Banken und Geld

 

 

Die Landeswährung ist der peruanische Nuevo Sol (PEN). Den jeweils gültigen Tageswert sollte man zumindest grob einmal vor der Reise ermitteln. Zur Zeit entspricht 1 € etwa 3,30  PEN (Stand: März 2017). Der US-Dollar wird neben der Landeswährung akzeptiert, sodass auch die Mitnahme der amerikanischen Banknote, bestenfalls in kleiner Stückelung ratsam ist.

Barabhebung von Landeswährung und auch von US-Dollar an Geldautomaten ist grundsätzlich mit Kreditkarte möglich. Hingegen nur sehr eingeschränkt mit EC-Karte (MAESTRO-System) möglich. Reiseschecks sind nicht überall gegen Bargeld einzutauschen.

Währungsrechner für unterwegs

 

 

Wir empfehlen den Währungsrechner App von OANDA

Beste Kreditkarten für Reisende

 

 

Eines vorweg: Die "beste" Kreditkarte gibt es nicht. Es gibt für jeden und seine Ansprüche etwas auf dem Markt. Ihr müsst nur die Karte zu finden, die am besten zu euch passt. Es macht wegen der verschiedenen Gebührenstrukturen einen Unterschied, ob ihr als Low-Budget-Backpacker eure Karte nur benutzt, um Bares abzuheben, oder ob ihr euer Plastikgeld primär benutzt, um damit einzukaufen und zu bezahlen.

Eine Kreditkarte ist nicht zwingend nötig. Mit Bargeld und einer gewöhnlichen Bankkarte kommt ihr schon ziemlich weit. Wir verwenden zum Beispiel fast ausschließlich die VISA Card der Postbank. Damit können wir praktisch weltweit Geld abheben und über Onlinedienste, wie z.B. Western Union an (fast) jeden Ort der Welt unser Geld transferieren. Das meiste bezahlen wir auf Reisen ohnehin in Bar.

Generell gilt aber: Eine VISA Card und/oder eine MasterCard als Reserve.

Es gibt aber auch ein erwähnenswertes Produkt der DKB, das wir euch nicht vorenthalten wollen.

Bargeld in Euro und US-Dollar (ist 2. Währung in Perú),  jeweils in kleiner Stückelung

Als Rückversicherung für evtl. einmal verloren gegangene Dokumente ist ein Ausdruck oder eine PDF-Datei mit Nummer und Adresse Eurer Sperrnummern der Kreditkarten immer hilfreich.

Da die Landeswährung Nuevo Sol in Europa undMünzgeld 5 Soles anderen Staatsregionen nicht gehandelt und auch nicht zum Währungsumtausch angeboten wird, bleibt nur der Umtausch im Reiseland. Oftmals kann bei dem offiziellen Geldwechslern vor Banken und an einigen Kreuzungen in der Landeshauptstadt Lima zu günstigeren Konditionen gewechselt werden. Auch gibt es innerhalb von Lima viele kleinere Wechselstuben. Solltet ihr diese Geldwechselmöglichkeit nutzen, so achtet bitte darauf das nicht zu viele Zuschauer euch dabei genauer zuschauen. Es wird immer wieder bekannt gegeben, das sich die überwiegende Zahl von Überfällen direkt in der Umgebung von Geldwechslern, Wechselstuben und auch Banken stattfinden. Uns selbst ist dabei Gott sei Dank noch nichts passiert.

 

Über die Preise in Perú

 

 

Wie in allen touristischen Gebieten der Welt, so gibt es auch in Perú eine zweite / parallele und auch teurere Infrastruktur nur für die Touristen, die man bis auf wenige Punkte aber sehr geschickt vermeiden kann.

Flüge, Busse und Züge, Hotels und gute Restaurants gibt es für Einheimische, als auch für Touristen. Für die Einheimischen sind einige Dinge deutlich günstiger, dafür aber auch weniger luxuriös. Die teuren Restaurants, die nur darauf warten das die Touristen sich nach ihrem Geschmack auf Burger & Co. bedienen lassen, sind leider auch bis nach Perú vorgedrungen. Es gibt aber sehr oft gleich zwei oder drei Blocks weiter ein viel angenehmeres Angebot, das sich nicht nur geschmacklich, sondern auch in der Menge deutlich vom Touristenrestaurant abhebt. Vom günstigeren Preis einmal ganz abgesehen, sind die Menüs die einem in peruanischen Restaurants angeboten werden in der gleich das etwas doppelte und das noch zum Einheimischenpreis.

Unglücklicherweise ist es als Ausländer nur nicht möglich, die Infrastruktur der Bahnen wie die Einheimischen zu benutzen, da es gesetzlich verboten wurde. So gibt es zum Beispiel Züge nach Machu Picchu, die nur von Einheimischen benutzt werden dürfen. Als Ausländer kann man nur die deutlich teureren Touristenzüge buchen. Dadurch ist eine gesetzlich verordnete Zweiklassengesellschaft entstanden, die nur darauf abzielt ordentlich Profit zu machen. Wer sich aber entsprechend informiert, der kann sich dennoch günstig fortbewegen, denn man kann nach Machu Picchu auch auf sehr günstigem Weg erreichen. Es gibt da eine Route, die von Colectivos / Taxis / Bus von Cusco aus bis Hidroélectrica versorgt wird und von der man dann zu Fuß bis nach Aguas Callientes gelangen kann. Wer will, der kann natürlich auch die etwas bequeme Art der Zugfahrt nutzen und legt dafür dann locker mal 325 Soles (ca. 100€) auf den Tisch.

Wer sich also vor einer Tour ordentlich vorbreitet, der kann auch Ziele günstig erreichen.

Geldscheine Soles