Historisches Zentrum - Centro Historico

 

 

Tour Süd-Perú 2017 - Tag 05 - Cusco 2017Tour Süd-Perú 2017 - Tag 04 - Cusco 2017Tour Süd-Perú 2017 - Tag 04 - Cusco 2017

Damit ihr Cusco und all seine historischen Sehenswürdigkeiten sehen und erleben könnt, solltet ihr mindestens ein bis zwei Tage dafür einplanen. Man braucht insgesamt immer mehr Zeit, als man eigentlich eingeplant hat, wenn man durch die vielen Gassen und Straßen von Cusco läuft.

Tour Süd-Perú 2017 - Tag 04 - Cusco 2017

Tour Süd-Perú 2017 - Tag 04 - Cusco 2017Der nach wie vor beliebteste Platz ist der Plaza de Armas um dessen Ränder sich die mächtige Kathedrale von Cusco und auch viele Geschäfte, Restaurants etc. befinden. Hier herrscht täglich reges Treiben. Die Kathedrale ist eines der größten Kirchenbauwerke in Südamerkias und ist auf den Grundmauern des einstigen Inka-Tempels zu Ehren des Gottes Huiracocha gebaut worden. Die Bauzeit betrug etwa 100 Jahre.

Tour Süd-Perú 2017 - Tag 05 - Cusco 2017

 

Ebenfalls an der Plaza befindet sich am südöstlichen Teil die im Barockstil erbaute Iglesia La Compania. Die Geschichte des Bauwerkes ist auch durch den Wiederaufbau nach einem großen Erdbeben im Jahr 1650 bekannt geworden. Damals stritten sich der Jesuitenorden und der Bischof der Stadt darum, wie das Bauwerk wiederhergestellt werden soll. Den Jesuiten nach sollte hier die größte Kirche am Platz entstehen. Per Dekret des Papstes wurde den Jesuiten diese Idee aber untersagt. Nur kam die Nachricht des Papstes erst hier in Cusco an, als das Bauwerk bereits erstellt war.

Tour Süd-Perú 2017 - Tag 05 - Cusco 2017Tour Süd-Perú 2017 - Tag 05 - Cusco 2017Tour Süd-Perú 2017 - Tag 05 - Cusco 2017Weiter geht es dann zum Plaza Regocijo, auf dem zu Inka-Zeiten siegreiche Soldaten bei ihrer Heimkehr empfangen wurden. Hier seht auch auf der Südseite das Geburtshaus von Garcilaso de la Vega, einem großen Historiker. Nun kann man dort auch das Regionalmuseum besuchen.

 

Nicht sehr weit entfernt steht dann auch das nächste sakrale Bauwerk, die Iglesia Merced, das einstige Mutterhaus des Mercedarierordens beherrbergte. Sie gilt auch als die älteste Kirche in Cusco. Neben überaus prächtigen Altaren, einem aus Zedernholz geschnitzem Chorgestühl und sehr wertvollen Heiligengemälden kann man in das Museum gelangen. Hier werden verschiedene wertvolle sakrale Gegenstände, wie z.B. eine um das Jahr 1720 gefertigte Monstranz aus purem Gold ausgestellt. Sie ist mit ihrer Höhe von ca. 1,30m und einer prachtvollen Bestückung aus 615 Perlen, 1518 Diamanten und vielen anderen Edelsteinen ein beeindruckendes Werk der damaligen Goldschmiedekünste.

 

Danach geht ihr weiter zur Klosterkirche Santo Domingo, die auf den Ruinen des einstigen Inka-Tempels Coricancha erstellt wurde. Die Klosteranlage wurde beim großen Erdbeben 1650 ebenfalls sehr in Mitleidenschaft gezogen und stürzte nach ihrem Wiederaufbau später dann 1950 erneut ein. Eine separate Führung durch Coricancha können wir euch nur empfehlen. Mahr dazu in einem anderen Beitrag, den ihr unter der Region Cusco findet.

Tour Süd-Perú 2017 - Tag 04 - Cusco 2017Wenn ihr dann weiter durch die Gassen geht, gelangt ihr zum Convento Santa Catalina (Kloster Santa Catalina), dann weiter rechts dem Straßenverlauf folgend gelangt ihr zum Casa Cancha, das zum überwiegenden Teil auf alten Inka-Fundamenten steht. Hier fallen dann auch wieder die vielen geschnitzten Balkone auf, von denen man wie am Plaza de Armas, einen guten Überblick hat. Von hier aus lauft ihr dann weiter zum Museo Arte Religioso, in dem ihr einen Überblick über die Kunstwerke der Kolonialzeit bekommt.

Wenn ihr dann weiter durch die Gassen in Richtung Plaza Hatun Rumiyoc (Gasse des großen Steines) geht, solltet ihr euren mitgenommenen Sachen etwas enger bei euch tragen und etwas mit mehr geöffneten Augen aufpassen. Die Bettler, Händler und Straßenmusikanten haben hier eine etwas aufdringlichere Art auf Besucher zuzugehen. Dort kann man sich dann auch auf die Suche nach dem größeren zwölfeckigen Stein machen, der perfekt in alle anderen Steine eingepaßt wurde. Alle Fugen sind mörtellos hergestellt worden und es wird behauptet, dass nicht einmal eine Rasierklinge in diese Futen paßt. Diese hohe Wand zeugt auch von der Kunstfertigkeit der Steinmetze aus der Inka-Zeit.

Weiter führt der Gassenbummel dann zum Künstlerviertel San Blas ds im 17. Jahrhundert entstanden ist und von dort aus zurück zum Plaza de Armas, wo man dann in einem gemütlichen Cafe noch einmal alles Revue passieren lassen kann.

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