Konvent San Francisco

 

 

Lima - San Francisco und Katakomben

Mitten in der historischen Altstadt von Lima und nicht weit vom Plaza Mayor entfernt ist das Franziskanerkloster San Francisco aus dem 17. Jahrhundert und erwartet euch mit seinen prächtigen zwei Kirchen, seiner überaus schönen Bibliothek und nicht zu vergessen, mit seinen unheimlichen Katakomben.

Lima - San Francisco und KatakombenDas Kloster Monasterio de San Francisco wurde im barocken spanischen Kolonialstil des 17. Jahrhunderts im Stadtzentrum von Lima gebaut. Auf dem Areal des umfangreichen Komplexes befindet sich das Franziskaner-kloster, ein Tempel sowie die zwei Kirchen El Milagro (Das Wunder) und La Soledad (Die Einsamkeit).

Mit seiner beeindruckenden Bibliothek und den mit unzähligen Knochen gefüllten Katakomben erwartet euch ein spektakuläres Erlebnis. Das Kloster im historischen Stadtzentrum von Lima wurde 1991 zum UNESCO-Welterbe ernannt.

Lima - San Francisco und KatakombenDie Kirche mit ihrer gelb-weißen Fassade des Kolonialstils ist ein sehr beliebtes Fotomotiv und läßt sich besonders gut vom Innenhof des Außenbereiches des Klosters fotografieren. In den Katakomben unterhalb der Kirche erwarten euch die letzten Überreste einer gruseligen Vergangenheit mit in geometrischen Mustern angeordneten Knochen und Schädeln. Den geschichtlichen Angaben nach wurden in den Katakomben etwa 75.000 Leichen begraben. Der Besuch in den Katakomben ist nicht unbedingt etwas für Menschen mit schwachen Nerven, die Umgebung und Räume unter der Klosteranlage sind über eine Führung begehbar und es erwarten euch viele Knochen und Anblicke, die euch das Blut in den Adern gefrieren lassen können.

Lima - San Francisco und KatakombenDie überaus berühmte Bibliothek des Franziskanerklosters ist ein besonderer Höhepunkt. Die Bibliothek beherbergt etwa 25.000 antike kulturelle und religiöse Schriften. Viele der Werke stammen aus der Zeit vor der Ankunft der spanischen Eroberer in Südamerika. Eines der bekanntesten Werke der Bibliothek ist eine Bibel aus dem Jahr 1571. Der Hauptaltar der Kirche ist komplett aus Holz gefertigt worden. Die Gänge sind im Stil des 17. Jahrhunderts mit kunstvoll angeordneten Kacheln aus Sevilla ausgeschmückt worden. Hier finden auch immer wieder Restaurationsarbeiten statt um die Klosteranlage in ihrem wesentlichen Kern so zu erhalten, wie sie sich uns heute präsentiert.

Judas Thaddäus ist der Schutzheilige dieser Kirche und gehörte zu den zwölf Aposteln. Mit dem Bau der Kirche wurde 1673 begonnen aber sie wurde erst im Jahr 1774 fertiggestellt. Die Kirche hat bis zu einem sehr großen Erdbeben im Jahr 1970 alle bis dahin in den früheren Jahren stattgefundenen Erdbeben ohne große Schäden überstanden. Beim Erdbeben im Jahr 1970 führte ein heftiger Erdstoß zu umfangreicheren Zerstörungen.

Das Kloster ist täglich von morgens 9 Uhr bis 20:15 Uhr für das Publikum geöffnet. Ihr könnt an geführten Touren durch die Klosteranlage und den Katakomben teilnehmen. Die Dauer der Führung durch die Klosteranlagen beträgt etwa Stunde.

Anmerkungen:

Eintrittszeiten: Täglich von 9 Uhr bis 20:15 Uhr
Kirchenzeiten: Täglich 7 Uhr bis 11 Uhr und 16 Uhr bis 20 Uhr

Eintrittsgeld: 10 Soles, Schüler und Studenten 5 Soles, Kinder 1 Soles