Reisebaustein Miraflores – Tagesausflug Huaca Pucllana

Huaca Pucllana

 

 

 

Termine und Preise auf Anfrage

Lima hat wie jede dieser riesigen Städte in Südamerika schöne und weniger schöne Ecken. Der typische Touristenbezirk ist Miraflores, in dem wohl die meisten Touristen ihre Unterkünfte finden. Hier findet man z.B. den Parque Kennedy, der von vielen Touristen besucht wird. Im Umfeld gibt es nicht nur viele Restaurants, Hostals und Hotels, sondern auch die meisten Diskoteken. Die nette Parkanlage ist ein sehr gemütlicher Teil des Stadtviertels und hier finden auch unterschiedlichste kleinere Veranstaltungen statt, die das Publikum immer wieder überrascht. Auch findet sonntags der Künstlermarkt statt, bei dem man die beliebten und geliebten pastellfarbenen Aquarelle und Ölgemälde erstehen kann. Ein größeres Aufgebot an Sicherheitskräften machen diesen Ortsteil zu einem der sichersten Bereiche, in denen man auch abends noch gefahrlos lang spazieren gehen kann. Dies ist nicht in jedem Stadtteil von Lima zu empfehlen.

Lima - Cerro San Cristobal

Lima - Januar 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Allerdings ist Miraflores auch irgendwie nichts besonderes. Es hat nichts, was es nicht auch woanders geben würde. Wir fliegen ja nicht nach Lima um in Miraflores einen Kaffee zu trinken (unabhängig davon, dass der Kaffee im gesamten Perú eher nicht so besonders ist, zumal Perú zu einem der Kaffeeanbaugebiete des Weltmarktes gehört). Miraflores ist in den letzten Jahren immer mehr von Katzen besiedelt worden. Viele Einheimische sprechen auch schon davon, man sollte dem Ortsteil den Namen Miragatos (also Katzenansehen) verpassen.

Der Huaca Pucllana in Lima

Lima - Miraflores - Huaca Pucllana

Mitten in der Stadt gibt es mehrfach die Huacas. Das sind zuerst einmal betrachtet sehr imposante Bauwerke aus der Inkazeit, die aus einer Unzahl von besonders geschichteten Steinen bestehen. Der Huaca Pucllana befindet sich gut zu Fuß erreichbar inmitten von Miraflores.

Wenn man vom Parque Kennedy kommend am Kreisverkehr der Av. José Pardo folgt und an den Bankgebäuden und Geschäften vorbei, im mittleren Grünbereich zwischen den Fahrbahnen bis zur Calle General Borgoño geht und dann rechts abbiegt, dem Straßenverlauf der über die sogenannten 6 Quadras (also sechs Straßenzüge) folgt erreicht man an den schon von Fern erkennbaren sandgrauen Berg, der aus der Zeit zwischen 200 bis 700 nach Christus erstellt wurde.  Das Volk, das in dieser Region lebte, erbaute hier dieses zeremonielle Zentrum, das bis heute in seiner Pyramidenform erhalten ist. Hier geht es zur Wegbeschreibung in der Kartenansicht.

Kommentare sind deaktiviert