Santuario y Monasterio de Las Nazarenas

 

 

Der Kirchenkomplex des Santuario y Monasterio de Las Nazarenas wurde im 18. Jahrhundert im Rokokostil im Stadtzentrum von Lima erbaut. Es ist ein Ort der Ruhe und Spiritualität. Zur Kirche gehören das Kloster und das Heiligtum. Die Umgebung der Kirche ist ein sehr beliebter Treffpunkt für alle möglichen Künstler und Straßenhändler. Die Kirche ist eines der Ziele von Besuchern aus aller Welt, die das Illustration des Señor de los Milagros sehen möchten, das im 17. Jahrhundert von einem angolanischen Sklaven angefertigt wurde.

Die Kirche zeichnet sich durch ihre typisch barocke Fassade aus. Der Hochaltar im Inneren mit den goldenen Säulen und seiner überaus reichen Verzierung erzählt vom Reichtum der  vergangen Geschichte dieses Bauwerkes. Im Kircheninneren könnt ihr das Ölbild des Gekreuzigten bewundern, das an einer Lehmsteinwand angebracht ist. Ein schwarzer Sklave aus Angola malte das Bildnis vor fast 400 Jahren. Über das ganze Jahr ist die Kirche das Ziel von Pilgern aus aller Welt, die dieses Bildnis sehen möchten. Den Geschichten nach ist das Bild des schwarzen gekreuzigten Jesus im Jahr 1655 nach einem Erdbeben an der völlig intakt gebliebenen Lehmsteinwand gefunden worden, während der Rest der Stadt Lima mit fast allen Gebäuden starke Zerstörungen hatte. Auch weitere schwere Erdbeben und Versuche das Bild von der Wand zu entfernen, konnten dem Bild nichts anhaben.

Die verschiedenen Altäre im Kirchenkomplex sind der Jungfrau Maria oder Jesus Christus geweiht. In der Mitte der Kirche befindet sich ein ausladendes Kuppeldach. Jedes Jahr findet am 18. Oktober zu Ehren des Señor de los Milagros, eine Prozession durch die Straßen statt.

Anmerkung:

Öffnungszeiten: Täglich von 6 Uhr bis 12 Uhr und von 16 Uhr bis 20 Uhr