Der Inkafriedhof von Chauchilla

 

 

Tour Süd-Perú 2017 - Tag 01 - Nasca - Chauchilla Cemetery

Chauchilla ist bei den Touristen, die in die Umgebung von Nasca kommen noch nicht so bekannt, ist aber es ist ein lohnenswerter Ort, der die großen kulturellen Einflüsse der Inka und ihrer Vorfahren aufzeigt.

Über etliche Jahre wurde der zum Teil oberirdisch angelegte Friedhof von Chauchilla von Grabräunbern und Schatzsuchern geplündert. Vor gar nicht so langer Zeit war dieser Ort sogar fast vollständig zerstört und viele der Schätze und Grabbeigaben der Toten , die seit Jahrhunderten in den Grabmulden lagen waren geraubt. Die Grabräuber lieβen lediglich die Mumien zurück, die bis heute über das ganze Gebiet von Chachilla verteilt sind. Einige liegen sicherlich noch unentdeckt in ihren Gräbern. Die Geschichten um die Gräber und Mumien aus der Region um Nasca weisen zusätzlich zu den Schädeln und Knochen einige speziell für diese Region bekannte Merkmale auf, wie zum Beispiel die langen Haare der Mumien. Eine Unzahl von Keramiken und andere Fragmente der Grabbeigaben, liegen immer noch verstreut auf dem Sandboden der Wüstengegend. Eine Besonderheit hat Chauchilla auch noch: Es ist die einzige archäologische Fundstätte in Perú, bei der man alte Mumien zusammen mit den bis zu 1.000 Jahre alten Grabbeigaben noch Original in ihren Gräbern sehen kann.

Neben den Wüstenlinien gibt es reichhaltige Siedlungsreste, Textilien-, Knochen-, Mumien- und Keramikfunde, die uns die Kultur der Paracas und der Nazca näherbringen. Inzwischen konnten zahlreiche archäologische Querbezüge zwischen diesen Artefaktgruppen hergestellt werden. Einige davon bekommt man auch im Museum Maria Reiche in Nasca erklärt.

Anmerkungen:

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