Kathedrale von Lima

 

 

Landeshauptstadt Lima 2017

Der Baubeginn des ersten prächtigen Gebäudes an dieser Stelle geht der Geschichte nach auf das Jahr 1535 zurück. Der spanische Eroberer Francisco Pizarro, der das Inka-Imperium der spanischen Krone unterwarf und die Stadt Lima gründete, soll den ersten Stein der Kathedrale auf seinen eigenen Schultern bis zu diesem Ort getragen haben. Etwa fünf Jahre später, am 11. März 1540 folgte die Eröffnung und Weihe der damals noch sehr einfachen Kirche. Seitdem wurden an der Fassade und der Ausstattung zahlreiche Renovierungen, Änderungen und auch Erweiterungen vorgenommen. So ist die typisch koloniale Fassade bis heute relativ gut erhalten geblieben. Das Erscheinungsbild des heute sichtbaren imposanten Bauwerkes geht auf die dritte Kathedrale von 1746 zurück, da die vorangegangene Kirche 1609 durch ein Erdbeben zerstört wurde. In der ersten rechten Seitenkapelle befinden sich die sterblichen Überreste von Francisco Pizarro. Der Eintritt ist stets außerhalb der Gottesdienste möglich und kostet inklusive des Besuchs des Museums der religiösen Kunst rechts des Hauptaltars momentan 10 Soles.

Lima - Plaza Mayor - Erzbischhöflicher Sitz des Kardinals von Lima

An den drei mächtigen Eingangsportalen an der Hauptseite der Kathedrale in Richtung des Plaza de Armas heißen euch die Apostel willkommen. Von den beiden Glockentürmen zwischen denen das peruanische Wappen prangt, könnt ihr auf die winzig erscheinenden Besucher des Plaza Mayor herabblicken.

Der Zugang ist durch das große Hauptportal, das auch das „Tor der Vergebung“ genannt wird. Das Innere der Kathedrale zeigt das wunderschöne Chorgestühl und der barocke Hochaltar, der mit aus hölzernem Schnitzwerk mit kunstvoll überzogenen Blattgold besteht.

Anmerkungen:

Eintrittszeiten: Montag – Freitag von 9 Uhr bis 17 Uhr an Samstagen von 10 Uhr bis 13 Uhr
Eintrittsgeld: 10 Soles