und wenn wir Sie anrufen, seien Sie auch bereit. Wenn Sie es nicht sind, werden wir Sie im Interesse der anderen Landsleute nicht mehr berücksichtigen können.

Ich hoffe auf Ihr Verständnis für dieses Vorgehen.

Beste Grüße
Stefan Herzberg, Botschafter

 

Aktualisierung vom 25. März 2020

Repatriierungsflüge, die ankommen, um in Peru gestrandete Touristen nach Hause zu bringen

  • Der peruanische Kanzler gab bekannt, dass heute zwei Flüge aus den USA ankommen. Die USA sagten, dass sie denjenigen Priorität einräumen werden, die in größerer Not sind.
  • Die britische Botschaft sagte gestern, dass der erste „humanitäre“ Flug, der Menschen zurück nach Großbritannien bringen soll, heute ankommen wird.
  • Kanada hat gestern einige Bürger mit nach Hause genommen. Verschiedene andere Nationalitäten haben bereits viele ihrer Bürger evakuiert.
  • Dies trotz der Tatsache, dass Peru seine Grenzen am 22. März 2020 vollständig geschlossen hat, mit Ausnahme von Frachtflugzeugen. Die Flüge kommen über den Militärflughafen in Lima, da der internationale Flughafen von Lima, Jorge Chavez, seit Sonntag geschlossen ist.

Verlautbarungen der Deutschen Botschaft in Lima

11.30 Uhr – Mitteilung der Deutschen Botschaft

Die Lufthansa Maschine ist auf dem Weg nach Lima und landet am Nachmittag.

Liebe Landsleute,

wir freuen uns sehr, dass in wenigen Stunden die erste Lufthansa-Maschine in Lima landet, um am Donnerstag mit 367 von Ihnen nach Frankfurt zurückzufliegen.

Wir konnten auch eine zweite Maschine für diese Woche anmelden, die hoffentlich am Freitag mit der gleichen Anzahl von Passagieren von Lima abheben wird. Die Genehmigung erwarten wir stündlich.

Diejenigen, die mitfliegen, werden für den Donnerstagflug bereits angerufen. Für den Freitagflug erfolgt das am Donnerstag. Viele von Ihnen werden enttäuscht fragen, warum sie nicht berücksichtigt wurden. Wir haben uns alle erdenkliche Mühe gegeben, nach Ihren Angaben im Registrierungssystem nach den uns vorgegebenen Prioritäten eine Auswahl zu treffen. Berücksichtigt haben wir also vorrangig Personen mit Vorerkrankungen, Behinderungen, Minderjährige oder Personen, die nach COVID 19 zu einer Risikogruppe (über 60 Jahre) gehören. So verfahren alle europäischen Staaten. Ich hoffe, Sie alle können das nachvollziehen.

Wie geht es nun weiter und was können Sie außerhalb Limas erwarten?
Ich möchte Ihnen die Lage möglichst transparent schildern, damit Sie wissen, wo wir stehen.

Wir sehen uns gegenwärtig im Wesentlichen drei Problemen gegenüber:

(1) Nach Schließung des zivilen Flughafens in Lima operiert nur noch der militärische Teil mit geringeren Kapazitäten. Alle Flüge müssen über das Außenministerium angemeldet werden und werden dann durch die dem Verteidigungsministerium unterstehende Zivilschutzbehörde INDECI genehmigt. Das Verfahren ist umständlich und läuft seit der Umstellung darauf zu Anfang der Woche erst langsam an. Rückmeldungen bekommen wir erst nach Tagen. Zur Erweiterung der Kapazitäten haben wir auf politischer Ebene auf eine teilweise Wiedereröffnung des Zivilflughafens gedrängt, bislang ohne Ergebnis.

(2) Bisher besteht INDECI darauf, dass nationale Flüge wie aus Cuzco oder Arequipa nach Lima kommen und die Passagiere dort unmittelbar in einen Flieger nach Europa umsteigen. Das ist kompliziert und auf diesem Flughafen nur begrenzt möglich. Alle EU Botschafter haben sich gestern gegenüber dem Außenministerium gegen dieses Kopplungsgebot ausgesprochen. Wir drängen darauf, dass nationale Flüge nach Lima möglich werden und Sie hier in Lima (ohne eine erneute Quarantäne!) auf den Weiterflug warten können. Wir können nicht absehen, ob INDECI dem zustimmt.

Alternativ prüfen wir, ob wir Sie von einigen peruanischen Flughäfen direkt zu einem Anschlussflug in der Region bringen können. Das würde den Engpass Lima entlasten. Dazu sprechen wir zur Zeit mit dem Außenministerium und INDECI.

(3) Ferner setzen wir uns dafür ein, dass Sie, wenn Sie außerhalb einer der Flughäfen in der Provinz unterwegs sind, zunächst mit einer Genehmigung z.B. nach Lima, Cusco oder Arequipa, Trujillo etc. kommen können. Von dort würden wir uns dann wie oben beschrieben um Ihre Weiterreise kümmern. Nach den in dieser Woche erlassenen Regularien bekommen wir dafür nur eine Genehmigung, wenn Sie unmittelbar ausfliegen; andernfalls müssen Sie erneut in Quarantäne. Aus dazu warten wir auf Zustimmung der peruanischen Behörden.

Ich versichere Ihnen, dass wir uns, wenn die ersten beiden Flüge diese Woche erfolgreich abgeschlossen sind, nicht zurücklehnen werden. Besonders um die Vielen von Ihnen außerhalb Limas wollen wir uns nun prioritär kümmern, ohne Lima zu vergessen. Nicht allen können wir gleichermaßen gerecht werden. Und dort, wo wirklich aus medizinischer oder anderer Sicht Not am Mann (oder an der Frau) ist, werden wir im Übrigen zusammen unseren europäischen Freunden nach Wegen zur Ausreise suchen. So konnten wir heute schon einige von Ihnen auf einem Flug von Edelweiss in die Schweiz unterbringen. Es bleiben rund 2500 von Ihnen, die nach Hause wollen, eine Herkulesaufgabe.

Aber wir arbeiten dran; also Kopf hoch und bleiben Sie gesund.

Ihr
Stefan Herzberg, Botschafter

 

Aktualisierung vom 24. März 2020

Repatriierungsflüge, die ankommen, um in Peru gestrandete Touristen nach Hause zu bringen

  • Neue Rückholflüge der Lufthansa am 27.03. und 28.03.2020 ab Lima geplant. Flugnummer LH349. Es werden Flgzeuge vom Typ Boeing 744 zum Einsatz kommen
    Quelle: Mitarbeiterin Lufthansa Crewdisposition in Frankfurt.

Verlautbarungen der Deutschen Botschaft in Lima

16.20 Uhr – E-Mail der Deutschen Botschaft

Liebe Landsleute,

Wie Sie vielleicht schon auf unserer Facebook – Seite gelesen haben, hat der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Niels Annen, gestern mit dem peruanischen Vize-Außenminister Jaime Pomareda telefoniert.

Herr Pomareda hat in diesem Gespräch zugesagt, dass Deutschland schon allein wegen der hohen Zahl deutscher Touristinnen und Touristen, die sich im Land aufhalten, bei den kommenden Rückholflügen an vorderer Stelle zum Zug kommen wird.

Dies bereiten wir zur Zeit intensiv vor. Lufthansa wäre binnen Kürze startklar. Die Botschaft hat bereits die Landegenehmigung für einen Lufthansa-Flug beantragt und wartet nun auf die Zustimmung der peruanischen Behörden.

In dem Telefonat mit Vize-Außenminister Pomareda hat Staatsminister Annen auch die Frage der Rückholmöglichkeit von Deutschen, die sich an anderen Orten als in Lima aufhalten, angesprochen und auf eine Lösung dafür gedrängt. Wir stehen dazu weiter in engem Kontakt mit den peruanischen Behörden.

Darüber hinaus werden einige Deutsche bereits morgen, am Mittwoch, den 25. März 2020, die Möglichkeit haben, nach Europa zurückzufliegen, wenn die britische, die spanische und die schweizerische Regierung mit Flugzeugen von British Airways, Iberia und Edelweiss Rückhoflüge durchführen werden.

Ihre
Botschaft Lima

 

Aktualisierung vom 23. März 2020

Verlautbarungen der Deutschan Botschaft

13.00 Uhr – E-Mail der Deutschen Botschaft

Liebe Landsleute,

Wie Sie wissen, dürfen zur Zeit keine kommerziellen Flüge in Peru landen oder starten.  Der internationale Flughafen Jorge Chávez in Lima ist geschlossen.

Von ausländischen Regierungen organisierte Rückholflüge dürfen nach wie vor stattfinden.  Diese sollen über den militärischen Teil des Flughafens in Lima („Grupo Aéreo 8“) abgewickelt werden.

Allerdings hat die peruanische Regierung noch keine Genehmigungen für solche Rückholflüge erteilt.

Deutschland führt zur Zeit auf sehr hoher Ebene Gespräche mit der peruanischen Regierung und drängt auf eine umgehende Zuweisung von ausreichend Landegenehmigungen für Rückholflüge nach Deutschland.

Wir beteiligen uns auch aktiv an den gemeinsamen Bemühungen der Botschaften der EU-Mitgliedsstaaten in Lima, Rückkehrflüge für EU-Bürger zu ermöglichen.

Wir bemühen uns darüber hinaus um Flüge aus Cusco und Arequipa nach Lima, benötigen aber auch dafür die Genehmigung der peruanischen Regierung.

Außerdem haben wir damit begonnen, zu organisieren, dass deutsche Staatsangehörige, die sich in außerhalb der Städte Lima, Cusco und Arequipa befinden, nach Lima, in ausgewählte größere Städten bzw. zu Sammelpunkten im Land gelangen können.  Dieser Vorgang wird einige Zeit in Anspruch nehmen.  Die Botschaft steht mit den einzelnen betroffenen Deutschen in Kontakt und wird diesen nach und nach direkt mitteilen, wie sie vorgehen sollen.

Sobald Termine für Rückholflüge feststehen, wird die Botschaft über Elefand, Website (www.lima.diplo.de) und Facebook (www.facebook.com/EmbajadaAlemanaLima/) darüber informieren.

Wir wissen um die schwierige Situation, in der sich diejenigen unter Ihnen, die als Touristinnen und Touristen nicht wie geplant nach Deutschland ausreisen konnten, aber auch diejenigen unter Ihnen, die sich hier vorübergehend aufhaltend und nun aus dringenden Gründen ausreisen möchten, befinden.  Wir arbeiten mit hohem Einsatz daran, von den peruanischen Behörden die Genehmigung für Rückholflüge nach Deutschland zu bekommen und diese vorzubereiten.

Bis es soweit ist, bitten wir weiter um Ihre Geduld.

Ihre

Botschaft Lima

 

13.15 Uhr – E-Mail der Deutschen Botschaft

Der Flug von Lufthansa kommt NICHT nach Lima

Liebe Landsleute,

Wie Sie den peruanischen Medien sicher entnommen haben, ist der Flughafen Jorge Chávez in Lima für den zivilen Luftverkehr geschlossen worden. Rückholflüge der Bundesregierung werden ab sofort über den militärischen Teil des Flughafens abgewickelt. Aufgrund dieses Umstands hat der für Montag, den 23. März 2020, angekündigte Lufthansa-Flug von den peruanischen Behörden keine Landegenehmigung bekommen.

Wir bedauern das sehr und verstehen Ihre Enttäuschung.

Der Flug ist nicht aufgehoben, nur aufgeschoben!

Wir drängen die jetzt zuständige peruanische Behörde, uns so bald wie möglich ein Zeitfenster für den Flug zu nennen.

Ich danke Ihnen für Ihre Geduld.

Ihr
Stefan Herzberg, Botschafter

 

Aktualisierung vom 21. März 2020

Alle Grenzen werden ab Mitternacht vollständig geschlossen

  • Zwar waren die Grenzen für einige Tage geschlossen, aber es wurde angekündigt, dass es noch strenger werden würde.

Verlautbarungen der Deutschen Botschaft in Lima

10.00 Uhr – E-Mail der Deutschen Botschaft und Update

Liebe Landsleute,

In den peruanischen Medien ist heute zu lesen, dass die Grenzen ab morgen, Sonntag, den 22. März 2020, vollständig geschlossen werden und dass Ausländerinnen und Ausländer nur noch heute in ihre Heimatländer ausreisen dürfen.

Die Deutsche Botschaft kann diese Nachricht zur Zeit nicht bestätigen.

Wir setzen unsere Planungen für Rückhoflüge von Peru nach Deutschland fort.

Wir werden Sie fortlaufend über Neuerungen informieren, über Elefand, die Website der Botschaft (www.lima.diplo.de) und über die Facebook Seite der Botschaft (https://www.facebook.com/EmbajadaAlemanaLima/).

Ihre Botschaft Lima

 

Aktualisierung vom 19. März 2020

Erste Todesfälle in Peru durch Coronavirus

  • Peru erlitt heute seine ersten 3 Todesfälle durch COVID-19. Der erste Tod war der eines 78-jährigen Mannes mit hohem Blutdruck, eines 47-jährigen Mannes, der an Asthma bronchiale und Fettleibigkeit litt, und eines 69-jährigen Mannes, der ebenfalls an Vorerkrankungen litt. Der 47-Jährige und der 69-Jährige waren beide vor kurzem aus Spanien zurückgekehrt.

Präsident kündigt Updates zur Lage des Coronavirus in Peru an

  • Die Zahl der Fälle von COVID-19 ist in Peru auf 234 angestiegen.
  • Peru hat 1.600.000 Testsätze gekauft, davon 1.400.000 Schnelltestsätze.
  • 2 Flugzeuge aus Mexiko, 1 aus Israel und 1 aus Chile haben bereits Touristen nach Hause gebracht.
  • 4 Flugzeuge aus Israel, 1 aus Chile, 1 aus Argentinien und 1 aus Mexiko sind für eine baldige Ankunft programmiert.
  • Der Minister reist heute nach Cusco, um die Situation der gestrandeten Touristen zu koordinieren.
  • 477 Personen wurden gestern Abend wegen Verstoßes gegen die Ausgangssperre festgenommen, davon 152 in Lima und Callao.
  • Das Krankenhaus Até wird am 21. März für schwere Fälle mit 50 Betten auf der Intensivstation bereit stehen.

Spürbare Auswirkungen in Lima

  • Es wird kursiert ein Video in Facebook und anderen Kanälen: Die gestrige Ausgangssperre hat erste “Opfer”. So brachte in Lima in La Victoria eine Frau den Müll gegen 22.00 Uhr auf die gegenüberliegende Straßenseite. Zu dieser Zeit näherte sich eine Polizeipatrouille mit mehreren Fahrzeugen und Motorrädern. Diese stoppen und nahmen die Frau mit. Kurz davor hatte ein Nachbar sie noch eindringlich davor gewarnt das Haus zu verlassen.
  • Im Osten Limas sorgt die Polizei dafür, dass in den öffentlichen Bussen keine Menschen mehr stehen dürfen – sonst sind diese immer vollgestopft – sondern, alle Fahrgäste sitzen können. Das führt zu Wartezeiten bis zu 1 Stunde wegen der geringen Busanzahl.
  • Im Mercado de Frutas, Lima-La Victoria, wurden 50 Verkäufer verhaftet, dass diese keinen Mundschutz trugen. Insgesamt gab es mehr als 400 Verhaftungen.
  • In den Stadtteilen Miraflores, San Isidro, Surco, Barranco, San Borja und einigen anderen wird sich konsequent an die Quarantäne gehalten und es fahren keine privaten Fahrzeuge mehr.
  • Lufthansa kommt vorerst nicht nach Lima geflogen. Wir haben bei der Lufthansa angefragt, um den Hintergrund zu erfahren und erfuhren: Da der Flughafen geschlossen ist wird auf der Militärbahn Base Aereo Grupo 8 in Callao gestartet und gelandet. Dies lässt die Abfertigung für so große Flugzeuge wie das von Lufthansa nicht zu.

Verlautbarungen der Deutschen Botschaft in Lima

13.00 Uhr – Rückholprogramm der Bundesregierung – Mail des Botschafters

Liebe Landsleute,

Wie Sie sicherlich den Medien entnommen haben sind Maßnahmen der Bundesregierung angelaufen, deutsche Staatsangehörige aus dem Ausland zurückzuholen. Auch Peru ist in die Planungen aufgenommen und wir prüfen mit dem Auswärtigen Amt zur Zeit, wie wir möglichst bald Rückholflüge anbieten können Ein genaues Datum steht noch nicht fest, die Vorbereitungen laufen aber auf Hochtouren. Bereits jetzt steht aber fest, dass sich eine Rückholaktion in Anbetracht der hohen Zahl der sich hier befindlichen Deutschen von rund 4.000 Personen über einen gewissen Zeitraum erstrecken wird.

Bei diesen Planungen wird auch berücksichtigt, dass sich viele Deutsche außerhalb Limas befinden und dort von den Quarantäne-Maßnahmen überrascht wurden. Auch für diese Personen arbeiten wir an einer Lösung um nach Lima zurückzukommen, um hier einen Rückflug antreten zu können.

Zur Vorbereitung der Rückholung benötigen wir Ihre Hilfe:
Unsere Krisenvorsorgeliste ELEFAND ist leider derart überlastet, dass das System nicht mehr verlässlich funktioniert und Ihnen zu viel Geduld abverlangt. Einige konnten sich gar nicht mehr einloggen. Das System ist leider überfordert, mit derart vielen Zugriffen konnte keiner rechnen.

Das Auswärtige Amt hat hat daher unter Mithilfe von SAP eine besondere App entwickelt, die Ihnen unter https://www.rueckholprogramm.de zur Verfügung steht. Wir möchten Sie bitten, sich dort einmalig zu registrieren und Ihren Wunsch der Teilnahme an einer Rückholung einzutragen. Wir bitten, den zusätzlichen Aufwand zu entschuldigen, möchten aber vermeiden, dass letztlich technische Gründe zu einem Datenverlust führen, und Landsleute nur deshalb unberücksichtigt bleiben. Die Anwendung ist einfach und modern und lässt sich auch von mobilen Geräten nutzen.

Wir werten auch die Daten in Elefand weiterhin aus, damit wir auch die Personen erfassen, die nicht von ‚rueckholprogramm.de‘ Gebrauch gemacht haben. Wir möchten Sie aber bitten, diese neue Möglichkeit zusätzlich zu nutzen.

Mit dieser App können wir den Bedarf bezogen auf den jeweiligen Abflughafen ermitteln und anschließend gezielt mit Ihnen Kontakt aufnehmen. So müssen Sie nicht telefonisch mit der deutschen Auslandsvertretung oder dem Auswärtigen Amt Verbindung aufnehmen.

Bei Teilnahme an dem Rückholprogramm müssen Sie einen Antrag nach § 6 Konsulargesetz unterschreiben. Ein entsprechendes Formular finden Sie beigefügt. Bringen Sie dieses bitte – falls Ihnen möglich – ausgefüllt und unterschrieben zum Abflug mit. Sie müssen zwar keinen Flugpreis im Voraus bezahlen, aber später Flugkosten in Höhe eines Economy-Tickets auf Rechnung erstatten.

Sollten Sie mit deutschen Staatsangehörigen in Kontakt sein, die sich noch nicht in unserer Krisenvorsorgeliste registriert haben, werben Sie bitte dennoch weiter für die Registrierung in ELEFAND unter https://elefand.diplo.de, damit auch diese Personen von der Botschaft informiert werden können.

Bitte beachten Sie auch weiterhin die stets aktualisierten Reise- und Sicherheitshinweise unter www.diplo.de, die Sie per Newsletter abonnieren oder in der Gratis-App „Sicher Reisen“ verfolgen können und die Hinweise auf der Webseite der Botschaft www.lima.diplo.de.

Sobald wir weitere Informationen zu einer Ausreise und deren genauem Ablauf haben, werden wir Sie umgehend informieren.
Vielen Dank für Ihre Mitwirkung und bleiben Sie gesund!

Ihre deutsche Botschaft

 

17.00 Uhr – E-Mail des Botschafters Rückflüge mit KLM

Liebe Landsleute,

Die Botschaft hat erfahren, dass Air France KLM für nächste Woche drei weitere Rückholflüge plant, am Dienstag, 24. März, Donnerstag, 26. März, und Samstag, 28. März 2020.

Näheres ist uns nicht bekannt. Die Deutsche Botschaft hat auch keinen Einfluss darauf, wen Air France KLM mitnehmen wird. Priorität haben wohl diejenigen, die bereits einen Rückflug mit Air France KLM gebucht hatten.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an
Air France, Telefon 0051 – 1 – 708 5469 oder
KLM, Telefon 0051 – 1- 708 5576
bzw. an die E-Mail soportedeventasperu@klm.com (Buchungsnummer angeben!)

Bitte beachten Sie, dass Sie sich privat ein Flugticket von Paris nach Deutschland kaufen müssen, wenn Ihr Ziel Deutschland ist.

Ihre
Botschaft Lima

 

17.05 Uhr – E-Mail der Deutschen Botschaft

Hier der Originaltext:
Es gibt gute Nachrichten: Für Montag, den 23. März 2020, ist ein Flugzeug der Lufthansa von Lima nach Deutschland geplant! Ziel ist Frankfurt am Main. (Noch steht allerdings – nach der jüngsten Regierungsentscheidung – die endgültige Zustimmung der peruanischen Behörden noch aus.)
Meine Kolleginnen und Kollegen und ich werden alle, die mit diesem ersten Rückholflug der Bundesregierung ausfliegen können, heute, spätestens morgen Vormittag anrufen.
Nach unseren Informationen befinden sich zur Zeit etwa 4000 Deutsche in Peru. Angesichts dieser hohen Zahl werden die meisten von ihnen leider nicht im ersten Flugzeug sitzen können. Wir arbeiten intensiv daran, in den nächsten Tagen weitere Rückholflüge ins Land zu holen, und werden über Elefand, Facebook (https://www.facebook.com/EmbajadaAlemanaLima/) und Website (www.lima.diplo.de) über alle Neuigkeiten berichten.

Außerdem werden mit diesem Flugzeug zunächst nur Deutsche ausfliegen, die sich zur Zeit in Lima befinden. Die Vorbereitungszeit war leider zu kurz, um aus Arequipa, Cusco oder dem Norden Perus Zubringerflüge oder andere Transportmöglichkeiten nach Lima zu organisieren. Wir werden alles tun, damit auch die sich dort aufhaltenden Deutschen ausreisen können.”

 

Aktualisierung vom 18. März 2020

Peru verkündet Ausgangssperre

  • Peru wird ab heute Abend zwischen 20.00 Uhr und 5.00 Uhr eine Ausgangssperre verhängen. Der Präsident sagte, dies liege daran, dass trotz der Bitte einige Leute nachts immer noch ausgehen und sich in Gruppen zusammensetzen. Vor allem Jugendliche. Und einige von ihnen haben sich COVID-19 eingefangen.
  • Polizei und Militär werden darauf achten, dass die Menschen die Ausgangssperre einhalten.
  • The President said, ”You ask if this is a curfew. For some people, this carries bad memories. This is an obligatory, social immobilization. If you want to call it a curfew, fine.”

Fahrten mit Privatwagen sollen in Peru verboten werden

  • Ab 5 Uhr morgens am 19. März 2020 dürfen Privatwagen nicht mehr verkehren. Tatsächlich werden sie ab 20 Uhr heute Abend nicht mehr zugelassen, da zu diesem Zeitpunkt die nächtliche Ausgangssperre in Kraft tritt. Und dann beginnt das Autoverbot um 5 Uhr morgens und gilt 24 Stunden am Tag bis zum Ende des Ausnahmezustands. Die Ausgangssperre endet jeden Morgen, private Fahrzeuge dürfen nur noch bis dahin verkehren.
  • Der Präsident betonte erneut, dass dies nur eingeführt wurde, weil die Menschen die Notwendigkeit, zu Hause zu bleiben, nicht respektierten.

Die Verlautbarungen der Deutschen Botschaft in Lima

14.38 Uhr – E-Mail der Deutschen Botschaft

Liebe Landsleute,

Wie wir erfahren haben, hat Air France KLM die Erlaubnis erhalten, einige Rückholflüge nach Lima zu schicken.  Der erste Air France Flug wird am Freitag, den 20. März, um 21:50 Uhr in Lima abfliegen, nach Paris.  Es können nur Staatsangehörige der Schengen-Staaten mitfliegen, und prioritär werden diejenigen mitgenommen, die bereits ein Rückflugticket von Air France oder KLM haben.

Personen, die mitfliegen möchten, können dies unter der E-Mail Adresse soportedeventasperu@klm.com mitteilen.

Außerdem raten wir Ihnen, auf den Websites der Fluglinien zu schauen, ob ein Rückflug eventuell dort gebucht werden kann.

Herzliche Grüße,

Ihre Botschaft Lima

 

20.15 Uhr – E-Mail der Deutschen Botschaft

Der peruanische Präsident verkündet die totale Ausgangssperre von 20.00 Uhr bis 05.00 Uhr.

mail der deutschen Botschaft:

“Liebe Landsleute,

Der peruanische Präsident Vizcarra hat heute in einer Pressekonferenz weitere Massnahmen im Rahmen des geltenden Ausnahmezustands angekündigt.

– Ab heute, Dienstag, den 18. März, 20 Uhr gibt es bis auf weiteres in ganz Peru eine Ausgangssperre (inmovilización social obligatoria), die täglich von 20:00 Uhr bis 5:00 Uhr des folgenden Tages gilt.  In dieser Zeit ist es untersagt, sich in der Öffentlichkeit zu bewegen.  Es gibt einige wenige Ausnahmen, z.B. für Dienstleister, welche die Grundversorgung sicherstellen (Wasser, Strom, Gas, Anlieferung von Lebensmitteln).

– Außerdem gilt ab morgen, Mittwoch, 19. März, 5:00 Uhr, landesweit ein Verbot, sich mit privaten Kraftffahrzeugen auf der Straße zu bewegen.  Wer einen berechtigten Grund hat, sich in der Öffentlichkeit zu bewegen (zum Beispiel, um Lebensmittel oder Medikamente einzukaufen oder zu einer Bank oder einem Geldinstitut zu kommen), muss dafür die öffentlichen Verkehrsmittel oder Taxis benutzen.  Bei medizinischen Notfällen ist die Nutzung von privaten KfZ erlaubt.

Die Polizei und das Militär werden die Einhaltung der neuen Regeln durchsetzen.  Wir empfehlen Ihnen deshalb, sich strikt daran zu halten.

Die Regeln treten ab heute abend 20 Uhr in Kraft.  Das Dekret ist inzwischen veröffentlicht worden: https://busquedas.elperuano.pe/normaslegales/decreto-supremo-que-precisa-el-decreto-supremo-n-044-2020-p-decreto-supremo-n-046-2020-pcm-1865070-1/.

Passen Sie gut auf sich auf!

Ihre
Botschaft Lima

Aktualisierung vom 17. März 2020

Peru tritt in die 3. Stufe von COVID-19 ein, Gemeinschaftsübertragung

  • Der Präsident kündigte an, dass sich das Coronavirus in Peru im Stadium der Übertragung durch die Gemeinschaft befindet. Nicht alle Menschen, die sich angesteckt haben, sind aus Europa zurückgekommen oder hatten Kontakt zu Menschen, die in Europa waren. Mit anderen Worten, es ist innerhalb Perus von Mensch zu Mensch verbreitet worden.

Touristen, die in Peru festsitzen und versuchen, nach Hause zu kommen

  • Die Minister kündigen an, dass aus Mexiko und Israel Flüge zur Ausreise von Touristen angekommen sind. Über andere wird noch verhandelt.
  • Füll das Formular aus (Spanisch)
  • Wenn du britischer Staatsbürger bist, informiert dich das FCO über die aktuelle Situation (Englisch). Die britische Botschaft in Lima bittet dich, eine E-Mail an ukinperu@hotmail.com mit deinem vollen Namen, deinem Wohnort (bitte genau angeben) und der besten Form der Kontaktaufnahme (idealerweise per E-Mail) zu senden.
  • Wenn du einer anderen Nationalität angehörst, überprüfe bitte deine spezifische Regierungs-/Botschaftsseite.
  • Die Seite der Deutschen Botschaft in Lima findest du unter https://lima.diplo.de/

Die Verlautbarungen der Deutschen Botschaft in Lima

17.48 Uhr – E-Mail der Deutschen Botschaft

Liebe Landsleute,

Peru hat am 16.März für 15. Tage  den Ausnahmezustand verhängt. Danach gilt für alle in Peru befindlichen Personen eine verpflichtende häusliche Quarantäne. Ferner wurden die Grenzen geschlossen. Der internationale wie nationale Transport auf dem Land-, Luft-,See-und Flussweg ist unterbrochen.

Durch die Schließung der Grenzen befinden sich momentan ca. 3700 Deutsche in Peru, die nicht wie beabsichtigt ausreisen können.  Die Bundesregierung arbeitet an Lösungen, um allen deutschen Staatsangehörigen über Rückflüge die Ausreise zu ermöglichen. Das ist aber angesichts der pandemischen Verbreitung des Corona-Virus und der Reisebeschränkungen in einer Vielzahl von Ländern nicht kurzfristig möglich.
Parallel dazu bemüht sich die Botschaft zusammen mit den anderen EU-Vertretungen darum, dass die peruanische Regierung Sonderflüge der normalerweise Peru anfliegenden europäischen Airlines zulässt. Dafür hat Peru durch ein am 17.3. veröffentlichtes Dekret die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen.  Es liegt jetzt an den Fluggesellschaften, entsprechende kommerzielle Flüge zu organisieren.

Vor diesem Hintergrund bitten wir Sie dringend darum, sich auf unserer Krisenvorsorgeliste „ELEFAND“ einzutragen – https://elefand.diplo.de . Nur wenn Sie auf dieser Liste registriert sind, können wir Sie für einen durch die Bundesregierung organisierten Flug berücksichtigen. Aufgrund der hohen Anzahl weltweiter Anfragen ist das ELEFAND-System zurzeit sehr belastet. Sollte eine Anmeldung jetzt nicht möglich sein, versuchen Sie es bitte später noch einmal.

Sobald sich eine Möglichkeit der Ausreise abzeichnet, werden wir dies auf der Homepage veröffentlichen und die Personen, die sich auf der Krisenvorsorgeliste eingetragen haben, informieren. Falls sich Ihr Aufenhalt in Peru freiwillig oder unfreiwillig verlängert, sollten Sie sich erneut in ELEFAND anmelden und die Ausreisedaten aktualisieren, da Ihr Eintrag ansonsten eine Woche nach dem geplanten Ausreisdatum automatisch gelöscht wird.

Sofern sich die Möglichkeit der  Ausreise durch Sonderflüge der europäischen Fluggesellschaften ergeben sollte, werden wir Sie ebenfalls auf diesem Wege unterrichten. Die Fluggesellschaften haben uns signalisiert, dass sie vorrangig Personen befördern würden, die über einen gebuchten Rückflug mit einem Datum vor dem 14.April 2020 verfügen.
Es wird deshalb empfohlen, engen Kontakt zu den FLUGGESELLSCHAFTEN zu halten.

Nach unseren Informationen sind die Fluggesellschaften unter anderem wie folgt zu erreichen (alle Angaben ohne Gewähr):

Air Europa:
Telefon: + 51 – 1 – 652 7373
Air France:
Call Center +51 – 1- 708 5469
Büro: Av. Alvarez Calderón 185, 6. Stock, San Isidro, Lima, Telefon: +51 -1- 574 5491 / 574 5492 / 574 5493 (Mo-Fr 9:00 bis 17:30 Uhr, Sa 9:00 bis 13:00 Uhr)

Iberia:
Büro:  Avda. Camino  Real 390, Torre Central, oficina 902, San Isidro, Lima
Telefon: +51 – 1 – 642 9156  (8:50 bis 13:00 und 14.15 bis 18:00 Uhr)

KLM:
Büro:  Avenida del Pinar 180, oficina 801, Surco, Lima, Tel.: +51 – 1 – 415 0900
E-Mail: soportedeventasperu@klm.com (Buchungsnummer angeben!)

Latam:
Büros: siehe http://www.latam.com/es_pe/latam-travel/oficinas/
Tel: +51 – 1 -213 8200

Für alle Fragen, die nicht durch diese Hinweise beantwortet sind,  hat die Botschaft zusätzliche Telefonnummern eingerichtet, unter denen sie erreichbar ist:
von 8:00 bis 20:00 Uhr (Mo-So): +51 – 1 – 203 5949 / 203 5950,
von 20:00 bis 24:00 Uhr (Mo-So): Bereitschaftsdiensttelefon (+51 – 997 576 200; auch WhatsApp und sms)
Trotz dieser zusätzlichen Telefonnummern kann es wegen der großen Zahl an Anrufen schwierig sein, die Botschaft zu erreichen. Bitte haben Sie Geduld.

Die Details des verhängten Ausnahmezustandes finden sie im Wortlaut des Dekrets: (https://busquedas.elperuano.pe/normaslegales/decreto-supremo-que-declara-estado-de-emergencia-nacional-po-decreto-supremo-n-044-2020-pcm-1864948-2).

Die für Sie wichtigen Details sind:
Während des Ausnahmezustands sichert die Regierung die Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten zu.  Auch werden folgende Dienstleistungen zur Verfügung stehen: Strom, Wasser, Kraftstoff, Telekommunikation, Bestattungsdienste, Betreuung in den Banken, Reinigung und Müllabfuhr.
Generell gilt während der 15-tägigen häuslichen Quarantäne ein Verbot, das Haus oder die Wohnung zu verlassen.
In der Öffentlichkeit darf man sich während dieser Quarantäne nur eingeschränkt bewegen, zum Beispiel, um Lebensmittel und pharmazeutische Produkte zu kaufen, Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen zu besuchen, Finanz- und Versicherungsunternehmen aufzusuchen und in sein Haus bzw. seine Wohnung zurückzukehren oder in ein Hotel oder eine andere Unterkunft zu kommen, um dort die Quarantäne einzuhalten (Artikel 4, Absatz 4.1 des Dekrets).
Vereinzelt wird berichtet, dass Hotels und Hostales den dort untergebrachten Reisenden mitgeteilt hat, sie würden schließen und die Touristinnen und Touristen müssten die Unterkunft verlassen.  Das ist nicht zulässig. Das peruanische Ministerium für Außenwirtschaft und Tourismus empfiehlt in solchen Fällen, zur Polizei zu gehen und das Verhalten anzuzeigen.  Falls tatsächlich eine Schließung erforderlich ist, muss den Gästen eine andere Unterkunft besorgt werden.

WEITERE REGELUNGEN DER PERUANISCHEN REGIERUNG
Vor der Verhängung des Ausnahmezustands hatte die peruanische Regierung ab dem 16. März 2020 sämtliche Flüge sowohl aus als auch nach Europa und Asien für eine Dauer von derzeit 30 Kalendertagen ausgesetzt. Eine Verlängerungsmöglichkeit der Frist ist in dem Dekret ausdrücklich vorgesehen.
Am 11. März 2020 hatte die Regierung bereits erste Maßnahmen zur Bekämpfung von COVID-19 in Kraft gesetzt.
Diese beinhalten unter anderem, dass ab diesem Datum aus Italien, Spanien, Frankreich und China einreisende Personen sich 14 Tage, gerechnet ab dem Zeitpunkt des Verlassens eines der genannten Länder, nach ihrer Ankunft häuslich zu isolieren und bei Anzeichen einer Infektion die staatlichen Stellen zu kontaktieren haben.  Dies gilt auch nach einem nur kurzen Umsteigeaufenthalt auf einem spanischen oder italienischen Flughafen.

Und last but not least: Bleiben Sie gesund!
Ihr
Stefan Herzberg,  Botschafter

Aktualisierung vom 16. März 2020

  • Ab heute sind alle Flüge von Peru von und nach Europa, Nordamerika etc. für 30 Tage ausgesetzt.

 

Aktualisierung vom 15. März 2020

Peru ruft den Ausnahmezustand aus

  • Der Präsident Martin Vizcarra verkündete den Ausnahmezustand für ganz Peru mit Wirkung von Mitternacht.
  • Zu den Maßnahmen gehören die Grenzschließungen Perus und die innere Isolation.
  • Der „Ausnahmezustand“ wird ausgerufen, mit obligatorischer innerstaatlicher Isolation für alle und Schließung der Grenzen.

Peru gerät unter Hausarrest

  • Die Ankündigung bedeutet, dass alle bis auf wenige Ausnahmen in ihren Häusern bleiben müssen, um Lebensmittel oder Medikamente zu kaufen, zur Bank zu gehen oder ihr Auto vollzutanken. Es ist auch erlaubt, zur Arbeit zu gehen und dann wieder nach Hause zurückzukehren, aber die Arbeitgeber werden ermutigt, Heimarbeit einzuführen.

Peru schliesst Grenzen

  • Peru wird am Montag, dem 16. März 2020, um 23.59 Uhr alle internationalen Grenzen schließen, mit Ausnahme des Imports und Exports von Waren.

Peru sperrt Häfen für alle Kreuzfahrtschiffe

  • Peru kündigte an, dass Kreuzfahrtschiffe nicht in peruanische Häfen einlaufen dürfen. Frachtschiffe dürfen weiterhin ein- und auslaufen.

Die Stadtverwaltungen von Lima schließen weitere Strände und Parks

  • Verschiedene Gemeinden (Stadtteile) von Lima haben die Schließung ihrer Strände und Parks angekündigt. Lurin, Punta Hermosa und San Bartolo folgten heute der Ankündigung von Callao.

Regierungsminister sagt, dass eine häusliche Quarantäne für alle erwogen wird

Was bedeutet der „Ausnahmezustand“ Perus?

  • Bestimmte bürgerliche Freiheiten und Rechte sind ausgesetzt. Und die Polizei und das Militär haben die Macht, sie durchzusetzen.

1. Jeder muss heute ab Mitternacht zu Hause bleiben (mit einigen Ausnahmen)

2. Alle internationalen Grenzen sind ab 23.59 Uhr am 16. Montag für 15 Tage geschlossen.

Mit Ausnahme der Ein- und Ausfuhr von Waren und Gütern.

3. Bars, Restaurants, Parks und die meisten öffentlichen Räume sind alle geschlossen

Was bedeutet der Ausnahmezustand in Peru für Touristen?

  • Für Touristen gelten in diesem Fall die gleichen Regeln wie für alle anderen.

Wie lange wird der Ausnahmezustand in Peru andauern?

  • Er sollte ursprünglich 15 Tage dauern, wurde und wird aber nach Ermessen der Behörden verlängert.

Under what circumstances are you allowed out of your house / hotel?

Du darfst auf die Straße gehen, um die folgenden Dienstleistungen zu nutzen oder anzubieten:

    • Kauf von Lebensmitteln oder Medikamenten.
    • Banken und Finanzdienstleistungen.
    • Medizinische Zentren, Krankenhäuser usw. für dringende Fälle oder Notfälle.
    • Treibstoff / Kraftstoff.
    • Hilfe / Pflege für ältere Menschen, Kinder, Jugendliche, Menschen mit Behinderungen oder in verletzlichen Situationen.
    • Rückkehr nach Hause.
    • Beschäftigte in der Telekommunikation.
    • Müllabfuhr und Reinigung.
    • Um in Ihre Heimat zurückzukehren.
    • Hotels und Unterkünfte, aber nur zur Einhaltung der Quarantäne.

Perus Regierung hat versichert, dass es keinen Mangel an Lebensmitteln oder Waren geben wird

  • Diejenigen, die in der Produktion und Versorgung mit Nahrungsmitteln und anderen lebensnotwendigen Gütern arbeiten, dürfen ihre Arbeit fortsetzen, um eine kontinuierliche Versorgung mit Nahrungsmitteln und lebensnotwendigen Gütern für alle sicherzustellen.

 

Aktualisierung vom 14. März 2020

Entwicklungen im Vorfeld des Ausnahmezustands in Peru

FCO rät wegen des Flugverbots von weiteren Reisen nach Peru ab

  • Das deutsche Auswärtige Amt rät allen Reisende von weiteren Reisen nach Peru ab.
  • Angesichts des Coronavirus-Ausbruchs änderte das FCO seine Reisehinweise für Peru. Es rät britischen Staatsbürgern davon ab, nach Peru (und auch in verschiedene andere Länder) zu reisen, da sie Probleme haben werden, wenn sie aufgrund von Beschränkungen nicht nach Hause zurückkehren können.
  • Aufgrund der zunehmenden Komplexität der weltweiten Reisebeschränkungen und der Zunahme von Flugverboten bietet sie die gleiche Beratung für verschiedene andere Länder an.

Strände, die von einigen Räten in Lima geschlossen wurden

Sprecher des sektorübergreifenden Ausschusses sagt, dass die Schließung der Grenzen Perus eine Option sein könnte

 

Aktualisierung vom 13. März 2020

Perus Gesundheitsminister kündigt neue Testzentren für Coronaviren an, die im April eröffnet werden

  • Derzeit müssen alle COVID-19-Tests zur Analyse nach Lima geschickt werden. Regionale COVID-19-Testzentren sollen jedoch bald eröffnet werden.
  • Der Plan sieht vor, am 14. April 2020 Tumbes und Iquitos, am 16. April 2020 Cusco und La Libertad, am 18. April 2020 Piura und San Martin, am 22. April 2020 Ica, Ucayali und Jaen zu schließen. Es ist klar, dass in einem Monat viel passieren kann.

Erster Fall von Coronavirus in Cusco

  • Der 37-jährige Einheimische, der der erste COVID-19-Fall in Cusco war, soll sich das Coronavirus bei einer kürzlichen Reise nach Washington DC in den USA zugezogen haben. Er befindet sich in häuslicher Isolation und in einem stabilen Zustand.

16 neue Fälle

 

Aktualisierung vom 12. März 2020

Peru verbietet ankommende Flüge wegen Coronavirus

  • Peru kündigte an, dass es alle Flüge von und nach Europa und Asien aussetzt, um die Ausbreitung von COVID-19 zu stoppen.
  • Dieses Reiseverbot für Peru beginnt am Montag, den 16. März. Es gilt zunächst für 30 Tage mit der Möglichkeit einer Verlängerung.
  • Sie deckt alle Flüge zwischen Peru und Europa ab. Und alle Flüge zwischen Peru und Asien (nicht, dass es Direktflüge zwischen Peru und Asien gibt). In beiden Fällen deckt sie sowohl eingehende als auch ausgehende Flüge ab.
  • Technisch gesehen handelt es sich nicht um ein „Reiseverbot“ – die von der Regierung verwendete Sprache ist die „Aussetzung von Flügen“. Es handelt sich nicht um ein „Flugverbot“, sondern um ein „Flugverbot“, das es Menschen aus Europa oder Asien fast unmöglich macht, nach Peru zu gelangen.

Peru schließt alle Universitäten zusätzlich zu den Schulen, die bereits geschlossen waren

Ist der Inka-Trail geschlossen?

  • Ja, der Inka-Trail wurde Anfang Januar zwei Wochen lang wegen eines Erdrutsches auf dem Campingplatz Winay Wayna geschlossen. Er wird jedes Jahr im Februar wegen Wartungsarbeiten geschlossen. Dann wurde angekündigt, dass die Eröffnung auf den 16. März 2020 verschoben wird. Aber der Ausnahmezustand in Peru bedeutet, dass er noch nicht eröffnet wurde, und wir sind nicht sicher, wann er eröffnet wird.

Ist Machu Picchu wegen eines Coronavirus geschlossen?

  • Ja, Machu Picchu ist als Teil des Ausnahmezustands, der am 15. März 2020 verhängt wurde, geschlossen.

5 neue Fälle von Coronavirus in Peru wurden bestätigt

  • Ein 21-Jähriger, der in Italien gewesen war, ein 28-Jähriger, der in Deutschland und Spanien gewesen war, und ein 25-Jähriger, 49-jährig und 63 Jahre alt. Sie sagten nicht, wo diese letzten 3 gewesen waren.
  • MINSA, das peruanische Gesundheitsministerium, teilte mit, dass bis zu diesem Zeitpunkt 883 Personen auf das Coronavirus getestet wurden. Bis auf 22 waren alle Tests negativ.

Peru gibt das Verbot der Versammlungen von mehr als 300 Personen bekannt

 

Aktualisierung vom 11. März 2020

Weitere 4 Fälle wurden später am Tag bestätigt

Peru kündigt Reisebeschränkungen für Reisende aus 4 europäischen Ländern an

Peru schliesst vorsorglich Schulen bis zum 30. März 2020

  • Alle Schulen werden bis zum 30. März geschlossen. Sowohl private als auch staatliche Schulen.

2 neue Fälle von COVID-19-Coronavirus in Chincha südlich von Lima

  • Ein 46 Jahre alter Mann und ein 27 Jahre alter Mann. Beide sagten, sie seien stabil und isoliert in ihren Häusern.

 

Aktualisierung vom 10. März 2020

2 Fälle von Coronavirus wurden in Huanaco, Peru, bestätigt

  • Ein Brüderpaar im Alter von 27 und 15 Jahren, das aus Europa zurückgekehrt war. Auch sie sollen stabil sein und sich in häuslicher Isolation befinden.

 

Aktualisierung vom 9. März 2020

Arequipa setzt das gesamte medizinische Personal in Bereitschaft

  • Infolgedessen hat die Stadt Arequipa am 9. März 2020 das gesamte medizinische Personal in Alarmbereitschaft versetzt und ein dreimonatiges Urlaubsverbot verhängt. Damit will man auf neu auftretende Fälle vorbereitet sein.

In Peru, in Lima, wurden 2 weitere Fälle von Coronavirus bestätigt

  • Beide neuen Fälle beziehen sich auf den Fall Null (d.h. den ersten bestätigten Fall in Peru).

 

Aktualisierung vom 8. März 2020

1 Fall von COVID-19 in Arequipa bestätigt

  • Dies ist ein von den Fällen in Lima unabhängiger Fall. Es handelt sich um einen 29-jährigen Mann, der Ende Februar aus London angereist war. Auch er befindet sich in einem stabilen Zustand und in seinem Haus unter Quarantäne.

5 weitere Fälle von COVID-19 in Lima bestätigt

  • Alle hatten Kontakt mit case zero. Dazu gehört ein 7-jähriger Junge, der das Newton College besucht, eine angesehene unabhängige Schule in Lima. Das Kind besuchte jedoch zuerst die Schule.

 

Aktualisierung vom 6. März 2020

Peru bestätigte seinen ersten Fall von Coronavirus COVID-19 Fall Null

  • Der 25-jährige Mann wurde in Lima positiv getestet, nachdem er in Spanien, Frankreich und der Tschechischen Republik gereist war. Der Mann arbeitet für die Fluggesellschaft LATAM, die ihn schnell darauf hinwies, dass er nicht mit ihrer Fluggesellschaft aus Europa zurückgeflogen ist und seit seiner Rückkehr nicht zur Arbeit gegangen ist. Sie sagten, er habe keinen Kontakt zu anderen LATAM-Angestellten gehabt.

Peru hatte 883 Personen auf Coronavirus getestet

 

Coronavirus in Südamerika

Wann ist das Coronavirus in Südamerika eingetroffen?

  • Der erste Fall von Coronavirus in Südamerika war am 26. Februar 2020 in Brasilien.

 

Die Zeitleiste der Ausbreitung des Coronavirus in Südamerika

13. März 2020 – Uruguay bestätigt die ersten 4 Fälle von Coronavirus.

13. März 2020 – Surinam bestätigt den ersten Fall.

13. März 2020 – Venezuela bestätigt die ersten 2 Fälle.

11. März 2020 – Guyana bestätigt den ersten Fall von und Tod durch COVID-19.

10. März 2020 – Bolivien bestätigt die ersten 2 Fälle von COVID-19.

7. März 2020 – Paraguay bestätigte jeweils seinen ersten Fall von Coronavirus.

6. März 2020 – Peru und Kolumbien bestätigten jeweils ihren ersten Fall von Coronavirus.

4. März 2020 – Französisch-Guayana bestätigte seine ersten Fälle von Coronaviren.

3. März 2020 – Argentinien und Chile bestätigten ihre ersten Fälle von Coronaviren.

29. Februar 2020 – Ecuador hat seinen ersten Fall von Coronavirus bestätigt.

26. Februar 2020 – Brasilien hat den ersten Fall von Coronavirus in Südamerika bestätigt – jemand, der aus einem betroffenen Gebiet in Italien zurückgekehrt war.

 

Die wirtschaftlichen Folgen für den Tourismus von COVID-19 für Peru

  • Wir werden die wahren wirtschaftlichen Kosten des Coronavirus für den Tourismus in Peru erst mit der Zeit erkennen können.
  • Am 11. März 2020 warnte Canatur, die peruanische Tourismuskammer, vor den massiven Folgen einer Quarantäne für die Tourismusindustrie in Peru.
  • Sie sagten voraus, dass dies für die peruanische Tourismusindustrie Verluste von bis zu 500 Millionen Dollar bedeuten könnte. Die Tatsache, dass die Regierung daraufhin beschloss, Flüge aus Europa und Asien vollständig zu verbieten, wird es nur noch schlimmer machen.

Was ist das Coronavirus? Wie kann ich mich und andere davor schützen?

  • Lese die FAQS der Centers for Disease Control and Prevention zum Thema Coronavirus. Sie erklären es sehr einfach.
  • Kurz gesagt, Coronaviren gibt es schon seit Jahren. Die meisten verursachen den Menschen keine großen Probleme – zum Beispiel eine Erkältung. Die meisten existieren nur bei Tieren. Einige, wie zum Beispiel das SARS-Coronavirus, haben beim Menschen Probleme verursacht. Dieser neue Coronavirusstamm wird COVID-19 genannt – kurz für Coronavirus Disease 2019, zu diesem Zeitpunkt wurde er entdeckt. Man geht davon aus, dass er von Tieren stammt, ähnlich wie SARS, das 2003 weltweit ausbrach.

 

Wer ist am meisten durch das Coronavirus COVID-19 gefährdet?

  • Das Coronavirus COVID-19 kann eine akute Atemwegserkrankung verursachen, an der man als Mensch, der großes Pech hat, sterben kann. Aktuelle Zahlen deuten darauf hin, dass die Sterblichkeitsrate bei denjenigen, die sich mit dem Coronavirus infizieren, bei 1-2 % liegt.
  • Experten sind jedoch der Ansicht, dass einige Menschen stärker gefährdet sind als andere.
  • Einem Bericht zufolge litt die Hälfte der in Wuhan, wo die Krankheit ihren Ursprung hat, Verstorbenen bereits an bestehenden Erkrankungen, hauptsächlich entweder an Bluthochdruck oder Diabetes.

 

Sich und andere vor dem Coronavirus schützen

Als Kind wurde dir wahrscheinlich beigebracht, wie du die Verbreitung von „Keimen“ vermeiden kannst. Das ist genau der Rat, der gegeben wird, um die Verbreitung des Coronavirus zu verhindern:

* Bedecke deinen Mund, wenn du niesen oder husten, und tu dies in ein Taschentuch und wirf es dann in den Mülleimer.

* Nein, die Rückseite des Ärmels oder ein Taschentuch sind kein adäquater Ersatz für ein Gewebe.

* Halte dich von der Person fern, die überall hustet und niest.

* Wasche deine Hände sofort nach der Behandlung 30 Sekunden lang gut mit Wasser und Seife.

* Sprühe dir als zusätzliche Vorsichtsmaßnahme deine Hände mit Alkohol ein (manche sagen, Alkoholgel sei nicht wirksam)

* Stecke deine Finger nicht in Augen, Nase und Mund.

* Vermeide das Teilen von Bechern/Trinkflaschen/Besteck etc. Vermeide es, deine Hände in Teller mit Lebensmitteln zu stecken.

* Bleibe zu Hause, wenn du krank bist, um eine Ausbreitung zu vermeiden.

* Gesichtsmasken sind jetzt in vielen Ländern obligatorisch, wenn man nach draußen geht.

Leider scheint sich nicht jeder im täglichen Leben an diesen Rat zu halten. Aber das ist der Rat, der gegeben wird, um die Ausbreitung dieses Coronavirus zu stoppen.

 

Was könnte die wirtschaftliche Auswirkung des Coronavirus auf Peru sein?

  • Während es naheliegend ist, über den Tourismus nachzudenken, sind viele andere Branchen betroffen. So werden beispielsweise 85 % der in Peru gefangenen Tintenfische nach China exportiert. Dies ist derzeit gestoppt worden.
  • Exporte aus dem Bergbau von Peru nach China sind ein großer Teil der peruanischen Wirtschaft. Diese und viele andere Industrien werden davon betroffen sein. Dieser Artikel befasst sich eingehender mit den wirtschaftlichen Auswirkungen, die das Coronavirus auf Peru und Lateinamerika haben kann.

 

Wie tödlich ist das Coronavirus?

  • Wir werden es erst im Nachhinein wissen. Statistiken gehen derzeit davon aus, dass zwischen 1 und 2 % der Menschen, die sich infizieren, sterben, und die meisten (aber nicht alle) derer, die gestorben sind, älter waren oder an den entsprechenden Grunderkrankungen litten. Es gibt jedoch sicherlich einige Fälle, die sich diesem Trend widersetzen, darunter Kinder und Jugendliche in scheinbar guter Gesundheit, so dass wir nicht selbstgefällig sein oder ihn unterschätzen dürfen. Eines ist sicher, COVID-19 verursacht weltweit viel Leid und Verluste an Menschenleben, und derzeit ist niemand sicher, wie es enden wird.
  • Aktuelle Zahlen zum Coronavirus weltweit kannst du hier einsehen.

Wie schneidet COVID-19 im Vergleich zu anderen Todesursachen ab?

  • Jedes Jahr gibt es 281 Millionen Malariafälle auf der Welt, von denen 405.000 sterben.
  • 1,35 Millionen Menschen sterben jedes Jahr weltweit bei Straßenverkehrsunfällen (Zahl 2016).
  • 102 Menschen pro Tag sterben in den USA bei Verkehrsunfällen im Straßenverkehr (Durchschnitt 2016).
  • 56 Millionen Menschen starben auf der ganzen Welt.
  • Im Durchschnitt starben pro Tag 155.000 Menschen.
  • Pro Stunde starben durchschnittlich 6.500 Menschen.

Wie wichtig ist es, in Zukunft wieder zu reisen?

  • Zur Zeit kannst du nicht nach Peru reisen.
  • Aber sobald sich alles wieder normalisiert hat – Peru braucht dich für einen Besuch.
  • Der Tourismus bietet vielen Menschen hier in Peru und anderswo nachhaltige Arbeitsplätze. Er stellt eine nachhaltigere Alternative zum illegalen Bergbau und illegalen Holzeinschlag dar. Er ermöglicht es den Menschen auch, sich aus der Armut zu befreien, eine Ausbildung für ihre Kinder zu erlangen, Unterernährung zu vermeiden und vieles mehr. Sie hilft auf so viele Arten, Leben zu erhalten.
  • Lese WHO advice about international travel in relation to the coronavirus here.
  • Prüfen Sie die Ratschläge des Auswärtigen Amtes Ihres Landes.

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