Titicaca-See

 

 

Tour Süd-Perú 2017 - Tag 09 - Puno - Schwimmende Inseln der Uros 2017

Zu dem schwimmenden Inseln der Uros gelangt man aus dem Hafen kommen mit Wassertaxis. Dabei gibt es in Puno, wie auch in andern Häfen Perús eine Hafengebühr, die z.B. auch in Paracas zu bezahlen ist, bevor man zum Anlegesteg im kleinen Hafen läuft. Die Hafengebühr beträgt pro Person momentan 10 Soles und die Überfahrt mit dem Wassertaxi kostet noch einmal 10 Soles. Die Tickets für die Überfahrt bekommt man an den Häusern des Ablegesteges.

Tour Süd-Perú 2017 - Tag 09 - Puno - Schwimmende Inseln der Uros 2017

Die überaus populärste Aktivität in Puno ist der Besuch der schwimmenden Inseln der UrosTour Süd-Perú 2017 - Tag 09 - Puno - Schwimmende Inseln der Uros 2017. Mit dem Wassertaxi wird man an den Totora-Schilfinseln vorbei hinaus zu dem schwimmenden Inseln gefahren. Hier wird man dann vom Präsidenten oder der Präsidentin der Insel empfangen und bekommt den Aufbau der Insel und die Strukturen der indigenen Stammesfamilien erklärt. Alles auf dem man sich bewegt ist hier aus Schilf gebaut worden. Es gibt mittlerweile neben den urtümlichen runden Behausungen der Familien auch die modernere rechteckige Form der Häuser. Auch hat bei den Familien die Neuzeit Einzug gehalten. Neben oder vor jeder Unterkunft steht ein Mast mit einer Solarzelle. So können die Bewohner nun auch einmal über Batterie betriebene Beleuchtung nutzen und natürlich auch Radio oder kleinere Fernsehgeräte betreiben.

Tour Süd-Perú 2017 - Tag 09 - Puno - Schwimmende Inseln der Uros 2017

Einst wurden diese Inseln als Schutz vor kriegerischen Aus-einandersetzungen von den Vorfahren der Uros erstellt. Wann immer eine Bedrohung eintraf, flüchteten sie dann mit ihren Booten auf die Inseln um für eine Zeit inmitten des Titikaka-See zu leben, bis sich die Wogen der Auseinandersetzung wieder gelegt hatten.

Tour Süd-Perú 2017 - Tag 09 - Puno - Schwimmende Inseln der Uros 2017

Heute leben nur noch ein paar Hundert Familien der Ureinwohner wirklich auf den Inseln und deren Haupt-einnahmequelle ist mittlerweile natürlich der Tourismus, dennoch sind die Geschichte, die Lebensweise und die Inseln an sich immer ein interessanter Ausflug und einen Besuch wert. Die Stickereien und liebevollen Bastelarbeiten der Einwohner sehen sehr bunt aus und die Decken zeigen beispielsweise den Lebenszyklus der Uros.

 

 

 

 

Die Inseln Amantani und Taquile:

Unter den Touristen ist auch ein mehrtägiger Besuch der beiden Inseln sehr beliebt. Dabe sollte man eine Übernachtung bei einer einheimischen Familie als Ergänzung einplanen. Den Großteil der Zeit verbringt man dann hierbei auf der größeren Insel Amantani, auf der man von einer peruanischen Gastgeberfamilie aufgenommen wird. Auch wenn hier das gleiche wie bei den Uros gilt, es eine durchaus interessante Erfahrung, die man machen kann. Man erlebt, wie die Menschen vor Ort leben – ganz ohne Strom und weitere Annehmlichkeiten, die wir täglich nutzen. So werdet Ihr z.B. auch eine eine heiße Dusche vergeblich suchen. Die Familien versorgen euch mit dem typischem einhemischen Speisen. Wenn ihr Zeit und Lust habt, dann nutzt diese Gelegenheit und schaut euch dann den faszinierenden Sonnenuntergang vom Berg in der Mitte der Insel an. Das sind dann auch die Momente, die euch noch lange im Gedächtnis erhalten bleiben.

 

Wie kommt ihr nach Puno?

  • Mit einem Flug von Lima, Arequipa oder Nasca aus zum internationalen Flughafen Inca Manco Capac
  • Mit öffentlichen Bussen von Arequipa, Cusco oder Tacna
  • Per Bahn von Cuso oder Arequipa aus
  • und natürlich mit einem Leihwagen