Ica

 

Tour Süd-Perú 2017 - Tag 16 - Ica 2017Ica ist eine Stadt im südlichen Zentral-Perú, die mit ca. 240.000 Einwohnern an zwölfter Stelle zu den bevölkerungsreichsten Städten in Perú gehört.

In der Region Ica wird überwiegend extensive Landwirtschaft und Agro-Export betreiben. In den Tälern, die direkt an der Wüste am Pazifik liegen fähjrt man von Lima kommend zuerst einmal an ausgedehnten Plantagen vorbei, in denen hinter hohen Mauern und Zäumen die verschiedensten Gemüse und Obst angebaut werden, wie z.B. Weintrauben, Spargel, Dattelpalmen, Pekannüsse, Baumwolle, Mangos und Avocados. Von hier aus wird auch ein großer Anteil für den landwirtschaftlichen Export erzeugt. Ein Teil davon geht auch nach Deutschland.

In der Oase Huacachina, die nur etwar 5 Kilometer von der Stadt Ica entfernt ist, gibt es einen See, der von großen Sanddünen umgeben ist. Hier findet ihr als Besucher den geeigneten Platz um Portarten, wie Sandboarden und andere Abenteuersportarten auszuüben. Die ersten Bewohner ließen sich in der Region Ica vor etwa 9.000 Jahren nieder und die Zeitzeugen wie der "Mann von Paracas", der in den Pampas von Santo Domingo entdeckt wurde, ist geschichtlich auf die Jahre um 6.870 datiert worden.

Am 15. August 2007 wurde diese Stadt stark durch das Erdbeben in Perú sehr stark betroffen. 75% der gesamten Region waren zerstört oder beschädigt und die Wiederherstellung und Restaurierung dauert zum Teil noch bis heute an. Bis zu Jahr 2010 wurden etwa 35% der Schäden wiederhergestellt, die durch das Erdbeben verursacht wurden. Das Erdbeben wurde mit einer Stärke von 8,0 auf der Richterskala gemessen. In der Region Ica gab es etwa 595 Tote, 1.800 Verletzte und etwa 76.000 Häuser wurden dabei völlig zerstört und unbewohnbar. Hunderttausende Menschen wurden an diesem Tag schlagartig obdachlos. Es dauerte Wochen, bis die ersten wirksamen Hilfen ihre Wirkung zeigten.

Mehr zu den einzelnen sehenswerten Orten könnt ihr den weiteren Beträgen auf unserer Regionalseite finden.