Quenqo

 

Tour Süd-Perú 2017 - Tag 03 - Cusco - Quenqo 2017

Quenqo war zweifellos eines der wichtigsten Heiligtümer der Inkas. Trotz der sehr großen Zerstörung, die während der Kolonialzeit erlitten wurde, kann man heute noch sehen, dass einmal ein kolossaler Komplex.

Hall Mortuary

Das ist eine unterirdische Kammer, die aus einem ganz gigantischen Felsen gemacht wurde. Im unteren Teil des großen Felsens sind Boden, Decke, Wände, Tische, Schränke mit umfangreichen Felszeichnugnen versehen. Es wird behauptet, dass diese unterirdische Kammer verwendet wurde, um Menschen von höherer edler Abstammung zu dort einzubalsamieren. Es ist aber auch möglich, dass es menschliche Opfer und Lamas zu Gunsten der Inkas gegeben haben könnte.

Intiwatana und das astronomische Observatorium

Zwei große zylindrische Felsen die mit außergewöhnlicher Technik herausgearbeitet wurde, sind senkrecht auf einem fast elliptischen Sockel platziert. Alles ist aus einem einzigen großen Steinblock herausgehauen worden. Es gibt bis heute immer noch viele Rätsel, wie das während des Inkareiches verwendet wurde, aber vermutlich war es eine Art astronomisches Observatorium. Auch eine Art Zeitmessung und die Bestimmung der Jahreszeiten, sowie der Sonnenwende werden immer darum diskutiert. Es gibt aber auch Stimmen, die behauptes es sei ein Schrein um die Sonne, den Mond, die Venus und die Sterne überhaupt anzubeten.

Der Kanal der Kaulquappe

Das ist ein großer Felsen in der Nähe der Intiwatana. Der Kanal verläuft in einem hin und her, und es gibt Menschen, die sehen darin einen kaulquappenförmigen Kanal. Nach dem Historiker Victor Angles Cusco, ist es einer der Zweige, die die Flüssigkeit über die unterirdischen Kammer oder der Opferkammer zirkulierten. Chicha könnte dort als Flüssigkeit geweiht oder geopfert worden sein. Auch vermutet man das Blut von Wesen (Tier und / oder Mensch) für die Götter dargebracht wurde.

Das Amphitheater

Das ist eine riesige halbrunde Fläche von etwa 55 m Länge, die aus 19 unvollständigen an der Wand verteilten Nischen besteht. Während der Inkazeit war dieser Ort ein Tempel für große öffentliche Zeremonien. Auf dem offenen Bereich davor befindet sich ein sechs Meter hoher Steinblock, der auf einem festen rechteckigen Sockel ruht. Um das Amphitheater verteilt befanden sich Sitzplätze. Nach neueren Forschungen ist es sehr wahrscheinlich, dass die Nischen die Basis einer grossen Mauer gewesen sind um eine Einheit darzustellen, die von den Inkas verehrt wurde.

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